Cabernet und Liebe

von Jae
Empfohlen ab 18 Jahre.
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Schon seit ihrer Kindheit stellen die albernen Streiche ihres Bruders Annies Geduld auf eine harte Probe. Jakes neuester Streich bringt das Fass endgültig zum Überlaufen. Er hat sie zu einem Blind Date mit Drew Corbin überredet - und dabei "vergessen … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Cabernet und Liebe
Autor/en: Jae

EAN: 9783955331504
Format:  EPUB ohne DRM
Empfohlen ab 18 Jahre.
Ylva Verlag e.Kfr.

8. Dezember 2015 - epub eBook - 353 Seiten

Beschreibung

Schon seit ihrer Kindheit stellen die albernen Streiche ihres Bruders Annies Geduld auf eine harte Probe. Jakes neuester Streich bringt das Fass endgültig zum Überlaufen. Er hat sie zu einem Blind Date mit Drew Corbin überredet - und dabei "vergessen" seiner heterosexuellen Schwester zu sagen, dass Drew eine Frau ist. Annie und Drew hecken einen Rachefeldzug aus und tun so, als hätten sie sich Hals über Kopf ineinander verliebt.Auf den ersten Blick haben die beiden nichts gemeinsam. Enttäuscht von ihrem bisherigen Liebesleben konzentriert sich Annie auf ihre Katze und ihre Karriere als Buchhalterin, während die selbstbewusste Drew ihre Zeit am liebsten mit ihrem Hund und der Arbeit in ihren geliebten Weinbergen verbringt. Anfänglich eint sie nur der Wunsch, Jake endlich einen Denkzettel zu verpassen. Aber was als Streich beginnt, stellt rasch Annies und Drews Leben auf den Kopf. Die Grenze zwischen Lüge und Wirklichkeit verschwimmt immer mehr.

Leseprobe

KAPITEL 1

Annie steckte bis zum Hals in Bilanzen und Umsatzsteuererklärungen. Als das Telefon klingelte, biss sie beinahe den Radierer am Ende ihres Bleistifts ab.

Das Klingeln hallte durch das ansonsten stille Büro. Alle übrigen Angestellten waren schon vor Stunden nach Hause gegangen.

Immer noch halbwegs in ihre Unterlagen vertieft, riss sie den Hörer ans Ohr. »Cargill und Jones. Annie Prideaux am Apparat.«

»Annie, du musst sofort kommen!« Ihr Bruder, Jake, klang völlig außer Atem.

Sie legte den Bleistift beiseite. »Du bist gut. Ich bin noch bei der Arbeit und kann nicht einfach …«

»Bitte«, sagte Jake. »Es ist wirklich dringend. Ich brauche dich hier.«

Annies Herz begann, wild zu schlagen. Das letzte Mal, als er so verzweifelt geklungen hatte, hatte er gerade das Auto ihres Vaters zu Schrott gefahren. Sie fuhr den Computer herunter und schloss ihre Notizen im Schreibtisch ein. »Was ist passiert?«, fragte sie. »Bist du verletzt oder in Schwierigkeiten? Hast du …?«

»Bitte komm einfach, so schnell du kannst.«

»Wo bist du?«

»Zu Hause.«

»Bin schon unterwegs.« Annie legte auf, schnappte sich ihre Schlüssel und rannte zu ihrem Auto. Zum ersten Mal in ihrem Leben hielt sie sich nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit, sondern gab Gas, um möglichst schnell zu Jake zu gelangen. Vor seinem Haus kam sie mit quietschenden Reifen zum Stehen und sprang aus dem Wagen.

Das Haus brannte nicht. Es befand sich auch kein Notarztwagen in der Auffahrt. Stattdessen waren einige Sportwagen und Jeeps vor dem Haus geparkt.

Annie war sich nicht sicher, ob das ein gutes Zeichen war oder ob etwas Schreckliches sie erwartete. Das Blut rauschte in ihren Ohren, als sie zur Hau
stür rannte. Sie drückte mehrmals nacheinander die Klingel und hoffte, dass es Jake gut genug ging, um die Tür zu öffnen, denn der Ersatzschlüssel lag in ihrer Wohnung.

Als die Tür geöffnet wurde, erstarrte sie.

Rob stand vor ihr, mit zwei vollbusigen Frauen, die sich an seinen muskulösen Armen festklammerten. Musik und Gelächter drangen aus dem Haus.

