Sloane Parker liebt Bücher und ihre Arbeit als Bibliothekarin. In der kleinen Stadt haben sie ihre Stammgäste, die regelmäßig in die Bibliothek kommen. Einer davon ist der griesgrämige alte Arthur McLachlan mit dem sie täglich Wortgefechte liefert. Aber der alte Mann wächst ihr ans Herz und als sie ihn tagelang nicht zu Gesicht bekommt, macht sie sich Sorgen. Als sie ihn an seiner Wohnadresse besuchen möchte, erfährt sie, dass er gesundheitliche Probleme hat und Pflege benötigt.
Um ihm eine Freude zu machen, gründet sie einen Buchclub. Was als kleine Geste gedacht war, entwickelt sich zu einem regelmäßigen Treffpunkt von Menschen, die sich um Arthur sorgen. Und jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte und ist auf der Suche nach Nähe, Trost oder Geborgenheit. Sloane bringt alle zusammen und auch sie hat ihre Geschichte und findet schließlich Hilfe, von einer Seite, von der sie es nicht erwartet hat.
Mir hat das Buch von Lucy Gilmore sehr gut gefallen. Die Geschichte ist humorvoll, aber hat auch Tiefe. Die Mitglieder des Buchclubs sind mir alle ans Herz gewachsen und ich fand es schön, dass das Buch abwechselnd aus der Sicht der Mitglieder geschrieben ist. So erfährt man nach und nach ihre Geschichten und versteht, was ihre Sorgen sind und was sie bewegt.
Ein Buch, dass mich sehr überrascht hat und das ich gerne weiterempfehlen werde.