Das Buch Whispered Words ist das erste, dass ich von Maike Schmitt lesen durfte. Das Cover und das Thema haben mich sofort angesprochen. Und mal ehrlich, allein das Cover ist so schön gestaltet, es strahlt wie eine Tarotkarte.
Um was geht es? Ames ist Autor und hat gerade sein neuestes Buch herausgebracht und steckt in einer Sinnkrise. Die Ideen wollen nicht kommen und alles was er zu Papier bringt ist seelenlos. Das ändert sich aber kurz darauf, als er auf einer Lesereise in dem Hotel eincheckt, in dem Belle arbeitet und sie nachts aus Gründen durch sein Zimmer stolpert.
Ich muss sagen, ich bin schon ein wenig in Ames verliebt. Er ist so ein liebenswerter Charakter, eine richtige green flag und dabei so herrlich am struggeln. Belle hat so eine tolle Patchworkfamilie um sich herum, dass ich mich sofort wohl gefühlt habe. Es ist schon sehr cozy, gepaart mit slowburn und auch wenn mir an der einen oder anderen Stelle im Mittelteil Längen aufgefallen sind, so fand ich das Buch einen schönen Herbstread.
Ich habe jetzt unheimlich Lust, mal New Orleans zu besuchen, denn das hat Maike Schmitt echt super zwischen den Seiten transportiert: Dieses Feeling, diese Lebensfreude und eine Stadt, die unendlich facettenreich sein muss.