Love@Miriam

Facebook-Krimi.
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Harry liebt Miriam, aber die liebt leider Ben, ihren neuen Freund. Doch so leicht gibt Harry nicht auf, denn wofür gibt es Social-Media-Plattformen? Miriam ist eine junge Frau von heute; sie ist online, sie chattet und trifft ihre Freunde auf Faceboo … weiterlesen
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Love@Miriam als eBook epub

Produktdetails

Titel: Love@Miriam
Autor/en: Christiane Geldmacher

EAN: 9783937357843
Format:  EPUB
Facebook-Krimi.
Familiy Sharing: Ja
Bookspot Verlag

18. Dezember 2012 - epub eBook - 224 Seiten

Beschreibung

Harry liebt Miriam, aber die liebt leider Ben, ihren neuen Freund. Doch so leicht gibt Harry nicht auf, denn wofür gibt es Social-Media-Plattformen? Miriam ist eine junge Frau von heute; sie ist online, sie chattet und trifft ihre Freunde auf Facebook. Bald ist Harry ihr auf den Fersen und schleicht sich in ihr Leben zurück, denn er hat eine Mission: Miriam zurückzuerobern, um jeden Preis. Auch wenn er dafür über Leichen gehen muss ...

Portrait

Christiane Geldmacher lebt und arbeitet als Autorin, Journalistin und Lektorin in Wiesbaden. Nach dem Studium der Germanistik, Amerikanistik sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften führten sie ihre Reisen durch Europa, die USA und Australien. Seit 2001 schreibt sie Kurzgeschichten, bloggt, facebookt und twittert. Mehr über die Autorin unter www.christiane-geldmacher.de - und natürlich auf ihrem Facebook-Profil!

Leseprobe

 [1. Februar]


Begegne Miriam mit ein paar Freunden in der Kneipe. Ben ist natürlich dabei. Er trinkt viel Bier. Diese Leutchen von Miriam sind ein zähes Völkchen. Nicht einfach, mit denen ins Gespräch zu kommen. Gott sei Dank habe ich ein flashiges nachtblaues Schimmerhemd an. Die sind alle gut angezogen.

»Hi, Odile! Was geht?«, frage ich Miriams magersüchtige Freundin. Sie schaut mich an, als ob ich »Guten Abend, Schlampe!« gesagt hätte.

Von den anderen bekomme ich nur dürftige Ja/Nein-Antworten.

Ich mache mich an Thomas ran und halte ihm eine Kettlebell-Rede – Kraft geht bei Männern immer –, was aber kind of useless war, weil er in der Stadt diese Kettlebell-Workshops macht.

»Hör mal, Thomas …«

»Tom.« Er tippt lächelnd was in sein Smartphone.

»Tom. Cool. Also, hör mal …«

Er starrt weiter auf sein Smartphone.

Ach, Mist, denke ich, der Typ nervt.

»Ich hab mir letzte Woche die zweite Kettlebell bestellt. Wegen dem Nackencurl, you know! Dafür brauch ich ’ne leichtere Kugel … Für den Snatch und den Turkish Get-Up nehm ich die 20er … was nimmst du denn für den Snatch, eh?«

Tom nimmt die 32er für den Snatch und die 40er für den Turkish Get-Up. Den Nackencurl macht er nur zum Aufwärmen.

Ich erwähne ein paar Namen von Kettlebell-Koryphäen, die ihm aber entweder nichts sagen oder die er nur Durchschnitt findet. Dann versuche ich es mit ein paar einschlägigen Kettlebell-Locations, die gerade Topratings haben, Köln, Hamburg, München, von den USA ganz zu schweigen, aber Tom
hat sich Ben zugewandt, der seine fetten Pranken um Miriam gelegt hat.

»Lustige Farben haben die Kugeln!«, sage ich tapfer, als Tom sich wieder umdreht.

Ich meinte die Reebok-Kettlebells, aber Tom benutzt natürlich nur die puristisch-schwarzen Kanonenkugeln.

