Hofstede revisited Der Band nimmt die Konzeption einer empirischen Kulturforschung von Geert Hofstede kritisch in den Blick und wiederlegt seine Position sowohl theoretisch als auch empirisch.
Wenn Kultur erforscht wird, stehen stets ethnische Gruppierungen (Stämme, Völker, Nationen) im Vordergrund. Das gilt auch für die Schriften von Geert Hofstede, der die empirische Kulturforschung bekannt machte. Seine IBM-Studie 'Culture's Consequences - International Differences in Work Related Values' fand genauso viele Verfechter wie vehemente Kritiker. Lena Schmitz führt in diese Kontroverse ein und zeigt durch umfassendes Belegmaterial sowie eine eigene Studie, dass die Kritiker Recht haben: Der Kulturbegriff und das Konzept 'Kulturdimension', so wie sie von Hofstede verwendet werden, erweisen sich als ebenso wenig wissenschaftlich tragfähig wie seine empirische Methodik.