Ralph Pape, Jahrgang 1948, wohnhaft in Staufenberg/Landwehrhagen, stammt aus einer Arbeiterfamilie. Er hat schon als Jugendlicher von fremden Ländern geträumt und die Bücher von Karl May, Jack London und James Fenimore Cooper verschlungen.
Nach seinen Abenteuer und Wildnisreisen durch Kanada in den 90ern, versuchte sich der Rentner selbst als Autor von Abenteuer Romanen. Sein jüngstes Werk ist "Hinter dem fernen Horizont".
Das Buch erzählt die Geschichte einer Familie aus Landwehrhagen, die 1882 ihre Heimat verlässt, um in der neuen Welt ihr Glück zu finden.
Durch das Lesen von Auswandererbriefen sei er auf das Thema gekommen. Pape ist erklärter Western- und Kanada-Fan. Die Geschichte Nordamerikas, hat ihn schon immer gefesselt.
"Hinter dem fernen Horizont" ist eine vollkommen fiktive Geschichte. Eine Familie Kirchhain hat es, soviel man weiß, in Landwehrhagen nie gegeben.
Und auch die Namen der Personen in dem Roman snd frei erfunden.
Aber Pape hat sich in die Geschichte von Auswanderern eingelesen und die Lebensumstände in der Region Mitte des 19. Jahrhunderts recherchiert.
Zu seinen Informationsquellen habe das Auswandererhaus in Bremerhaven ebenso gehört wie das Staufenberger Heimatarchiv.
Das die Vereinigten Staaten von Amerika für einige Staufenberger Familien damals ein Sehnsuchtsort waren, hat der Besuch von drei Schwestern aus Baltimore in Escherode gezeigt,
die auf den Spuren ihrer Familie den Ort besuchten.
Als Nachfahren von Johannes Heinrich Geumann, der im Jahr 1862 im Alter von 22 Jahren in die USA ausgewandert ist, besuchten sie unter andrem dessen Geburtshaus.