»R-Rob?« Annie starrte den besten Freund und Geschäftspartner ihres Bruders an. »Wo ist Jake?«

Rob ließ eine der Frauen los und deutete über seine Schulter. »Im Wohnzimmer.« Er trat vor und schlang einen Arm um Annie. »Komm rein und feier mit uns. Jake hat eine Menge Jungs eingeladen, die dich gerne kennenlernen möchten.«

Feiern? Annie schüttelte Robs Arm ab. Jake hat mich reingelegt. Schon wieder. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, diesmal aus Wut – Wut nicht nur auf Jake, sondern auch auf sich selbst. Ich hätte es wissen müssen. Als er sie das letzte Mal reingelegt hatte, hatte sie sich geschworen, nie wieder auf einen von Jakes Streichen hereinzufallen. Aber wie hätte sie auch ahnen können, dass er so tief sinken und einen Notfall vortäuschen würde, der sie zu Tode ängstigte? Sie wirbelte herum, um zurück zu ihrem Auto zu marschieren.

»Hey! Wo willst du hin?«, rief Rob und hielt sie am Arm fest.

Nur jahrelanges Training in Selbstkontrolle hielt Annie davon ab, ihn zu ohrfeigen. »Nach Hause.«

»Ach, komm schon, du kannst noch nicht nach Hause gehen. Du musst mit uns feiern.« Rob zog sie herum und bedachte sie mit einem charmanten Lächeln. »Es kommt schließlich nicht alle Tage vor, dass ich den Mount Everest bezwinge.«

Annie biss sich auf die Lippe. Jetzt erinnerte sie sich wieder daran, dass Jake si
e vor ein paar Wochen zu Robs Party eingeladen hatte. Sie hatte abgelehnt, wohl wissend, dass sie sich unter all den Bergsteigern, Sportskanonen und Adrenalinjunkies wie ein Esel unter Rennpferden fühlen würde. Aber für Jake war ein Nein nie ein Nein, sondern lediglich ein Anlass, sein Ziel auf kreativere Weise zu erreichen.

»Gratuliere«, sagte sie. Immerhin konnte Rob nichts für Jakes Verhalten. »Aber eure Feier muss ohne mich auskommen.«

»Bei dir könnte ein Mann schon ’nen Minderwertigkeitskomplex kriegen«, sagte Rob. »Wieso bist du überhaupt vorbeigekommen, wenn du nicht mal mit mir anstoßen willst?«

Annie unterdrückte ein Schnauben. Keiner von Jakes Freunden hatte je an einem Minderwertigkeitskomplex gelitten. »Das hat nichts mit dir zu tun. Jake hat ...« Sie verstummte. Wenn sie Rob erzählte, wie Jake sie zur Party gelockt hatte, würde sie sich nur noch mehr blamieren. Sie schloss die Augen, atmete tief durch und öffnete die Augen wieder, bevor sie Rob zunickte. »Okay. Ich stoße mit dir an, aber dann geh ich nach Hause.«

Sie bereute ihre Entscheidung schon, als sie das Wohnzimmer betrat. Das Kreischen von E-Gitarren und der ohrenbetäubende Lärm eines Schlagzeugs machten jede Unterhaltung unmöglich. Aber Jakes Gäste waren ohnehin nicht gekommen, um sich zu unterhalten. Die meisten von ihnen waren damit beschäftigt, zu trinken und im Takt der Musik herumzuzappeln.

Die beiden Frauen neben Rob zogen ihn zur improvisierten Tanzfläche. Er folgte ihnen rückwärtsgehend, sodass er Annie immer noch ansah. Mit einem breiten Grinsen sagte er: »Die Pflicht ruft. Hol dir was zu trinken und stoß auf meinen Erfolg an. Dein Bruder hat die Getränke bezahlt.« Er drehte sich um, bevor Annie antworten konnte.

Das war typisch Rob. Er und Jake
s andere Freunde versprühten genug Charme, um eine Nonne zu verführen, aber es dauerte nie lange, bis sie ihre Aufmerksamkeit anderen Damen zuwandten. Die Frauen auf Jakes Party waren nicht viel besser.

Nur Deko am Arm irgendeines Kerls. Was für eine Verschwendung. Annie schüttelte den Kopf und sah sich um. Sie kniff die Augen zusammen, als sie Jake entdeckte. Er thronte auf seiner Designercouch und beeindruckte ein Rudel Frauen mit seinen Geschichten.

