Milchmann

Roman. Originaltitel: Milkman.
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»'Milchmann' ist stilistisch vollkommen unverwechselbar. In einem Moment beängstigend, dann wieder inspirierend. Überwältigend.«
Jury des Man Booker Prize

- SPIEGEL BESTSELLER
- Man Booker Prize 2018 (Fiction)
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Produktdetails

Titel: Milchmann
Autor/en: Anna Burns

EAN: 9783608115741
Format:  EPUB
Roman.
Originaltitel: Milkman.
Übersetzt von Anna-Nina Kroll
Tropen

22. Februar 2020 - epub eBook - 448 Seiten

Beschreibung

»'Milchmann' ist stilistisch vollkommen unverwechselbar. In einem Moment beängstigend, dann wieder inspirierend. Überwältigend.«
Jury des Man Booker Prize

- SPIEGEL BESTSELLER
- Man Booker Prize 2018 (Fiction)
- National Book Critics Circle Award 2018 (Fiction)
- Orwell Prize 2019

»Der Tag, an dem Irgendwer McIrgendwas mir eine Waffe auf die Brust setzte, mich ein Flittchen nannte und drohte, mich zu erschießen, war auch der Tag, an dem der Milchmann starb.« Mit Milchmann legte Anna Burns das literarische Großereignis des vergangenen Jahres vor. Ein Roman über den unerschrockenen Kampf einer jungen Frau um ein selbstbestimmtes Leben - weltweit gefeiert und ausgezeichnet mit dem Man Booker Prize.

Eine junge Frau zieht ungewollt die Aufmerksamkeit eines mächtigen und erschreckend älteren Mannes auf sich, Milchmann. Es ist das Letzte, was sie will. Hier, in dieser namenlosen Stadt, erweckt man besser niemandes Interesse. Und so versucht sie, alle in ihrem Umfeld über ihre Begegnungen mit dem Mann im Unklaren zu lassen. Doch Milchmann ist hartnäckig. Und als der Mann ihrer älteren Schwester herausfindet, in welcher Klemme sie steckt, fangen die Leute an zu reden. Plötzlich gilt sie als »interessant« - etwas, das sie immer vermeiden wollte. Hier ist es gefährlich, interessant zu sein.

Doch was kann sie noch tun, nun, da das Gerücht einmal in der Welt ist? Milchmann ist die Geschichte einer jungen Frau, die nach einem Weg für sich sucht - in einer Gesellschaft, die sich ihre eigenen dunklen Wahrheiten erfindet und in der jeglicher Fehltritt enorme Konsequenzen nach sich zieht.


Stimmen zur englischen Ausgabe

»Ein einzigartiger Blick auf Irland in Zeiten des Aufruhrs.«
Jury des Man Booker Prize

»Brillant. Die beste Booker-Preisträgerin seit Jahren.«
Metro

»Tiefgründige, ausdrucksstarke, eindringliche Prosa.«
Sunday Telegraph

»Auf ein solches Buch haben wir dreißig Jahre lang gewartet.«
Vogue

»Originell, witzig, entwaffnend schräg. Einzigartig.«
The Guardian

»Beeindruckend, wortstark, lustig.«
Irish Times

»Milkman blickt mit schwarzem Humor und jugendlicher Wut auf die Erwachsenenwelt und deren brutale Absurditäten.«
The New Yorker

