Ganz ok, aber nicht überzeugend
Das Buch ist flüssig geschrieben und beschreibt die Story allein aus Veras Sicht.Vera hat bereits einiges durchgemacht und obwohl ich sie verstehen kann, stören mich einige Faktoren bei ihr. Sie ist ängstlich und doch bietet sie "gefährlichen Typen" die Stirn. Sie ist verletzt und doch lässt sie sich wie eine Schachfigur bewegen. Sie will ihr Leben in die Hand nehmen und lässt sich doch beeinflussen und hofft unbewusst wohl noch auf den strahlenden Ritter auf dem weißen Pferd, der sie vor allem retten wird...Also ich kann es verstehen, aber es überzeugt mich nicht. Ich war auf fast allen Seiten von Vera irritiert. Sie konnte mich einfach nicht mitnehmen oder überzeugen.Killian ist zunächst schroff, aber dann liebenswert und beschützerisch, aber auch hier finde ich, dass er zu schnell nachgibt.Grundsätzlich eine schöne Idee, aber sie hat mich beim zweiten Lesen nicht überzeugt.Fazit: Ok.Info zur Sternenvergabe:Als ich das Buch das erste Mal 2021 las liebt ich es, vielleicht, weil es neu und in dem Moment passte und gab damals 5/5 Sternen.Heute (2026) bin ich in einer anderen Phase, älter, erfahrener und mit mehr als 1.000 Büchern Leseerfahrung und kann daher nur noch 3/5 Sternen vergeben.Inhalt:Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten - und doch perfekt füreinander sind ...Mit gebrochenem Herzen und geplatzten Träumen kehrt Vera Delane in ihre Heimatstadt zurück. Um wieder auf die Füße zu kommen, macht sie sich mit einem Food-Truck selbstständig. Dumm nur, dass sie diesen genau gegenüber des Sternerestaurants abstellt, in dem Killian Quinn, der Bad Boy der Kochszene, das Zepter schwingt. Er gilt als arrogant und launisch und ist doch eine Legende. Aber die junge Frau lässt sich von dem schroffen Konkurrenten nicht einschüchtern, und schon bald fliegen die Fetzen - und Funken! - zwischen Vera und dem heißen Sternekoch.