In dem Buch begleitet man Garraty wie er zu Beginn lockere Freundschaften knüpft und mehr und mehr lernt das alles egal ist, weil nur einer überleben wird.Ich finde das Buch sehr Kopflastig, was es auch schwerer zu lesen sein lässt. Man muss sich mehr mit der Psyche der Protagonisten auseinandersetzen. Das hatte ich schon gleich zu Beginn mitbekommen und mich darauf eingelassen. Wer hier einen Horrorhocker erwartet der wird enttäuscht. Hier geht es um mentale Stärke und um das, was der Tod mit den Jungs macht und wie sie lernen damit umzugehen. Jeder hat seine ganz spezielle Art und das fand ich beeindruckend da es ja doch viele Figuren sind. Natürlich werden nicht alle 100 beleuchtet aber doch mehr als ich dachte.King hat es geschafft jede Figur eine eigene individuelle Story zu geben, was das ganze sehr interessant macht.Der Horror steckt hier mehr im eigenen Kopf und nicht primär zwischen den Buchdeckeln.Der Schreibstil ist sehr gut und wer weiß, dass das Buch schon 1979 geschrieben wurde wundert sich auch nicht über die Ausdrucksweise. Seit damals ist viel passiert und vieles was man damals sagte ist heute nicht mehr zeitgemäß. Aber mit dem Wissen kann man über einige Sprüche locker hinwegsehen.Mir hat das Buch sehr gut gefallen nur das Ende fand ich etwas seltsam, was aber auch irgendwie wieder gepasst hat.