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Perry Rhodan 1982: Gefangene der Algioten

Perry Rhodan-Zyklus "Materia".
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In der Hand der Voranesen - Arkoniden unter religiöser Gehirnwäsche
In sechs verschiedenen Galaxien entsteht zur Zeit die Koalition Thoregon: ein Bündnis verschiedener Völker, das sich dem Frieden im Kosmos verschrieben hat. Angegriffen wird Thoregon … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Perry Rhodan 1982: Gefangene der Algioten
Autor/en: Susan Schwartz

EAN: 9783845319810
Format:  EPUB ohne DRM
Perry Rhodan-Zyklus "Materia".
Pabel- Moewig Verlag Kg

27. Januar 2014 - epub eBook - 64 Seiten

Beschreibung

In der Hand der Voranesen - Arkoniden unter religiöser Gehirnwäsche
In sechs verschiedenen Galaxien entsteht zur Zeit die Koalition Thoregon: ein Bündnis verschiedener Völker, das sich dem Frieden im Kosmos verschrieben hat. Angegriffen wird Thoregon von Shabazza und dessen Hintermännern.
Vor allem Perry Rhodan und seine alten Weggefährten kämpfen an entscheidenden Stellen gegen die finsteren Machenschaften der Thoregon-Gegner. So versucht der Terraner derzeit mit der SOL, den direkten Widerstand gegen MATERIA im Zentrum der Milchstraße zu organisieren, während sein alter Freund Atlan mit der GILGAMESCH in der fernen Galaxis Chearth gegen die Algiotischen Wanderer agiert. Diese wurden von Shabazza aufgehetzt und mit entsprechenden Mitteln versehen, so daß sie militärisch stark genug sind.
Atlan hat es bei seinem Einsatz nicht nur mit den Algioten und ihren Zigtausenden von Kampfraumschiffen zu tun. Mit einer vergleichsweise kleinen Truppe muß der Arkonide zudem versuchen, den Sonnentresor gegen Manipulationen abzusichern. Wird dieser Sonnentresor nämlich zerstört, ist damit zu rechnen, daß die Guan a Var - die Sonnenwürmer - ausbrechen und den milliardenfachen Tod über Chearth bringen.
Erste militärische Erfolge konnten errungen werden; die Hilfstruppen aus der Milchstraße und aus Andromeda kamen gerade noch rechtzeitig. Jetzt aber ist die Gegenseite wieder am Zug und startet mit einer großen Offensive. Atlan und einige seiner Begleiter geraten in die Hände der Invasoren - sie sind jetzt GEFANGENE DER ALGIOTEN...

In sechs verschiedenen Galaxien entsteht zur Zeit die Koalition Thoregon: ein Bündnis verschiedener Völker, das sich dem Frieden im Kosmos verschrieben hat. Angegriffen wird Thoregon von Shabazza und dessen Hintermännern, die unter anderem an Bord der Kosmischen Fabrik MATERIA operieren.
Vor allem Perry Rhodan und seine alten Weggefährten kämpfen an entscheidenden Stellen gegen die finsteren Machenschaften der Thoregon-Gegner. So versucht der Terraner derzeit mit der SOL, den direkten Widerstand gegen MATERIA im Zentrum der Milchstraße zu organisieren, während sein alter Freund Atlan mit der GILGAMESCH in der fernen Galaxis Chearth gegen die Algiotischen Wanderer agiert. Diese wurden von Shabazza aufgehetzt und mit entsprechenden Mitteln versehen, so dass sie militärisch stark genug sind.
Atlan hat es bei seinem Einsatz nicht nur mit den Algioten und ihren Zigtausenden von Kampfraumschiffen zu tun. Mit seiner vergleichsweise kleinen Truppe muss der Arkonide zudem versuchen, den Sonnentresor gegen Manipulationen abzusichern. Wird dieser Sonnentresor nämlich zerstört, ist damit zu rechnen, dass die Guan a Var - die Sonnenwürmer - ausbrechen und den milliardenfachen Tod über Chearth bringen.
Erste militärische Erfolge konnten errungen werden; die Hilfstruppen aus der Milchstraße und aus Andromeda kamen gerade noch rechtzeitig. Jetzt aber ist die Gegenseite wieder am Zug und startet mit einer großen Offensive. Atlan und einige seiner Begleiter geraten in die Hände der Invasoren - sie sind jetzt GEFANGENE DER ALGIOTEN ...

Portrait

Science Fiction dreht sich um die Technik der Zukunft, heißt es oft. Doch Uschi Zietsch räumt mit diesem Irrglauben auf: Die Münchnerin schreibt unter dem Künstlernamen Susan Schwartz mit großem Erfolg Science Fiction und Fantasy, wobei sie den Schwerpunkt auf fremde Kulturen legt.

