Einleitend führen Uwe Jun und Elmar Wiesendahl in das Thema Parteien als Organisationen und ihr Wandel ein und schaffen eine theoretische Grundlage für die sich anschließenden empirischen Analysen. [. . .] Die Verteilung von innerparteilichen Machtressourcen bei der Aufstellung und Nominierung von Bundestags- und Europakandidaten etwa oder die sozialstrukturellen Determinanten für eine Funktionärskarriere sind insofern Material, das Referenzstoff für weitergehende Forschungsarbeiten bietet. Auch Fallstudien über die Organisationsentwicklung der Volksparteien sind in diesem Zusammenhang hilfreich.
Portal für Politikwissenschaft pw-portal. de, 07. 06. 2012
In seiner Beleuchtung unterschiedlicher Aspekte der Parteiorganisation vereint der Sammelband eine Reihe interessanter und diskussionswürdiger Einzelbefunde.
Zeitschrift für Parlamentsfragen 1/2012
"Die Vernachlässigung der Werte, Ideen und Ressourcen der Parteibasis führt langfristig zu Entfremdung und gesellschaftlicher Entleerung der Partei , stellt der bekannte Parteienforscher Uwe Jun (Universität Trier) in dem von ihm herausgegebenen Buch "Parteien als fragmentierte Organisationen wenig überraschend fest. Es soll Erfolgsbedingungen und Veränderungsprozesse von Parteien und ihrer Organisation beleuchten. Dabei geht es um dreierlei:
1. um Fragen der internen und externen Kommunikation,
2. um die Fähigkeit, sich bei der Gewinnung geeigneten Kandidaten einer veränderten gesellschaftlichen Umwelt anzupassen;
3. um die der Veränderungen von Mitgliederstrukturen.
The European Circle, 05. 04. 2011
In jedem Fall ist der Band allgemein für Parteienforscher zu empfehlen, bietet aber auch für fortgeschrittene Studierende eine gute Orientierung für die Beschäftigung mit diesem Themenkomplex und ist sicherlich ebenso für Praktiker aus der Politik lesenswert.
Regierungsforschung. de, 10. 01. 2011