Bis auf manche unnötig ,,lustige" Stellen, war die Geschichte nett zu lesen.
Während Richard Gold alles für seinen Selbstmord vorbereitet, schneit plötzlich ein dürrer Kater in sein Leben hinein und bringt alles durcheinander. Dass dieser auch noch ,,menschisch" kann und mit ihm redet bringt Gold endgültig aus dem Konzept und so muss er sein Vorhaben ungewollt verschieben. So zieht Frankie bei ihm ein und Gold muss wohl oder übel mit ihm klar kommen, was sich nicht immer als einfach heraus stellt.Im Roman ,, Frankie" lassen die Autoren Jochen Gutsch und Maxim Leo einen sprechenden Kater seine Abenteuer erzählen. Man findet dabei immer wieder humorvolle Dialoge zwischen Mensch und Tier, wo es für Frankie einfach darum geht, dass er genug zu Fressen hat, dass er in einem gemütlichen Bett schlafen kann und er endlich ein zu Hause hat.Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen zwei Lebewesen, die schon vieles, oft nicht schönes, im Leben erlebt haben.Man findet sensible Themen, wie Selbstmordgedanken, Depressionen, Verlustängste.... die durch den Kater gemildert werden sollen, da kann es vielleicht bei so manchen Leser zu ,,einfach" sein, wie man damit umgeht.Es gibt viele humorvolle Szenen, wo einem Gold leid tun kann, wenn ihm Frankie ständig nervt mit seiner Fragerei.Im Grunde ist es ein witziger Roman wo mir aber gewisse Aussagen und Bezeichnungen für andere nicht gefallen haben. So brauche ich keinen ,, Heil Oberster Führer", selbst wenn es sich hier um einen Hund handelt, noch, dass eine Verkäuferin, die sich an ihre Regeln hält als Rassist und Nazischwein bezeichnet wird. Wenn dann auch noch ein Wellensittich gegen eine Türe knallt, reglos liegen bleibt und dann von der Verkäuferin in die Mülltonne geworfen wird, dann finde ich das leider nicht lustig.Solche Szenen haben mir dann die Geschichte doch vermiest.Wenigstens gibt es ein versöhnliches Ende, das für alle einen Hoffnungsschimmer in sich birgt.