Eine gelungene Fortsetzung der Familiengeschichte um die 100jährige Inge Martensen.
Ein süßer kleiner Roman. Voller Herzenswärme. 159 Seiten über die Fragen des Lebens und für ein mehr Miteinander.Was haben Emma, "Emil"und "der Kaiser von China" gemeinsam?Freundschaft Miteinander. "Emil" ist im Buch der derzeitige Bundeskanzler Ernst Meister. Wer da wohl Vorbild für die Rolle war? Ernst hetzt von einem Termin zum Anderen. Die Akten stapeln sich. Keine Zeit für sich und seine Familie. Eines Tages will er nur kurz an die frische Luft am Kanzleramt. Doch sein Orientierungssinn ist sehr schlecht So verläuft er sich und landet durch einen Notausgang dann tatsächlich draußen. Dort trifft er auf die 10jährige Emma. Emma findet seinen Namen zu Ernst. So darf sie den Bundeskanzler "Emil" nennen. Hat er selber vorgeschlagen, nach dem Lieblingsbuch aus seiner Kindheit "Emil und die Detektive". Beide spielen Murmeln und von da an dann immer freitags, wenn "Emil" es schafft. Eine kleine Freundschaft entsteht zwischen beiden. Emma hat manchmal kluge Ratschläge für den Bundeskanzler. Er schaufelt sich sogar Zeit frei, wenn er kann für sein Treffen mit Emma.Selbst die Security wird dafür ausgetrickst. So ist es manchmal Recht lustig. Nicht immer klappt das Treffen. Erst als auch Emma nicht mehr kommt, macht sich Ernst ernsthafte Sorgen. Auf der Suche nach ihr, wird "der Kaiser von China" vom Fahrservice angefahren. Ob so kurz vor Weihnachten alles gut geht? Wird Ernst seine kleine Freundin Emma finden? Und wer ist "der Kaiser von China"?¿Ihr müsst das Buch unbedingt lesen. Trotz der ernsten Themen ist es voll schön. Es hat mir sehr gefallen.ine gelungene Fortsetzung der Familiengeschichte um die 100jährige Inge Martensen.Noch einmal möchte Inge ihr geliebtes New York sehen und so nimmt sie Reis aus, kurz vor ihrem 100. Geburtstag. Sie verspricht auch rechtzeitig wieder zum Biikenbrennen und ihrem Geburtstag auf ihrer geliebten Insel Föhr zurück zu sein. Begleitet wird sie von ihrer Urenkelin Swantje. Durch die Rückblenden aus ihrem Leben trifft man auf alte und lieb gewonnene Freunde. Man erfährt wie es ihr in Manhattan ergangen ist, vom Glück und arbeitsreichen Leben, aber auch Trauer. Vom Neubeginn in Sizilien und einer zweiten Liebe mit dem mir sympathisch en Giovanni. Und wie die Familie so groß geworden ist mit alle Höhen und Tiefen eines Lebens. Doch Inge hat sich nie unterkriegen lassen, was ich an ihr so bewundernswert und sympathisch an ihr finde.Zwischen den Rückblenden erfährt man auch wie sie ihre Urenkelin Swantje in New York unterstützt, vielleicht einen Neubeginn zu wagen. Den Swantje ist eine begabte Schneiderin. Sie entwirft Föhrer Trachten mit Tradition und Moderne.Das Ende war mir ein bisschen zu abrupt. Obwohl es Inge natürlich nicht an ihren Geburtstag zurück schafft nach Föhr, hätte ich gerne gewusst ob es noch eine Nachfeier mit allen gegeben hätte. Und ob Swantje der Erfolg gegönnt war, nach dem Auftritt aller am New Yorker Flughafen. Doch man liest auch so über ein bewegendes Leben von Inge und ihrer Familie, zwischen Föhr, Manhattan und Sizilien.Eine große Leseempfehlung. Ich habe mich beim Lesen sehr wohl gefühlt zwischen den Welten und den sympathischen Charakteren.