Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht: Die Idee, dass Roxy davon träumt, die Heldin eines Liebesromans zu sein, stattdessen aber in einem Thriller landet, fand ich originell und spannend. Leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Viele Situationen wirkten auf mich konstruiert und teilweise chaotisch. Dadurch fiel es mir schwer, der Handlung zu folgen, und ich hatte oft das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Eine klare Struktur hat mir gefehlt. Auch mit dem Schreibstil bin ich nicht richtig warm geworden. Zwar lässt sich das Buch grundsätzlich flüssig lesen, aber die Ich-Perspektive war für meinen Geschmack zu auffällig eingesetzt. Gefühlt begann jeder zweite Satz mit Ich, was mich beim Lesen zunehmend gestört hat. Normalerweise habe ich mit dieser Erzählform kein Problem, hier wirkte sie jedoch recht eintönig. Insgesamt steckt hinter dem Buch eine wirklich interessante Idee, die viel Potenzial hatte. Die Umsetzung blieb für mich allerdings hinter den Erwartungen zurück. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Die Sprecherin Viola Müller hat ihre Arbeit solide gemacht und die Geschichte angenehm vorgetragen. Dafür vergebe ich einen zusätzlichen Stern.