Die 1961 geborene Autorin, die nach dem abgebrochenen Studium in Jura, Geschichte, Theaterwissenschaft und Politik eine kaufmännische Lehre absolvierte und bis 1996 hauptberuflich im Marketing-Bereich tätig war, schrieb bereits als Kind ihre ersten Geschichten. Ihr erster Roman, ein imponierendes Fantasy-Epos, erschien 1986 unter dem Titel "Sternwolke und Eiszauber" im Wilhelm Heyne Verlag in München.

1988 gründete Uschi Zietsch zusammen mit ihrem Ehemann Gerald Jambor den Fabylon-Verlag, in dem neben den Werken anderer Autoren auch eigene Erzählungen erschienen.

Der Einstieg in die PERRY RHODAN-Serie erfolgte Ende 1992: Das Taschenbuch "Chandris Welt" wurde unter dem Künstlernamen Susan Schwartz publiziert. "Susanne ist mein Zweitname", so begründet Uschi Zietsch das Pseudonym, "und die Farbe Schwarz mag ich nun mal ganz besonders."

Dem bei Lesern und Kritikern der PERRY RHODAN-Serie gut angekommenen Taschenbuch folgte der Einstieg in die Romanserie: Das Debut der Münchnerin war "Im Netz des Quidor", im April 1993 als PERRY RHODAN-Band 1652 erschienen. Mit "Der Hyperschock" (Band 2202) und "Quinto-Center" (Band 5 der PERRY RHODAN-Autorenbibliothek) nahm die Autorin im November 2003 nach über 60 Heften ihren Abschied von der Serie. Sie blieb ihr freundschaftlich verbunden und steuerte unlängst sogar mehrere Gastromane bei.

Bei der Fantasy-Reihe "Elfenzeit" war sie für die gesamte Konzeption zuständig und steuerte die wichtigsten Romane bei. Parallel dazu erschien bei Bastei-Lübbe ihre Fantasy-Trilogie "Die Chroniken von Waldsee" sowie zwei in sich abgeschlossene Einzelbände aus derselben Welt. Aktuell beschäftigt sich Uschi Zietsch unter anderem mit der "Elfenzeit"-Folgeserie "Schattenlord", für die sie ebenfalls verantwortlich zeichnet.

Leseprobe

1.


Am Sonnentresor

 

»Ist alles in Ordnung?« Ronald Tekener, der als Einsatzleiter auf der PYXIS mit in den Sonnentresor geflogen war, musterte den unsterblichen Freund besorgt.

Myles Kantor war bekannt für seine hohe Sensibilität. Er war keineswegs der typische kühle, sachliche Wissenschaftler, auch wenn er manchmal auf den ersten Blick diesen Eindruck erweckte – schon allein durch seine zurückhaltende Art. Doch wer ihn länger kannte, wusste, dass Kantor sich eher aus Selbstschutz zurückhielt und lieber beobachtete, als etwas von sich preiszugeben.

»Aber natürlich«, murmelte Myles. »Wir haben es doch geschafft, oder?«

Der Smiler nickte. Als ehemaliger Spieler, Draufgänger und Abenteurer war er es gewohnt, mit gefährlichen Situationen umzugehen. Er war nicht abgestumpft, doch es belastete ihn nicht so stark wie den Wissenschaftler.

»Ja, gerade mal so, noch im letzten Moment«, sagte er. »Leider nicht alle.«

Myles Kantors blasse Stirn legte sich in tiefe Falten. Nur drei der vier Space-Jets kehrten mit zur GILGAMESCH zurück. Die E-SJ 4, die Kantor von der ENZA zur Verfügung gestellt hatte, war während der Flucht vor den Algiotischen Wanderern abgeschossen worden; sozusagen im letzten Moment, als sich die Besatzungsmitglieder schon fast in Sicherheit wiegten.

»Ja«, sagte er leise. Er fühlte sich für den Tod des Teams in der E-SJ 4 verantwortlich, obwohl jeder Freiwillige im Voraus wusste, dass man bei einem solchen Einsatz sein Leben riskierte. Dennoch konnte Myles nicht anders, er machte sich Vorwürfe. Vielleicht vor allem deshalb, weil dieser Abschuss kurz vor der erfolgreichen Flucht wie ein Hohn war.

Tekener legte ihm leicht die Hand auf die Schulter.

»Wie hättest du es verhindern wollen?«,
fragte er. »Es hätte genauso gut uns alle erwischen können. Belaste dich nicht damit, Myles!«

»Ich kann nicht so leichthin darüber hinweggehen!«, gab der Wissenschaftler beinahe aggressiv zurück.

