Selbst die Verwirrung ist verwirrt
¿Risikobewertung: niedrig¿ brummte Oren. ¿Zumindest, was den Einsatz von Äxten angeht.¿Avery Grambs ist ein ganz normales Mädchen, aus ganz normalen Verhältnissen. Bis sie unerwartet Milliarden von einem Tobias Hawthorne erbt. Doch das erbe ist an eine Bedingung geknüpft. Sie muss ein Jahr lang in Hawthorne House leben. Dort wimmelt es nur so von Rätseln und Geheimnissen. Auch seine vier Enkelsöhne leben in dem Anwesen. Sofort ziehen sie Avery in ihren Bann und das Rätsel um das ¿Warum¿ beginnt. Durch Intrigen, Geheimnissen und Rätseln. Die Geschichte spielt hauptsächlich in dem riesigen Anwesen von Hawthorne House. Ein Anwesen vollgestopft mit Rätseln, Geheimnissen und immer wieder entdeckt man neue Facetten. Hat mir an sich wirklich gut gefallen, hätte aber meiner Meinung nach etwas detailreicher beschrieben werden können.Avery Grambs war mir direkt sympathisch, sie hat eine erfrischende Art an sich, bleibt dabei aber immer Bodenständig, obwohl sie so viel Geld geerbt hat und selbst vorher kaum welches hatte. Sie ist sehr schlau und zieht sehr oft die richtigen Schlüsse.Schnell freundet sie sich mit Jameson an, der attraktiv, charismatisch und Geheimnisvoll ist. Dennoch scheint hin etwas zu bedrücken und das verleiht ihm echt an tiefe.Sein Bruder Grayson ist vornehm, höflich und stets auf die Einhaltung der Etikette bedacht. Aber auch er lässt ab und zu seine Maske fallen und zeigt sich dann durchaus beschützerisch und mitfühlend.Die Brüder Nash und Xander wurden nicht so ausführlich beschrieben, wenn ich es aber richtig interpretiere, wird sich das in Band 2 hoffentlich ändern.Grundsätzlich kann man sagen, dass mir die Hauptcharaktere gut gefallen haben und die Nebencharaktere genug tiefe besaßen, damit die Geschichte nachvollziehbar ist.Die Lovestory hab ich allerdings nicht wirklich verstanden. Sie war zwar irgendwie wichtig für die Pointe des Zwistes der Brüder, aber sie war einfach verwirrend. Und irgendwie passte sie auch so gar nicht zu Avery.Der Schreibstil von Jennifer Lynn Barnes ist wirklich sehr, sehr schön. Daran habe ich wirklich nichts auszusetzen. Flüssig, erfrischend und leicht zu lesen. So wie ich es gern habe.Das Cover ist der absolute Wahnsinn. Ich finde es ist wirklich ein Blickfang und in der Kombination mit dem farbigen Buchschnitt, so wie ich es habe ein absoluter Traum. Mich hat die ganze Idee des Buches gecatcht und ich bin wirklich hyped. Ich kann es nicht erwarten den zweiten Teil zu lesen. Gerade gegen Ende wurde es nochmal so richtig geheimnisvoll. Die ganze Geschichte ist sehr komplex, da das große Rätsel sich vom Anfang bis ans Ende zieht und es dadurch auch durchgehend spannend bleibt. Teilweise wurden die Geheimnisse und Rätsel, für meinen Geschmack, etwas zu schnell gelöst, aber das hat am Ende dem ganzen keinen Abbruch getan. Es macht Spaß dieses Buch zu lesen. Einzig die extrem kurzen Kapitel sind störend. Eine ganze Weile wusste ich nicht, was ich davon halten soll, aber ja, sie haben mich wirklich gestört. Von mir gibt es eine Leseempfehlung. Wer gerne Geschichten über Rätsel und Geheimnisse liest fährt hiermit sehr gut. Einzig die etwas merkwürdige Liebesgeschichte und die extrem kurzen Kapitel lassen mich einen Stern abziehen. Wobei ich da noch die Hoffnung habe, dass sich das Ganze in eine bestimmte Richtung wendet im zweiten Teil und dort auch die Kapitel hoffentlich etwas länger ausfallen.