Marco ist Vater und Ehemann. Die Leichtigkeit, die er immer an sich hatte, war irgendwie weg alles lief nur noch schematisch ab, vielleicht, weil es sein musste. Ein täglicher Kampf zwischen Alltag, Ehemannsein, Vatersein und Job.
Nur Heinrich Heine ist es, der ihn für Momente aus dem Trott und zum Lächeln bringen kann mit seinen lieblichen, sinnlichen und leisen Worten, die ihm immer mal wieder durch den Kopf schwirren. Ansporn dafür ist immer wieder Katharina, Marcos Ehefrau. Seine vier Töchter, Alea, Mimi, Denise und Lisa überraschen ihn immer wieder aufs Neue, weil sie sprunghaft sind, manchmal explodieren und ausrasten wollen, weil sie Träume, Wünsche und Ziele haben vorhersehbar oder eben auch nicht.
Und dann ist da dieser Urlaub, dem alle entgegenfiebern, doch auch dort gibt es Situationen, in denen sie sich streiten, neue Pläne schmieden müssen und abwarten, was noch kommt. Aber irgendwie geht es immer weiter. Mal mehr und mal weniger gut.
Aber immer ist es die Liebe, die alle miteinander verbindet, die viel fordert, aber auch viel gibt.
Thomas Tippner beschreibt hier in dieser kurzweiligen Novelle das Familienleben und den Alltag von Vater Marco, der zusammen mit seiner Ehefrau Katharina und den vier Töchtern versucht, den Alltag gut und sicher zu bewältigen.
Hierbei bringt der Autor ganz klar zum Ausdruck, dass ein Familienleben nicht nur Zuckerschlecken ist, sondern auch harte Arbeit bedeutet, denn man kann sich nicht seinen guten und schlechten Zeiten allein widmen und hingeben, sondern muss sich der Familie anpassen und sich mit der familiären Situation arrangieren. Dass das nicht immer leicht ist, erklärt sich von selbst.
Thomas Tippner vermittelt hier aber auch ganz klar, dass es die Liebe ist, die im Familienalltag zusammenschweißt und vieles leichter macht, weil man eben nicht alleine ist, sondern Halt in der Familie findet.
Ich gebe für diese Novelle eine klare Leseempfehlung ab.