Interessante Ergänzung zwischen dem ersten und zweiten Teil
Dieser Teil hat mir besser gefallen, als "Shatter me". Dazu muss man sagen, dass mir Warner im ersten Teil so unglaublich unsympathisch war. Ich konnte die Hype um ihn nicht verstehen und habe ausschließlich für Adam mitgefiebert. Dieser Teil hat es geschafft, dass ich ihn nun echt gern mag. Ich sehe, wie missverstanden er ist und ebenso sehe ich die Parallelen zu Juliette. Warners Gedanken wirken strukturierter und klarer als die von Juliette. Mir fällt das Lesen hier sehr viel leichter, als in Teil 1. Der Schreibstil gefällt mir hier auch viel besser. Nichtsdestotrotz verstehe ich, dass der Schreibstil absichtlich so konfus gewählt ist, um ihre inneren Konflikte widerzuspiegeln. Lasst uns aber bei "Destroy me" bleiben: Zum Plot lässt sich sagen, dass nicht viel passiert ist. Mit der Erwartung bin ich aber auch gar nicht hier herein gegangen, der Teil gehört nunmal nicht zur Haupterzählung. Er dient dazu, Warner besser kennenzulernen und das Erzählte aus seiner Sicht zu erleben. All seine wirklich schlimmen Taten im ersten Teil werden mit Kontext in Watte gehüllt. Man versteht, warum er so handelt. Statt Warner zu verachten, hat sich da mein Fokus nun auf seinen Vater gelegt. Was für ein unsympathischer Kerl. Ich hoffe, Warner lässt sich in den kommenden Teilen nicht mehr so durch ihn lenken.Der Blick hinter die Kulissen des Reestablishments hat mir wirklich gut gefallen.Ich werde die Reihe nun mit allen Novella lesen.