»Kennst du die von Reebok? Sie haben einen Haufen Klickzahlen gerade …«

Natürlich kennt er sie, immerhin ist er eine der Kettlebell-Koryphäen in einem Umkreis von hundert Kilometern, aber das muss einem ja auch erst mal gesagt werden.

»Ich stehe nur auf die schwarzen.«

»Ich habe die mandarinenfarbene am liebsten«, überlege ich, als hätte er nichts gesagt. »Das ist die 24er, glaube ich.«

»Reebok ist – wie gesagt – nicht meine Marke«, lächelt Tom.

»Hast du eine Lieblingsfarbe? Sagen wir mal – die schwimmhallenblaue?«

Das sei die 16er, erfahre ich, und Tom lässt durchblicken, dass die 16er so oder so nicht sein Niveau ist.

Ich versuche, mich an die Farbe der 32er zu erinnern. Er wird doch mal mit dem Gedanken gespielt haben, sie sich auch zu holen oder irgendeiner der Typen in seinen verdammten Kursen hatte eine? Gelb? Mit der hatte ich damals angefangen.

»Gelb? Die taugt doch nur zum mit-einer-Hand-Hochwerfen.«

»PINK! Die 32er-Reebok!«

Tom hat die Unterhaltung mit mir satt und redet jetzt mit Ben über irgendein Konzert, auf dem sie letzte Woche zusammen waren.

Habe dann noch ein paar Handy-Fotos von der ganzen Truppe gemacht und mich später an der Bar volllaufen lassen. Der Barkeeper kannte die Kettlebell auch und wir unterhielten uns über die Herkunft des Tu
rkish Get-Up.

Als ich die Fotos morgens auf Facebook bringe, kassiere ich fünf »NIMM DAS SOFORT WIEDER RUNTER!«

Ach, wisst ihr was?

Ihr könnt mich mal.

 

[2. Februar]


Caro wirft mit Schlagwörtern wie Assessment, Monitoring und Controlling um sich und treibt mich in den Wahnsinn.

»Auf was für einem Planeten lebst du eigentlich?«, frage ich. »Wir befüllen hier Druckerpatronen! Schalt einen Gang runter! Halt die Luft an!«

Dauernd schleicht sie sich von hinten an mich ran. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, Bruno hat sie darauf angesetzt, meine Arbeitsleistung zu kontrollieren.

Vorhin gelang es mir nicht rechtzeitig, von Facebook auf die Exceltabelle zurückzuklicken.

»Ach, wieder auf Facebook?«, fragt sie.

Ich bearbeite meine Zahlen. »Nur gelegentlich, Caro.«

»Man kann ja gut Kontakt halten damit!« Sie nuckelt an ihrem Erdbeersmoothie. »Ich finde, Facebook ist eine nützliche Erfindung. Man kann seine Freunde zusammenhalten. Es vereint die Vorteile einer statischen Webseite, eines Blogs und eines Twitters.« Sie macht eine Pause. »Bruno möchte übrigens, dass wir heute Nachmittag neue Marketingaktionen besprechen. Er fragt sich, ob wir nicht besser auf Google Anzeigen schalten sollen. Oder generell auf Google+. Wir sollen eine Statistik besorgen, die die Reichweite der Facebook-Anzeigen dokumentiert. Und wir sollen die Google-Preise recherchieren …«

Ich sehe die Kleine weder Reichweiten dokumentieren noch Google-Preise recherchieren, sondern nur dumm an meinem Schreibtisch rumstehen.

Als ich nicht antworte, f&
uuml;gt sie hinzu: »Der Jahresabschlussbericht sollte auch schon«, (Kunstpause), »gestern fertig sein.«

»Alles soll immer schon gestern fertig sein, Caro. Nur kein Stress.«

Weil Kunden kommen, schert sie sich wieder in den Laden. Und verkauft einen Kopierer. Das Problem mit ihr ist: Sie ist besser als ich. Sie erledigt Aufgaben doppelt so schnell und ist schon gegen elf mit ihrem Tagespensum durch (der Eingabe von Kundendaten in den Computer). Dann verbringt sie den Rest des Tages mit Ladendienst.

Ich!!! kotze!!!

