Julius verbringt in einem kleinen Dorf in Bayern bei seinem Opa die Ferien. Er hat in Max, Moritz und Pauline gute Freunde gefunden. Paulines Mutter arbeitet im nahegelegenen Luxushotel am Empfang, in dem auch Max Schwester als Zimmermädchen tätig ist. Die Mutter erlaubt den Kindern, sich dort einen älteren Film in dessen Kinosaal anzusehen. Da stoßen sie plötzlich auf LCD - Lennox-Carl zu Deutenberg, ein Mitschüler Julius`. Dieser ist der Sohn eines superreichen Vaters, was er auch bei jeder Gelegenheit durchblicken lässt und deshalb unter allen Mitschülern sehr unbeliebt ist. Die Familie verbringt ausgerechnet dort ihren Urlaub. Und dann verschwindet auch noch die teure Uhr des Vaters aus dem Hotelzimmer, der daraufhin das Zimmermädchen beschuldigt. Doch Max` Schwester hat diese Uhr nicht entwendet, und das wollen die vier Meisterdetektive nun beweisen.¿Drachen mögen keine Kekse¿ ist der zweite Band um Julius und den Drachen Quentin. Es ist nicht notwendig, zuvor den ersten Band gelesen zu haben. Zwar lernt man dort bereits die Charaktere kennen, doch der zweite Band hat eine in sich abgeschlossene Handlung. Das Buch wird im Tagebuchstil von Julius auf eine sehr humorvolle und spannende Art erzählt, und ist ganz sicher eine wunderbare Ferienlektüre für Kinder ab 8 Jahren. Themen wie Freundschaft, Akzeptanz, Neid und wie man mit diesem umgeht, spielen hier eine große Rolle. Der Drache Quentin tritt hier weniger in Erscheinung, hat aber immer die passenden Tipps für Julius parat. Sehr schön sind auch die originellen Zeichnungen anzusehen, und das Daumenkino am unteren rechten Seitenende ist einfach genial und eine super Idee.