Tekener hob eine Braue. »So, denkst du das also von mir?« Ein scharfer Unterton schwang für einen Augenblick in seiner Stimme mit.

Myles zuckte zusammen. »Selbstverständlich nicht«, sagte er schnell. »Tut mir leid, Tek. Es ist eher so, dass ich mir wünsche, besser damit umgehen zu können – wie du beispielsweise.«

»Nur, weil ich meine Gefühle nicht zeige, heißt es nicht, dass ich keine besitze«, erwiderte Tek. »Wie du auch, erlebe ich solche Situationen nicht zum ersten Mal, und es macht mich betroffen. Aber ich kann damit leben. Das mag hart gesagt sein, aber so ist es nun mal. Ich weiß genau, was in dir vorgeht. Und dabei kann dir niemand helfen. Du trägst nun einmal die Verantwortung, also musst du auch lernen, nicht unter ihrem Gewicht zusammenzubrechen. Das heißt – konzentriere dich auf die akuten Probleme, und nimm dir Zeit für deine Trauer, wenn der Moment passend ist. Deswegen brauchst du kein schlechtes Gewissen zu empfinden. Es ist einfach notwendig. Du lebst lange genug als Unsterblicher, um das zu wissen.«

Myles Kantor fühlte sich plötzlich getröstet und nicht mehr so allein. Es war eine ungewöhnlich lange Rede für einen normalerweise wortkargen Mann wie Ronald Tekener gewesen. Der Aktivatorträger hatte ihm behutsam mitteilen wollen, dass er sich nicht zu sehr in Selbstvorwürfen vergraben sollte, weil sie letztlich nur zum zerstörerischen Selbstmitleid führten. Damit war niemandem geholfen.

Tek hatte ihm deutlich gezeigt, dass er Freunde hatte, die zu ihm standen. Damit war Myles verpflichtet, diese Freundschaf
t zu erhalten.

»Noch einer der Gründe, der uns von den Normalsterblichen trennt, nicht wahr?«, meinte Myles mit einem schwachen Lächeln. »Keine noch so schlimme persönliche Erfahrung kann alles andere für uns bedeutungslos werden lassen. Wir sind dafür da, niemals aufzugeben und immer nur nach vorn zu sehen.«

»Das klingt doch schon wieder beinahe zuversichtlich.« Tek grinste kurz.

»Wenn wir wenigstens einen Grund dafür hätten«, murmelte Myles. »Im Augenblick sehe ich nur mal wieder eine Katastrophe galaktischen Ausmaßes auf uns zurasen.«

 

*

 

In den gut zwei Wochen, die die PYXIS innerhalb des Sonnentresors verbracht hatte, hatten Myles Kantor und sein Team eine Menge beunruhigender Dinge entdeckt. Der Dimensionsriss bei der blauen Sonne Yponiko hatte inzwischen eine Länge von 24 Lichttagen erreicht. Er dehnte sich weiter aus, wenngleich nicht mit der immensen Geschwindigkeit der ersten Tage. Ständige Hyperbeben waren die Folge, die eine Erforschung selbst mit dem Hyperraum-Resonator erheblich erschwerten und Hyperfunk unmöglich machten.

Natürlich waren die Flüge davon betroffen. Vor dem Eintauchen in den Hyperraum musste oft das Abklingen der Schockwellen abgewartet werden, um Zwischenfälle zu vermeiden – welcher Art die auch sein mochten. Bisher war es noch zu keinem größeren Unglück gekommen, aber es war nie vorherzusehen, inwieweit die Hyperbeben die Syntronik-Steuerungen der Schiffe plötzlich beeinflussen konnten.

Es war unmöglich, eine potentielle Gefahr vorauszuberechnen und dementsprechend entgegenwirken zu können. Der harmloseste »Unfall« bei den Sprüngen war noch, dass man lediglich das Ziel verfehlte.

Die PYXIS und die Space-Jets hatten während der Flucht Glück gehabt, in einem gerade
passenden Moment eingetaucht zu sein. Doch bereits nach wenigen Lichtminuten hatten sie die Etappe abbrechen müssen, da die Flugsteuerung unter dem Einfluss eines weiteren Bebens verrückt spielte. Sie mussten in den Normalraum zurückkehren, die Koordinaten neu berechnen und erneut eintauchen. Die andauernden Hyperbeben veranlassten Tekener, vorsichtshalber weitere Etappen anzuordnen und Kurskorrekturen vorzunehmen.

