Das Buch wird aus der Sicht von Chester beschrieben. Er kam vom Tierheim zu eine Familie, die sich sehr gut um ihn kümmerte. Er versteht seine Menschen nicht immer und dadurch kommt es zu Missverständnissen. Beispielsweise als sich Maya zu Nikolaus eine Mini Maus wünscht. Kurzerhand sucht er sich Hilfe von der Nachbarskatze und "besorgt" so eine Maus - leider nicht mit dem gewünschten Ergebnis. Als Max sich dann zu Weihnachten einen Opa wünscht, will er es besser machen - aber was ist das eigentlich?
Ich hatte etwas Mühe mit dem Sprecher, denn er war mir zu monoton. Aber die Geschichte selbst war unterhaltsam und hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Es war interessant, aus Sicht des Hundes zu erfahren, wie schwierig das Leben mit den Menschen ist. Vor allem, als er Maya eine Freude machen wollte und die Maus besorgt hat. Sie wollte doch eine und er hat es sogar geschafft, sie lebendig zu übergeben. Dass sich dann niemand darüber gefreut hat, hat er nicht verstanden. Und Max wollte einen Opa, weil alle seine Freunde auch einen haben. Aber wie soll er das bewerkstelligen, wenn er gar nicht weiß, was das ist? Das Geheimnis konnte er lüften, als er im Auto auf seine Familie wartete und mitbekam, wie auf dem Parkplatz ein alter Mann von Jugendlichen geärgert wurde. Aber wie soll er so einen großen Mann unter den Weihnachtsbaum, bekommen?
Das Ende war wunderschön. Ich fand das Buch sehr gut und kann es mit guten Gewissen weiter empfehlen. Ich bin kein Hörbuchfreund, weshalb ich auf diesem Gebiet keine großen Erfahrungen habe. An den Sprecher habe ich mich nach einigen Minuten gewöhnt, auch wenn ich ihn nicht gut fand. Deshalb gebe ich einen halben Stern Abzug und diesem sehr guten Buch nur 3,5 Sterne.