»Dieser Roman knistert vor intellektueller Kraft.«
New Statesman

Technik

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Bewertungen unserer Kunden
Jenseits des Mainstreams
von Insta.amreading - 13.05.2020
Milchmann hat den Man Booker Prize 2018 gewonnen und so viele grandiose Rezensionen erhalten, dass ich mich etwas verspätet auch dran getraut habe. Uff. Bedrückend. Anstrengend zu lesen. Schräg. Ungewöhnlich. Verwirrend. Wütend machend. Das Buch hat so viele Emotionen bei mir ausgelöst, dass ich Schwierigkeiten habe, sie in Worte zu fassen. Vor dem Nordirlandkonflikt, mitsamt seinen politischen und religiösen Kämpfen, schreibt Anna Burns die Geschichte der Ich-Erzählerin, die versucht, sich möglichst unauffällig zu verhalten und sich aus allem herauszuhalten, und vielleicht gerade deswegen mitten hinein in Gerüchte und Beschuldigungen stolpert. Tja, während des Gehens zu Lesen ist ja auch wirklich suspekt. Für mich war es anfangs total befremdlich, dass keine der Figuren einen Namen hat, sondern alle in ihrer Funktion bzw. dem Verwandschaftsgrad benannt werden: mittlere Schwester, Schwager 1, Vielleicht-Freund, Milchmann - irgendwie wirkte das auf mich dehumanisierend und führte zu einer größeren Distanz zwischen mir als Leserin und den Figuren. Zudem liegt die ganze Zeit über diese latente Bedrohung in der Luft (vom Milchmann und der Gesellschaft); ich habe während des Lesens immer etwas ganz Schlimmes erwartet, das oft angedeutet, aber nicht explizit benannt wird und bin so ganz automatisch in eine eher abwehrende Lesestimmung geraten; Burns selber spricht von einer "permanent alarmbereiten Gesellschaft", in die ich mich als Leserin einzufügen schien. Ist etwas nicht geschehen, nur weil es nicht ausdrücklich verbalisiert wird? Milchmann ist mir unter die Haut gegangen, hat mich einerseits durchaus zum Nachdenken gebracht, vor allem über die oftmals vorhandene Passivität der Gesellschaft in Bezug auf Gewalt gegenüber Frauen, mich als Leserin teilweise aber auch ganz schön überfordert. Ein wirklich ganz anderes Buch.
Eindringlich
von Castilleja - 01.04.2020
Dieses Buch gehört sicherlich zu den Romanen an den sich die Geister scheiden , wenn man sieht, wie viele unterschiedliche Einschätzungen und Rezensionen es hierzu gibt. Für mich war das Buch sehr eindringlich, es erzählt die Geschichte einer Frau, die eigentlich nie im Mittelpunkt stehen wollte, aber es nun nicht mehr verhindern kann - wegen des Interesses des Milchmanns. Dieser ist älter als sie und im Untergrund tätig, der Name sein Deckname. Er stalkt sie schon bald und alle sagen ihr eine Affäre nach. Das Besondere an diesem Buch: hier hat keiner einen Namen, was der Geschichte beim Lesen mehr Aufmerksamkeit abfordert. Manchmal passiert seitenweise gar nicht viel, aber dennoch sind diese Stellen wichtig. Der Schreibstil ist ganz eigen, die Geschichte spielt vermutlich in Belfast während des Nordirlandkonflikts, jedoch werden auch keine Orte genannt. Die Geschichte rüttelt auf, wir nehmen teil an den Gedankengängen der Protagonistin, die immer wieder abschweifen.
Milchmann
von leseratte1310 - 27.03.2020
Die achtzehnjährige Frau zieht die Aufmerksamkeit eines mächtigen und wesentlich älteren Mannes auf sich, dem Milchmann. Sie will diese Aufmerksamkeit nicht und schon gar nicht möchte sie, dass andere Interesse an ihr zeigen. Sie behält das alles für sich. Doch schon bald brodelt in der Namenlosen Stadt die Gerüchteküche. Sie ist ungewollt interessant, genau das, was sie vermeiden wollte, denn es ist gefährlich. Das Buch hat ein anziehendes Cover. Ich hatte meine Probleme in die Geschichte hineinzufinden, denn die Personen haben keine Namen, die Stadt, in der sie leben, auch nicht. Alles wird umschrieben, was es schwer macht, dem Verlauf zu folgen. Erzählt wird aus der Sicht der jungen Frau, die keine Aufmerksamkeit haben will. Erzählt wird das Ganze etwas langatmig und wiederholend. Auch das trug dazu bei, dass ich nicht wirklich bei der Stange gehalten wurde. Darüber hinaus gibt es eine düstere und bedrohliche Atmosphäre, die ständig zu spüren ist. Ich habe mich gefragt, warum mir die Personen so fremd blieben, und glaube, dass es daran liegt, weil alle namenlos sind. Das baut schon Distanz auf. Aber auch das Verhalten der Personen sorgte nicht dafür, dass ich an irgendjemanden näher rankam. Das Buch hat Auszeichnungen erhalten, was mich veranlasst hat, dieses Buch zu lesen. Es geht um den Nord-Irland-Konflikt. Gut, dass ich ein wenig darüber wusste. Doch mich konnte "Milchmann" nicht packen. Zu mühevoll war für mich das Lesen und zu wenig fesselnd war die Geschichte. Dieses Buch war tiefgründig, anspruchsvoll, sprachlich schwierig, daher keine leichte Lektüre. Mich hat es aber nicht gepackt.