Das verzögerte die Rückkehr allerdings und machte Myles Kantor zusehends nervöser – er konnte seine neuesten Erkenntnisse erst mitteilen, wenn sie die im Lhanzoo-System stationierte GILGAMESCH erreichten.

Das war nicht leicht für ihn, denn jede Stunde war kostbar. Der Pulsar Wlaschos hatte seine Taktzahl inzwischen weiterhin erhöht und pulsierte nun 16,3435mal pro Sekunde. Die letzten Vermessungen hatten ergeben, dass er bereits zu schrumpfen anfing – die Verdichtung seiner Masse hatte begonnen und würde unaufhaltsam bis zum kritischen Punkt voranschreiten, an dem der Pulsar zu einem Schwarzen Loch kollabierte.

Zwar würde sich bis dahin die Rotationsgeschwindigkeit weiterhin drastisch erhöhen, was einige Zeit in Anspruch nahm, aber der Kollaps war dennoch nicht mehr aufzuhalten. Es ging sozusagen nur noch um die Verlängerung der Galgenfrist.

Alle bisherigen Bemühungen, die Katastrophe am Sonnentresor zu verhindern, waren vergebens gewesen, und die Tazolen begriffen immer noch nicht, was vor sich ging.

Abgesehen von Vil an Desch, aber der war ja nun ein Ausgestoßener. Dro ga Dremm war jetzt der oberste Scoctore, ein Fanatiker der harten Linie.

Ronald Tekener hegte die – sehr geringe – Hoffnung, dass wenigstens einer der gefangenen Tazolen auf der PYXIS den Argumenten der Galaktiker zugänglich werden würde und möglicherweise doch ein Kontakt zu den Algioten hergestellt werden konnte.

Allerdings hatte
n diese Gefangenen zu den Überlebenden einer total vernichteten »Befreiungsflotte« für den Unsterblichkeitsgott Gaintanu gehört. Nach Auffassung der Tazolen wurde Gaintanu im Roten Riesen Skoghal, dem Zentralgestirn des Sonnentresors, gefangen gehalten. Dass es aber nicht der Gott, sondern vielmehr die bedrohlichen Sonnenwürmer waren, die die Tazolen befreien wollten, konnte ihnen nicht begreiflich gemacht werden.

Der Smiler blieb einigermaßen zuversichtlich. Die Tazolen waren schließlich nicht dumm, nur eben verblendet in ihrem Fanatismus. Was mit Vil an Desch gelungen war, konnte vielleicht auch mit anderen Tazolen gelingen, vielleicht sogar mit einigen ihrer Anführer, den Scoctoren, wenn schon Dro ga Dremm selbst nicht von den nüchternen, wissenschaftlichen Tatsachen zu überzeugen war.

Die letzte Etappe endete wenige Lichtminuten vor Thagarum, um eine erneute Kurskorrektur vorzunehmen und eventuell feststellen zu können, ob sich die Lage im System inzwischen dramatisch verändert hatte. Die Auswirkungen des Dimensionsrisses machten eine Ortung auch jetzt zunichte; die holographische Ausgabe zeigte nur einen unentwirrbaren Datensalat an. Ein Funkruf wurde lediglich mit einem Rauschen und Knistern beantwortet.

»Wir können nur hoffen, dass noch alle da sind«, orakelte Tek.

»In zwei Wochen wird schon nicht so viel passiert sein!«, versuchte Myles ihm und vor allem sich selbst Optimismus einzureden.

 

*

 

Schließlich schlug die Ortung doch an und meldete die Ankunft eines Schiffes. Die Abtastung war leicht verzerrt, aber Tekener erkannte die ungewöhnliche Bauweise sofort.

»Das ist ein Modul der GILGAMESCH!«, rief er. »Können wir Funkkontakt aufnehmen?«

Kurz darauf erklang Dao-Lin-H'ays vertraute Stimme in der Zentrale des Vesta-Raumers. »Die VINAU g
rüßt die PYXIS. Willkommen zurück!«

Ihr katzenhaftes Gesicht erschien undeutlich, von Wellen und Streifen durchzogen, auf einem Holo. Selbst in so unmittelbarer Nähe kam es immer noch zu Störungen.

»Wir bringen leider keine guten Nachrichten, Dao-Lin«, fiel der Smiler gleich mit der Tür ins Haus. »Hoffentlich ist bei euch alles in Ordnung.«

»Wie man's nimmt, Tek. Ihr wart kaum weg, als 15.000 Knoten- und Pfeilschiffe der Algiotischen Wanderer hier eintrafen und uns seither festhalten. Sie lassen sich zwar nicht mehr auf die ständige direkte Konfrontation ein; unsere Waffen und ihre hohen...


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