in dieser Romanbiografie wurde mir zu viel erfunden.
Margarete Steiff - Teddybären und Kinderträume ist eine Romanbiografie aus der Reihe Ikonen ihrer Zeit ist. Ich weiß, in einer Romanbiografie darf viel erfunden werden, aber ich finde in diesem Roman war es zu viel. Eine komplett fast Liebesgeschichte zu erfinden, die sich dann auch noch durch fast das gesamte Buch zieht, hat für mich die Geschichte fast kaputt gemacht. In den vorherigen Bänden blieb die Autor:innen weit an der Wahrheit und das fand ich spannender.Gerade die Lebensgeschichte wie es einer Frau in dieser Zeit in der Männer das sagen haben, sich trotz Behinderung durchs Leben schlägt und eine Firma gründet braucht meiner Meinung nach keine erfundene Liebesgeschichte. Inhalt: Margarete ist 27, als sie mit ihren beiden Schwestern eine kleine Näherei gründet. Dass sie ihrer Leidenschaft nachgehen kann, gleicht einem Wunder, denn aufgrund einer Kinderlähmung sitzt die junge Frau seit ihrer Kindheit im Rollstuhl. Aber Margarete sprüht nur so vor Lebensfreude und Tatendrang: Aus der Näherei entwickelt sich ein kleiner Laden, in dem sie Kleidung und Gefilztes vertreibt - und bald schon selbstgenähte Kuscheltiere. Margarete ahnt noch nicht, wie sehr die Stoffteddys mit den großen Augen ihr Leben verändern werden ...