Billie zieht der Liebe wegen, von Deutschland nach Kanada. Dabei hat sie Jamie nur ein einziges Mal gesehen und ansonsten war es eine Fernbeziehung. Zum Glück wohnt ihr Tante im gleichen Ort wie ihre große Liebe und so wechselt sie im letzten Schuljahr noch nach Maple Ridge. Auf dem Grundstück ihrer Tante gibt es Schafe, ein Lama und einen süßen Hund, aber auch der Wildhüter, mit seinem Sohn Tristan, lebt dort. Tristan scheint komisch zu sein und Jamie nennt ihn den Zombie Boy und sagt er sei Schuld an dem verschwundenen Mädchen.Das Buch zieht einen sehr schnell in seinen Bann, aber am Anfang eher weil ich Billie überhaupt nicht verstehen konnte. Ich war erstaunt über ihre naive Art und ihrer Blindheit gegenüber den vielen, vielen roten Flaggen, rund um Jamie. Dafür mochte ich ihrer beiden Tanten und Tristan auf Anhieb sehr gerne. Bei ihnen wusste man immer gleich woran man ist. Im laufe der Geschichte bin ich dann aber auch mit Billie, oder zeitweise eigentlich Lillie, warm geworden. Sie hat eine schwere, aber richtig gute Entwicklung gemacht und allen gezeigt was wirklich in ihr steckt. Den mysteriösen Teil, rund um das verschwunden Mädchen, mochte ich am liebsten und gegen Ende hin, auch die sagen wir mal zweite Liebesgeschichte, in dem Buch. Der Schluss war dann richtig spannend und hat echt noch mal alles gegeben, so das ich es richtig durch gesuchtet habe. Teilweise habe ich dir Geschichte auch als Hörbuch gehört und auch diese Version hat mir richtig sehr gefallen. Die Sprecherin hat gut zur Geschichte gepasst und die Emotionen und die einzelnen Charaktere toll rüber gebracht. Ich kann euch die Geschichte wärmstens empfehlen, sowohl als Buch, wie auch als Hörbuch.