¿ 4¿ | Training the Heart - Paisley Hope ¿¿Manche Bücher müssen kein Highlight sein, um sich trotzdem richtig gut anzufühlen... ¿Training the Heart war für mich genau so ein Buch.Schon nach den ersten Seiten hatte ich dieses Gefühl von weitem Himmel, Pferden, staubigen Wegen und dieser besonderen Ranch-Atmosphäre, die einen sofort aus dem Alltag zieht. Silver Pines hat sich für mich nicht einfach nur wie ein Setting angefühlt, sondern wie ein Ort, an den ich beim Lesen immer wieder gern zurückgekehrt bin. ¿¿Wade und Ivy mochte ich dabei besonders gern.Wade wirkt nach außen eher kontrolliert und verschlossen, während Ivy eine ruhigere, warme Energie mitbringt und genau dieses Zusammenspiel hat für mich richtig gut funktioniert. ¿Was ich an ihrer Dynamik so mochte:Nichts hat sich überhastet oder künstlich angefühlt. Die Chemie entsteht eher in den kleinen Momenten in Gesprächen, Blicken und diesem langsamen Vertrauen, das sich zwischen ihnen entwickelt.Auch das Setting war für mich ein riesiger Pluspunkt. ¿Kentucky, die Ranch, die Pferde und die ganze Silver-Pines-Atmosphäre haben der Geschichte so viel Stimmung gegeben, dass ich beim Lesen manchmal komplett vergessen habe, wie schnell die Zeit vergeht.Besonders im Kopf geblieben sind mir tatsächlich die ruhigeren Momente zwischen Wade und Ivy diese Szenen, in denen plötzlich gar nicht mehr das große Drama oder die Spannung im Vordergrund stehen, sondern einfach dieses Gefühl von Nähe. Gerade ihre gemeinsamen Abende und dieses fast schon selbstverständliche Zusammensein auf der Ranch haben sich für mich unglaublich cozy angefühlt. ¿¿Genau solche Szenen liebe ich in Romance wenn zwei Menschen nicht nur wegen der Chemie funktionieren, sondern weil man merkt, wie sie langsam zu einem sicheren Ort füreinander werden. Und ich glaube, genau da hat mich die Geschichte am meisten abgeholt.Und trotzdem möchte ich ehrlich bleiben:Für mich war Training the Heart ein richtig schönes 4¿-Buch - aber kein absolutes Highlight.Nicht, weil mir etwas gefehlt hätte oder ich große Kritikpunkte hätte denn ehrlich gesagt hatte ich die gar nicht. Ich habe die Geschichte sehr gern gelesen, die Atmosphäre geliebt und mich beim Lesen einfach wohlgefühlt. Aber es war eher dieses Gefühl von "das war richtig schön und ich hatte eine gute Zeit" als "dieses Buch wird mich emotional nie wieder loslassen". ¿¿Und ich finde, genau dafür darf es auch Bücher geben.Nicht jede Geschichte muss einen komplett zerstören oder zum neuen Lieblingsbuch werden. Manche begleiten einen einfach für ein paar Stunden, schenken einem ein gutes Gefühl und erinnern einen daran, warum man Romance überhaupt so liebt. Und genau das hat Training the Heart für mich geschafft. ¿