 

[2. Februar, 14:30 Uhr]


Mir fällt kein Content ein. Bin thematisch ausgelaugt. Schaue mich casually auf ein paar Blogs um. Immer wenn ich einen Kommentarstrang von 30plus Antworten sehe, versuche ich, was draus zu machen.

Jeder kopiert hier jeden, also was solls.

 

[3. Februar]


Habe festgestellt, dass Miriam mich nicht alle Seiten ihres Facebooks einsehen lässt. Nick hat ihre coolen und lockeren Sprüche auf dem Bildschirm, ihre Einladungen, die Veranstaltungen, die sie besucht, was sie tut, was sie vorhat, mit wem sie feiert.

Kein Wunder, dass ich nie weiß, wo alle sind.:(

Habe Nick gefragt, ob er mir immer morgens einen Screenshot ihrer Einträge mailen kann.

Seine Antwort: Du bist wohl nicht ganz dicht.

Ich soll Miriam vergessen.

Klugscheißer.

 

[3. Februar, 10:14 Uhr]


Caro hat mir via Facebook eine Freundschaftsanfrage gestellt. Grinst mich dabei blöd an.

Ich klicke sie kommentarlos weg.

 

[3. Februar, 16:42 Uhr]


Habe auch eine Bücherliste bei Amazon eingestellt wie Miriam. Wenn es alle mac
hen, mache ich es auch.

 

[3. Februar, 18:23 Uhr]


Bin auf Bens stillgelegtes Blog (er hat es zugunsten von Facebook aufgegeben) und habe einen Eintrag über Fische runterkopiert. Er ist schon Monate alt und Ben hat damals null Kommentare drauf bekommen. Es geht um Forellen – Miriam mag ja Tiere –, die vegetarisch ernährt werden sollen, weil die Salzwasserfische in den Ozeanen immer weniger werden. Die Fische haben von dem Gemüse Durchfall gekriegt. Ben resümierte, es sei kompliziert, Fische zu Vegetariern zu machen.

Ich habe selten was Bescheuerteres gelesen. Normalerweise kann man mit so einem Scheiß keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken, aber die ganzen Aufreger ziehen bei mir auch keine Kommentare. Also versuche ich es jetzt so.

 

[4. Februar]


Habe meine Einträge seit dem letzten Dezember noch mal gelesen. Es klingt oft neurotisch, paranoid, wahnhaft.

E-gal.

 

[5. Februar]


Ich wünschte, Miriam würde FarmVille spielen. Dann könnte ich jetzt ihr Feld bestellen oder ihre Setzlinge gießen, während sie auf ihrem Kurzurlaub ist. Stattdessen laufe ich zu Phoebe rüber - die auch nicht da ist - und gieße ihre Setzlinge. Hoffe, dass Miriam eifersüchtig ist, weil Phoebe sehr hübsch ist.

Ich mag diesen goldblonden, hellhäutigen Typ.

 

[7. Februar]


Emotional verkatert. Mein Geburtstag. Miriam und ich haben diesen Tag immer zusammen verbracht. Entweder sind wir essen gegangen oder wir sind – wenn der Geburtstag auf einem Wochenende lag – verreist.

Habe frei. Drehe die Musik laut auf. Schon klingelt die Omi aus dem Haus und fragt mich, ob der Lautstärkeregler an meinem Radio kaputt wäre. n>

Aber sie hat auch ein kleines Geschenk dabei, ein Windspiel.

Weitere Geschenke: Eine Salatschüssel von meiner Mutter und ein kleiner Buddha, eine Kerze und ein Satz Räucherstäbchen von...


Pressestimmen

Christiane Geldmacher beleuchtet die Alltagswelt in den sozialen Medien. Sie schaffen zwar neue Gemeinschaften, sind aber auch voller kommunikativer Fallstricke. In lakonisch dichter Sprache folgt sie ihren Protagonisten auf vielschichtigen Opfer-und-Täter-Irrwegen von Liebe, Eifersucht und Verrat. Was passiert, wenn man sich gegenseitig Tag und Nacht in Echtzeit beobachten kann? neuebuecher.de

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