
Die Bewältigung der Klimakrise ist nicht geschlechtsneutral, denn Forschung und Praxis zeigen: Frauen sind vom Klimawandel stärker betroffen und engagieren sich mehr in der sozialökologischen Transformation. Männer hingegen bremsen den Wandel eher - in Entscheidungspositionen oder durch klimaschädliche Routinen. Obwohl diese Schieflage bekannt ist, fehlten bisher lösungsorientierte Ansätze. Dieses Buch füllt diese Lücke und erschließt ein oft übersehenes Transformationspotenzial. Es erläutert Erkenntnisse der Klimapsychologie und Sozialwissenschaft und zeigt, wie eine entsprechend zielgruppenorientierte Klimakommunikation gelingt.
Das Buch bietet praxisnahe Impulse:
Inhaltsverzeichnis
Einführung: Warum braucht es eine gezieltere Klima-/Nachhaltigkeits-Kommunikation für Männer? . - Allgemeine Klimakommunikationsprinzipien auch für Männer geeignet! . - Was sind mögliche Ansatzpunkte für eine noch gezieltere Ansprache von Männern? . - Was kann aus der psychotherapeutischen und kirchlichen Arbeit mit Männern abgeleitet werden? . - Klimakommunikation für die Zielgruppe Männer : Was sind Themen, Aspekte der Lebenswelt und Werte, die Männern wichtig sind und an die konstruktiv angeknüpft werden kann? . - Hintergründe: Was sind Ursachen für dysfunktionale (ungünstige bis höchst schädliche) männliche Denk- und Verhaltensweisen? . - Hilft die soziologische Unterscheidung von Männlichkeits-Formen? . - Inwiefern ist die Differenzierung sozialer Milieus nützlich? . - Was bringt uns der Schwartzsche Werte-Kreis? . - Härtefälle was tun? . Weiterführende Denkanstöße! . - Schluss. - Literatur.
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