Zunächst starker Anfang, aber leider nicht mein Buch...
Der Einstieg in "Der Seelenbrecher" hat mich tatsächlich positiv überrascht. Obwohl mich das Cover zunächst überhaupt nicht angesprochen hat, war ich von Beginn an gefesselt. Die Geschichte startet stark, rasant und mit einer Atmosphäre, die definitiv neugierig auf mehr macht.Leider konnte das Buch dieses Tempo für mich nicht halten. Nach dem gelungenen Einstieg verlor sich die Geschichte für mich zunehmend und wurde immer langwieriger. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass kaum noch etwas passiert und die Handlung einfach nicht mehr vorankommt. Die Spannung, die am Anfang noch vorhanden war, ging für mich größtenteils verloren. Erst gegen Ende wurde es wieder spannender und interessanter. Für meinen Geschmack allerdings deutlich zu spät.Auch mit den Charakteren bin ich leider überhaupt nicht warm geworden. Ich konnte zu keiner der Figuren wirklich einen Zugang finden, da sie für mich eher oberflächlich geblieben sind. Dadurch konnte mich ihr Schicksal leider auch nicht wirklich mitreißen oder emotional abholen.Hinzu kam, dass mir die Handlung an einigen Stellen zu konstruiert und wenig realistisch erschien. Das ist natürlich Geschmackssache, aber mir persönlich ist eine gewisse Realitätsnähe doch recht wichtig, um mich vollkommen auf eine Geschichte einlassen zu können."Der Seelenbrecher" ist mittlerweile mein drittes Buch von Sebastian Fitzek. Da seine Bücher von so vielen Leserinnen und Lesern begeistert empfohlen werden, wollte ich dem Autor definitiv noch eine Chance geben. Leider konnte mich aber auch dieses Buch nicht wirklich überzeugen. Ich denke ich sollte nun besser die Finger von seinen Büchern lassen, da sie offensichtlich nicht meinem Geschmack entsprechen.