Gute Idee. Ein alter Mordfall sorgt für Aufregung. Der Schreibstil hat mir allerdings einige Probleme bereitet.
Inhalt ( Klappentext):Cold Case Fraueninsel. Vor achtzehn Jahren wurde auf Frauenchiemsee die eigenwillige Malerin Franka Mellis ermordet, der Täter wurde nie gefasst. Nun erhalten alle, die damals in engem Kontakt mit der Künstlerin standen, anonyme Botschaften mit verstörendem Inhalt. Schwester Althea geht der Sache auf den Grund und erfährt von ausgelassenen Zusammenkünften auf der Insel, von Drogenkonsum, Liebe und Eifersucht. Jeder der damals Beteiligten scheint etwas zu verbergen - vielleicht sogar ein tödliches Geheimnis?Meinung:Die Grundidee zu diesem Buch ist eigentlich gut und verspricht viel Spannung. Die Handlung ist auch sehr gut ausgedacht. Trotzdem konnte ich diese Spannung nicht wirklich spüren. Grund dafür war der Schreibstil, der mir ein flüssiges Lesen unmöglich machte. Zu viele Namen, teilweise sogar zwei Namen für eine Person. Oft wechselte die Perspektive innerhalb eines Kapitels. Wörtliche Rede wurde teilweise im Erzählstil weitergeführt. Dann wieder kam wörtliche Rede direkt nach einer wörtlichen Rede, abgetrennt mit Anführungszeichen, aber von ein und derselben Person. Für mich sehr verwirrend. Das fand ich sehr schade. Vermutlich ist das eine sehr subjektive Wahrnehmung. Doch das machte für mich das Lesen sehr anstrengend.Fazit:Gute Geschichte, doch der Schreibstil war so gar nicht mein Ding.