Aus dem Nichts taucht ein Rollo auf, das Tor in eine andere Welt, positioniert direkt am Fenster im obersten Stockwerk und der Junge springt hinein, ohne zu befürchten, dass er aus dem Fenster fliegen und sterben könnte. Also hat er kein Überlebensinstinkt.Es ist ein Buch, der sich an seinen Vorgängern orientiert und damit punkten möchte, dass der Protagonist in einer fremden und verrückten Welt mit ultragemeinen Bösewichten landet. Dabei liest es sich so ausgelutscht, als würde man eine Kopie einer Kopie einer Kopie in den Händen halten.Der Autor baut keine Atmosphäre auf, die so ein Buch dringend braucht. Als der Junge auf der anderen Seite landet, fühlte es sich nicht so an, als wäre der Junge in eine fremde Welt eingetaucht, sondern viel mehr machte es den Eindruck, als wäre er von einem Zimmer ins andere gegangen, ohne dass sich großartig etwas verändert hat. Dabei landet er im Wasser und muss zum Überleben schwimmen! Außerdem nimmt der Autor die Geschichte nicht wirklich ernst und versucht mit kindischen Beschreibungen für Unterhaltung zu sorgen, die aber den Spannungsbogen durchbrechen.Überhaupt hat seine Art zu Erzählen etwas Arrogantes an sich, als würde er seine Figuren verspotten, sich über das ganze Leben lustig machen, und er bewegt sich dabei so nah an Satire, dass das Buch zum Kotzen wurde.Ich würde nicht behaupten, dass das Buch eine Kindergeschichte für Erwachsene ist, sondern es ist eine Kindergeschichte, die so tut, als wäre sie keine Kindergeschichte.