Aktueller denn je
von Gerda - 03.03.2020
Ein irritierendes Buch. Es fällt so aus dem Rahmen. Es gibt keine Namen, keine Hinweise wo dieser Roman spielt und in welcher Zeit. Und doch drängt sich der Nordirland Konflikt auf. Was für eine schreckliche Zeit. Die Einwohner müssen sich entscheiden auf welcher Seite sie stehen, bzw. die Religion gibt es vor. Jede Abweichung von der Normalität wird beobachtet und kommentiert. Es könnte auch der Tod für denjenigen bedeuten. Hier gehen wir ein Stück des Weges mit der mittleren Tochter. Sie zieht die Aufmerksamkeit des Milchmannes auf sich. Wodurch genau, wird nicht erklärt. Die junge Frau sträubt sich, sie weiß genau was hier passiert und fühlt sich von allen verlassen und unverstanden. Der Milchmann agiert geduldig und manipulativ. Ein Roman auf den man sich einlassen muss. Er ist nicht einfach zu lesen. Es werden so viele verstörende Themen angesprochen. Die Preise hat er zu Recht erhalten.
Ein außergewöhnlicher Schreibstil, der gleichzeitig die größte Stärke und die gr
von Dark Rose - 27.02.2020
Die Protagonistin lebt in einer Welt, in der es viele Regeln gibt. Die meisten davon unausgesprochen, trotzdem kennt sie jeder. Es ist eine Welt, die davon bestimmt wird, dass es "die" und "wir" gibt. Es geht darum den richtigen Eindruck zu erwecken, sich an die Regeln zu halten, die richtige Religion zu haben, die richtigen Dinge zu sagen. Weicht man davon ab wird es gefährlich. So haben zum Beispiel alle Mädchen mit 16 zu heiraten und ab 17 Babys zu produzieren. Die Protagonistin will aber nicht irgendeinen Typen heiraten, den sie gar nicht mag, oder vielleicht sogar gruselig findet, wie Schwager Eins. Das Problem ist aber, dass sie damit aneckt. Schwager Eins macht eklige Bemerkungen, sobald Schwester nicht im Raum ist, ein anderer Junge droht ihr sogar ganz offen, als sie ihn freundlich zurückweist. Und dann ist da auch noch "Der Milchmann", der über 40 ist und ihr nachstellt. Obwohl sie ihm aus dem Weg geht, kocht die Gerüchteküche hoch und alle sind überzeugt davon, dass sie eine Affäre mit ihm habe. Dadurch zieht sie Aufmerksamkeit auf sich und das kann in ihrer Welt tödlich enden. Dieses Buch ist etwas ganz anderes. Zum Beispiel werden hier fast keine Namen genannt, nur die von unbedeutenden Charakteren. Die Protagonistin und die Charaktere ihres näheren Umfeldes haben keine Namen. Sie bezeichnet sie als "Schwester" oder "Schwager Eins", "Schwager Drei", "Lehrerin", "Irgendwer McIrgendwas", "Vielleicht-Freund" etc. Jeder hat sein Etikett. Auch der Milchmann ist kein Milchmann, aber sie weiß auch nicht warum man ihn so nennt. Der Erzählstil hat definitiv etwas, ist aber auch nicht gerade einfach. Für dieses Buch muss man viel konzentrierte Lesezeit einplanen, denn die Erzählerin schweift oft ab und wiederholt sich. Sie erzählt einem sehr viel über ihre Welt, die Regeln und wie es überhaupt dazu kam. Aber man muss echt aufpassen, um nicht abzudriften. Der Milchmann stalkt die Protagonistin. Er beobachtet sie, taucht plötzlich auf und lässt sie wissen, dass er alles über ihr Leben weiß. Absolut alles. Er droht ihr auch. Gut versteckt, aber in dieser Welt hat die Protagonistin gelernt Drohungen zu erkennen, so gut versteckt sie auch sein mögen. Sie hat Angst, kann aber auch niemanden um Hilfe bitten, weil ihr niemand helfen würde. Ihre Mutter zum Beispiel glaubt nur das, was sie sich selbst zusammenspinnt, oder was andere ihr erzählen. Alles was aus diesen Quellen kommt muss wahr sein. Als sich ihr ihre Tochter anvertraut und ihr erzählt, was wirklich los ist, glaubt sie ihr nicht, weil das ja nicht zu dem passt, was alle anderen sagen und dadurch wahr sein muss. So ist die Protagonistin ganz allein mit dieser Situation. Das Problem an diesem Buch ist gleichzeitig auch das, was es außergewöhnlich macht: der Schreibstil. Anfangs ist er noch interessant, neu, ungewöhnlich und zwar gewöhnungsbedürftig, aber man kann der Handlung noch relativ gut folgen. Das ändert sich leider je mehr man sich der Mitte des Buches nähert. Ab da scheint die Erzählung der Protagonistin / Erzählerin irgendwie ihren roten Faden zu verlieren. Es geht noch mehr kreuz und quer als davor und man verliert den Überblick. Ich kam leider nicht mehr wirklich mit. Ab und an gelang es mir wieder ins Buch zurückzufinden und ich dachte mir: ach, das willst du mir