
Die schwarze Witwe von Rawlins traf mit dem Fünf-Uhr-Zug aus Cheyenne ein. Sie stieg in einem schmalen, hochgeschlossenen Kleid aus dem Zug, nahm ihr Gepäck vom Schaffner entgegen und steuerte zügigen Schrittes auf William Price zu. Sie war hübscher, als Price zu hoffen gewagt hatte.
"Mr. Price?" Unter dem dunklen Schleier verbarg sich ein Lächeln. "Hatten Sie mir telegraphiert?"
"So ist es, Ma'am." Price nickte stolz. Das Zeitungsinserat hatte sich mehr als bezahlt gemacht. "Ich bringe Sie hinauf zur Ranch. Für Sie steht ein Zimmer nebst gutem Abendessen bereit."
"Wie überaus freundlich." Helen Rathbone hielt ihm die Hand entgegen. "Ich kann es kaum erwarten, die Ranch zu sehen." Höflich bückte sich Price für einen Handkuss. Noch ahnte er nicht, dass er dem Teufel selbst die Hand küsste . . .
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