Gelungener Auftakt mit Luft nach oben
Sozialarbeiterin Annie Ljung fährt für einen kurzen Besuch bei ihrer demenzkranken Mutter in ihr Heimatdorf nach Nordschweden! Doch was zunächst als kurzer Besuch geplant war, wird für sie zu einem längeren Auffenthalt, nachdem die Tochter ihres Cousins verschwindet und die Polizei im Dunklen tappt. Annie beschließt den Dingen auf eigene Faust auf den Grund zu gehen und begegnet dabei immer mehr düsteren Erinnerungen ihrer Vergangenheit...Dieses Buch ist ein gelungenes Debüt. Ausgewählt habe ich es, weil ich im Winter total gerne in die düstere Atmosphäre des Winters in Nordschweden eintauche und hier hat mich die Autorin mit ihren Beschreibungen auch gut abgeholt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Mir gefiel auch, dass in diesem Buch eine Privatperson ermittelt, auch wenn ich Annie nicht immer mochte, aber das ist auch nicht wichtig für mich. Insgesamt ist das Buch spannend und durch die kurzen Kapitel und die gute Story auch ein Pageturner. Das einzige, was mich gestört hat war, dass Annie doch viele Grenzen überschritten und das Ganze damit dann doch eher unglaubwürdig war. Aber von der Autorin werde ich bestimmt noch ein Buch lesen.