Reisen ist mehr als Fortbewegung. Es ist ein Zustand zwischen Aufbruch und Ankunft - und manchmal vor allem eines: Warten.
In Reisewege - Im Rhythmus des Wartens führt Carlo Lanners durch Landschaften, Städte und Zugabteile Europas. Doch die äußeren Wege sind nur der Rahmen für eine innere Reise, die von Erfahrungen, Erinnerungen und stillen Beobachtungen geprägt ist.
Begegnungen im Zug, unerwartete Zwischenfälle und Momente des Innehaltens verweben sich mit Gedanken über Zeit, Vergänglichkeit und das Älterwerden. Das Warten erscheint dabei nicht als Leerstelle, sondern als eigenständiger Takt des Lebens.
Mit ruhiger, poetischer Sprache entsteht ein Buch, das weniger Antworten gibt als Fragen vertieft - und den Leser einlädt, das eigene Unterwegssein neu zu betrachten.