Da mich die ersten beiden Bände der Trilogie von Jeanette Lagall gut unterhalten konnten, musste ich einfach das Finale lesen. Schließlich findet die Geschichte um Riki und ihre Freunde hier ihr Ende.
Die Geschehnisse waren mir noch in guter Erinnerung und somit war ich gleich wieder mitten im Geschehen. Die Fäden, die vorher gesponnen wurden, finden langsam und schließlich zusammen. Und zwar so, dass alles an bisher offenen Fragen aufgelöst wird.
Der Schreibstil ist einfach und dabei flüssig zu lesen. Die Darstellungen sind wie gehabt bildhaft, daher konnte ich mir Handlungsorte gut vorstellen. Hatte ich bei Band 2 noch bemängelt, dass ich die Handlung stellenweise etwas langatmig fand, ist dies hier nicht der Fall.
Erzählt wird weiterhin im auktorialen Stil.
Allerdings muss ich sagen, dass mir etwas der Kick fehlte. Zugegeben, ich bin nicht die Zielgruppe, daher kann ich nur für mich reden. Und mir war es, als würden die Gefühle wieder und wieder dargelegt und einfach nur wiederholt werden, als dass es ein Vorwärtskommen geben würde. Ganz bestimmt ist dies einfach nur mein persönliches Empfinden, und andere sehen dies nicht so. Was gut und richtig so ist. Das wie gesagt bezieht sich nur auf die Charaktere, die Handlung selbst schritt voran.
Was jetzt nicht heißen soll, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Ich hätte mir wohl einfach nur gewünscht, dass es mich genauso in seinen Bann zieht, wie der Auftaktband dies tat. Das Buch ist eine solide Leistung und bescherte mir trotzdem eine schöne Lesezeit. Ich fühlte mich von der Geschichte schön unterhalten, denn auch wenn die Ausarbeitung nicht ganz meins ist, kann ich es dennoch empfehlen
Ich vergebe drei Sterne.