Ich habe das Hörbuch entdeckt, weil mir das Cover gefallen hat. Ich kannte aber weder den Autor, noch hatte ich etwas über das Buch gehört. Da es kostenlos war, dachte ich, ich höre einmal rein.
Die Sprecherstimme ist angenehm und nicht zu aufdringlich. Es wirkt, als wäre das Buch nicht in drei Kapitel, sondern in drei Bücher aufgeteilt, da z. Bsp. in Teil 2 noch einmal erwähnt wird, warum die Freitagsbuchhandlung so heißt. Das fand ich sehr irritierend. Das Buch ist nur in drei Teile aufgeteilt, sodass diese sehr lang sind.
Bei der NetGalley-App waren die einzelnen Tracks sehr lang, da es die jeweiligen Kapitel waren. Da ich es direkt nach einander gehört habe und die App dort stoppt, wo man selbst pausiert, war es nicht weiterschlimm. Ob dies aber auch bei anderen Apps so ist, kann ich nicht beurteilen.
Das Buch beinhaltet viele andere Bücher, die man nicht kennen muss, aber ich denke, dass es das Hören und Nachvollziehen der Geschichten und Gespräche einfacher machen würde, wenn man den Inhalt der jeweiligen Bücher kennt.
Jeder Teil enthält eine wichtige Botschaft, die man schon durch halbaufmerksames zuhören verstehen würde, obwohl sie jeweils gut in die Geschichte eingebettet ist. Das letzte Kapitel lässt noch einige Fragen offen, aber es gibt noch weitere Bände der Reihe. Die vielleicht dann die letzten Fragen beantworten.
Die Namen wurden nicht ins Europäische übersetzt, sodass ich einen Moment brauchte, um die Personen jeweils zuzuordnen.
Die Erzählweise ist unaufgeregt, wirkt trotz der Beschreibungen irgendwie fad und nicht besonders spannend. Schön sind aber immer wieder die Ausflüge ins scheinbar Unwirkliche, dass aber so eingebaut ist, dass es die Geschichte nicht total absurd dastehen lässt.