Stephanie Burt ist Professorin für Anglistik und hat ihr Buch "Taylor's Version" aufbauend auf ihrem Seminar "Taylor Swift and her World" geschrieben. Das Buch ist keine simple Biografie, wie wir Swifties sie sicher schon oft gelesen haben, denn der Fokus liegt auf Taylor als Songtexterin. Songtexte und Kompositionen werden klug und detailliert analysiert und in Kontext zu ihrem Leben gesetzt. Mich persönlich hat das Konzept des Buches gefesselt und ich habe alle Informationen wie einen Schwamm aufgebaut. Stellenweise konnte ich mir aber auch direkt vorstellen, dass die Texte nicht unbedingt für alle Menschen leicht zugänglich waren. Die Textanalyse geht tief und zieht musikhistorische Parallelen. Das muss man mögen. Man liest deutlich die Wertschätzung für Taylor Swift als Künstlerin raus, wobei die Autorin grandios herausarbeiten, dass man es mit einer der größten Singwriterinnen unserer Zeit zu tun hat. Die Kapitel arbeiten chronologisch Taylor Swifts Alben auf, wobei die Textanalysen mit The Tortured Poets Department enden und noch nicht The Life of Showgirl aufgreifen. Einer meiner liebsten Textstellen war dabei die Analyse von All too well im Kapitel "Red" und das gesamte Kapitel über Reputation. Dieses Buch ist für alle Swifites, die eine kluge, wertschätzende Biografie lesen möchten, die tiefer geht, als oberflächliche Berichterstattung in der Popkultur. #taylorswift #swiftie #chbeckverlag #Readingjournal #journaling