sagen! Aber schon driftete die Protagonistin wieder ab und die Fragezeichen nahmen überhand. Fazit: Das Buch ist etwas ganz anderes. Der Schreibstil ist außergewöhnlich. Ich fand ihn einerseits interessant, andererseits aber auch sehr anstrengend. Ich habe es lange Zeit geschafft dran zu bleiben, aber irgendwann habe auch ich den Überblick verloren. Die Protagonistin schweift andauernd ab und das wird immer wieder langweilig. Es gibt einige Passagen bei denen mir einfach nicht klar wird, warum es sie gibt. In meinen Augen hätte man das Buch deutlich kürzen können. Ich musste mich teilweise wirklich zwingen weiterzulesen. Es gibt auch Passagen, die interessant sind, aber auch hier schweift die Protagonistin wieder ab. Der Schreibstil ist das, was dieses Buch besonders macht, aber gleichzeitig auch die größte Schwäche des Buches. Von mir bekommt das Buch 2 Sterne, mehr war leider aufgrund der vielen langweiligen Passagen nicht möglich.
Außergewöhnlich und außergewöhnlich gut
von Inge Boost - 15.02.2020
Milchmann ist das Werk der irischen Autorin Anna Burns. Sie schreibt über die Zeit der großen Konflikte in ihrer Heimat, wo Mord und Totschlag an der Tagesordnung lagen. Die Rede ist oft von "Wir" und "die da drüben", wobei "drüben" nur die andere Straßenseite war. "Unsere" Religion und "deren" Religion bietet ebenfalls immer wieder Stoff zu tödlichen Auseinandersetzungen. In dem Buch Milchmann beschreibt die Ich-Erzählerin ihr Leben in Irland. Sie berichtet von sexueller Nötigung durch ihren Schwager und der Gerüchteküche ihrer Nachbarschaft. In ihren Augen war es eine "Chefgerüchteküche", die nicht nur ihr das Leben schwer machten. Die Menschen sind verstört, weil sie, geprägt von dauerhafter Gewalt und sozialen Konflikten, ihr Leben in Belfast fristen. Die Autorin verarbeitet hier eigene Traumen und Erlebnisse und das macht das Buch zu etwas Besonderem. Sie weiß, wovon sie schreibt. Nichts ist übertrieben und, obwohl zuweilen lustig, so blieb mir als Leser das Lachen im Halse stecken. Die Hauptperson des Buches ist 18 Jahre alt und leidet unter den Familienverhältnissen. Der Vater ist depressiv und muss immer wieder zur langwierigen Behandlung in eine psychiatrische Klinik. Wie es damals wohl noch extremer war als heute, wo wurde die Erkrankung gegenüber der Nachbarschaft geleugnet. Die Mutter verstand nicht, was den Vater belastete. "Man sah doch nichts." Die junge Frau ist ebenfalls Opfer von Verleumdung und übler Nachrede. Keiner der Denunzianten hinterfragt den Wahrheitsgehalt der Gerüchte, dabei hätte sie deren Hilfe so sehr gebraucht. Nein, es ist kein Buch, welches ich einfach mal so locker weg lesen konnte. Es gibt ungewöhnlich lange und verschachtelte Sätze sowie viele neue Wortschöpfungen. Oder haben Sie schon mal etwas von "Vielleicht-Freund", "Zehnminutengegend" oder "Bruder zwei" gehört oder gelesen? Und gerade deshalb packte mich die Freude an außergewöhnlicher Literatur und ich ließ mich auf das besondere Buch ein. Es lohnte sich und ich lernte die Situation der Iren aus einer anderen Perspektive kennen. Nämlich der einer jungen Frau. Erschrecken war für mich, dass der Konflikt noch immer schwelt und der Roman in einer Zeit spielt, die noch gar nicht so lange zurück liegt. Wer sich auf ungewöhnliche Sprache einlässt, wird bei der Lektüre von Milchmann nicht enttäuscht.
Flop des Jahres
von Lesemone - 11.02.2020
Was an diesem Buch ein Weltbestseller sein soll, ist mir rätselhaft. Das war mit Abstand das fürchterlichste Buch, welches ich in den letzten Jahren gelesen habe und ich ärgere mich sehr, über die vergeudete Lesezeit! Die Autorin hat eine kalte, distanzierte Schreibweise, die bei mir absolut nicht ankam. Das Buch ist in lediglich 7 Kapitel aufgeteilt und dadurch sind die Kapitel ellenlang. Dazu kommt noch, dass die Geschichte in einem fortlaufend monotonen Stil erzählt wird. Es gibt keine Namen, was die Distanz zu den Charakteren noch verstärkt. Die Protagonistin erzählt vom Vielleicht-Freund, die Schwager sind durchnummeriert, ebenso die Schwestern. Die Mutter ist ständig in Panik weil die 16-jährige Protagonistin noch nicht verheiratet ist. Gehts noch? Außerdem holt die Autorin mit sehr vielen Nebensächlichkeiten zu weit aus. Sie lässt die Protagonistin ein paar Sätze schildern, um dann seitenweise mit was ganz anderem zu kommen, um dann danach wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen. Ich fand das Buch einfach nur schrecklich und kann leider keine Leseempfehlung aussprechen!
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