3,5 Sterne Auch wenn wir uns in der neuen Reihe nicht mehr im Spiel Caraval befinden, erkennt man einige Erzählmuster der Autorin wieder. Evangeline ist eine Mischung aus Scarlett und Tella und somit haben wir wieder eine naive Hauptdarstellerin, deren einziger Lebensinhalt es ist, die große Liebe zu finden. Sie glaubt, diese bereits gefunden zu haben, doch als Luke sich mit ihrer Stiefschwester verlobt, ist sie so sehr von ihm überzeugt, dass sie bereit ist für seine Rettung zu sterben. Diese Naivität zieht sich durch die ganze Geschichte und sie vertraut immer wieder den falschen Menschen und verliebt sich viel zu schnell. Auch wenn der magische Part dieser Welt durchaus interessant ist, kann ich den Hype um diese Reihe leider nicht nachvollziehen. Ich preferiere starke und unabhängige Protagonist*innen, deren Leben sich nicht nur um Männer dreht. Ich befürchte, dass ich da bei der Autorin nicht an der richtigen Stelle bin und sie ihrem Muster treu bleibt. Positiv möchte ich hervorheben, dass in ihren Büchern kein Spice vorkommt, was ich sehr angenehm finde.