Vielleicht sogar Geschichten darüber, wie er seine doofe Schwester reingelegt hatte.

Annie biss die Zähne zusammen. Am liebsten wäre sie auf ihn zugestürmt und hätte ihm die Meinung gesagt, aber sie wollte vor all seinen Freunden und Angestellten kein Aufsehen erregen. Außerdem würde er, wenn sie ihn anschrie, wissen, wie tief er sie getroffen hatte, und diese Genugtuung wollte sie ihm auf keinen Fall geben. Sie drehte sich von ihm weg und ging hinüber zur Bar, die Jake aufgebaut hatte. Ein Glas Wein, dann würde sie gehen.

Die Bar war übersät von leeren Gläsern, zerknüllten Servietten und benutzten Tellern. Offenbar war die Party schon seit einer ganzen Weile im Gange und das Cateringpersonal hatte Mühe, mit Jakes trinkfreudigen Gästen mitzuhalten.

Automatisch nahm Annie ein leeres Tablett und begann, Gläser einzusammeln. Dann bremste sie sich. Warum räumst du ihm jetzt auch noch hinterher, nach allem, was er sich schon wieder geleistet hat? Aber wenn sie aufräumte, konnte sie zumindest der Party entkommen und ein Zusammentreffen mit Jake vermeiden. Sie würde in der Küche ein Glas Wein trinken, so wie sie es Rob versprochen hatte, und dann durch die Hintertür flüchten.

Drew lehnte sich gegen die Wand, ein Glas Rotwein in der Hand, und beobachtete die anderen Gäste in Jakes riesigem Wohnzimmer.

Der wuchtige Couc
htisch, der sich zum Billardtisch umbauen ließ, war beiseite gerückt worden, damit ein paar Gäste Flaschendrehen spielen konnten. Ein kräftiger, blonder Mann, dessen Namen sie nicht kannte, war damit beschäftigt, die Haare seiner Freundin mit kleinen Cocktailschirmchen zu verzieren. Ein anderer Mann schlüpfte aus seinem T-Shirt, um mit den Narben auf seiner Brust zu prahlen. Ein paar andere Gäste ermutigten ihre Freunde mit lauten Jubelrufen zum Wetttrinken. Kaum jemand beachtete die Fotos vom Mount Everest, die auf Jakes großem Flachbildschirm in Dauerschleife liefen.

Drew schüttelte den Kopf. Die sollten schleunigst erwachsen werden. So hirnlos hab ich mich seit dem College nicht mehr aufgeführt. Jake und seine Freunde hatten sich seit damals kein bisschen verändert und jetzt stellte Drew fest, dass sie nichts mehr mit ihnen gemeinsam hatte. Wenn sie versuchen würde, beim Trinken mit ihnen mitzuhalten, würde sie umkippen.

Schätze, ich werde alt. Sie lächelte reumütig. Na, komm schon. Trink aus, sag kurz Hallo zu Jake und mach, dass du hier rauskommst. Sie nahm einen großen Schluck Rotwein. Igitt. Was ist das denn, Wein oder Essig? Sie spuckte den Wein zurück ins Glas und schüttelte sich. Hast du mal wieder den billigen Fusel gekauft, Jake? Sie reckte den Hals, um nach einem Angestellten der Cateringfirma Ausschau zu halten. Ah, da drüben.

Eine Frau in schwarzer Hose und weißer Bluse sammelte leere und halb volle Gläser von der Bar ein.

Drew ging auf sie zu, um das Gesöff, das sich Wein nannte, loszuwerden. Als die Frau sich mit einem vollen Tablett umdrehte, blieb Drew stehen. Oh, wow. Die ist ja süß. Ihren Blick immer noch auf die Frau gerichtet, näherte Drew sich ihr.

Die Fremde war keine der umwerfenden S
chönheiten, zu denen sich Drew normalerweise hingezogen fühlte, aber irgendetwas an ihr hatte doch ihre Aufmerksamkeit erregt. Vielleicht war es die seltsame Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit in den Gesichtszügen und der Körperhaltung der Frau. Sie bewegte sich wie eine Maus – leise, aber effizient, so als ob sie keinerlei Aufmerksamkeit erregen wollte.

Obwohl sie um einiges größer als Drew war, wirkte sie nicht einschüchternd; dafür war ihr Blick zu scheu. Ihre süße Stupsnase und der sanfte Schwung ihrer Lippen kontrastierten...


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