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Produktbild: Vom Verschwinden der Arten | Friederike Bauer, Katrin Böhning-Gaese
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Vom Verschwinden der Arten

Der Kampf um die Zukunft der Menschheit

(24 Bewertungen)15
220 Lesepunkte
Buch (gebunden)
22,00 €inkl. Mwst.
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Nominiert für das WISSENSBUCH DES JAHRES von Bild der Wissenschaft

Die Natur ist unsere Lebensversicherung; sie versorgt uns mit Luft, Wasser, Rohstoffen und Erholung. Und doch kündigen wir diese täglich auf: Der rasante Artenschwund vernichtet unsere eigenen Lebensgrundlagen und nimmt uns u. a. die wichtigsten natürlichen Ressourcen für medizinische Wirkstoffe. Unser Leben ist bedroht wie nie zuvor - ein hochaktuelles Buch, das konkrete Wege aufzeigt, wie wir den Artenreichtum und dessen Leistungen für uns Menschen erhalten.

Wir stehen an einem Wendepunkt der Erdgeschichte - und doch ignorieren wir ihn. Die natürlichen Ökosysteme sind weltweit um die Hälfte zurückgegangen. Wir erleben gerade das sechste Massenaussterben der Erdgeschichte. Wir Menschen sind die treibende Kraft dieses Massensterbens. Der Verlust an Biodiversität heizt nicht nur den Klimawandel an. Die Autorinnen beschreiben zum ersten Mal, welche ungeheure Tragweite das Artensterben für uns Menschen hat, wenn es künftig nicht mehr genügend Pflanzen und Tiere gibt, die uns u. a. lebenswichtige Werk- und medizinische Wirkstoffe liefern und die auch zu unserem physischen und psychischen Wohlbefinden beitragen. Die Lage ist ernst, aber nicht aussichtslos - wir können das Artensterben noch aufhalten. Doch dafür müssen wir es als globale Herausforderung begreifen. Ernsthaft in der Sache, lösungsorientiert und zukunftsgewandt zeigt dieses Buch, wo die tieferen Ursachen der globalen Krise liegen, was Wirtschaft, Politik und auch jeder Einzelne tun kann, um diesen existenziell gefährlichen Trend umzukehren

Produktdetails

Erscheinungsdatum
22. April 2023
Sprache
deutsch
Untertitel
Der Kampf um die Zukunft der Menschheit. 2. Auflage, 2023. gebunden mit Schutzumschlag.
Auflage
2. Auflage, 2023
Ausgabe
Ungekürzt
Seitenanzahl
256
Autor/Autorin
Friederike Bauer, Katrin Böhning-Gaese
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Gewicht
344 g
Größe (L/B/H)
208/133/29 mm
Sonstiges
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN
9783608986693

Portrait

Friederike Bauer

Friederike Bauer, geboren 1963, studierte Amerikanistik, Kommunikationswissenschaft, und Politik in München, Los Angeles und Morelia. Sie arbeitete 14 Jahre lang bei der FAZ, zunächst als Volontärin, später als Redakteurin, Korrespondentin und als Mitglied des Kommentierungsteams. Danach war sie in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Seit 2011 arbeitet sie als freie Journalistin, Autorin und Redenschreiberin. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Außen- und Entwicklungspolitik sowie dem Thema Nachhaltigkeit. Sie ist Autorin diverser Bücher.

Katrin Böhning-Gaese, geboren 1964, ist Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und Professorin an der Universität Leipzig. Sie erforscht seit 30 Jahren die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur und die Bedeutung der Biodiversität. Für ihre Spitzenforschung und ihr Engagement im Bereich der Politik- und Gesellschaftsberatung wurde sie 2021 mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet.


Pressestimmen

»Die Autorinnen beschreiben, welche ungeheure Tragweite das Artensterben für uns Menschen hat, wenn es künftig nicht mehr genügend Pflanzen und Tiere gibt, die uns u. a. lebenswichtige Werk- und medizinische Wirkstoffe liefern und die zum physischen und psychischen Wohlbefinden beitragen. Die Lage ist ernst, aber nicht aussichtslos wir können das Artensterben noch aufhalten. Doch dafür müssen wir es als globale Herausforderung begreifen. «Stefan Rammer, Passauer Neue Presse, 08. Februar 2025 Stefan Rammer, Passauer Neue Presse

»So ist es ein intelligentes Werk, das einen sehr guten Überblick gibt und Hoffnung macht. «Nicole Ahles, NDR, 06. Mai 2023 Nicole Ahles, NDR

»Faktenreich und lesenswert. «TTT Titel Thesen Temperamente, 16. April 2023 titel thesen temperamente

»[Ein intelligentes Werk], das einen sehr guten Überblick gibt und Hoffnung macht. «Heike Jüngst, Einblick, Ausgabe 56, März 2024 Heike Jüngst, Einblick

»Gut lesbar und trotzdem absolut faktenbasiert wird aufgezeigt, wie die Natur sich durch den Menschen verändert hat, insbesondere in den letzten Jahrzehnten. Klar gegliedert werden von den Autorinnen Ursachen und Spannungsfelder benannt wie z. B. nachhaltige Nutzung vs. Ernährungssicherheit, aber auch aufgezeigt, dass manche Widersprüche eigentlich keine sind, wenn man bereit ist, überlieferte Denkmuster und Methoden in Frage zu stellen und langfristig und global zusammenzuarbeiten. «Mareike Possienke, Naturalium, 01. Februar 2024 Mareike Possienke, Naturalium

»Was nach anstrengender Lektüre klingt, lässt sich leicht lesen. [ ] Böhning-Gaese und Bauer [stellen] nicht nur Zahlen und Szenarien eindrücklich dar. Sie schaffen es auch, eine Faszination für die Leistungen der Natur beispielsweise für medizinische Zwecke zu wecken. «Salome Berblinger, Natur, Ausgabe 02/2024 Salome Berblinger, Natur. Das Magazin für eine Welt im Wandel

»Ein aufrüttelndes Buch, das uns allen schonungslos die Augen öffnen will für unsere Existenzbedrohung, aber auch Wege aufzeigt, wie wir den Artenreichtum erhalten können. Ein scharfsinniges und emotionales Werk, voll mit wertvollen Vorschlägen und Erkenntnissen. «Rudolf Deile, Natur und Landschaft, Ausgabe 12/2023 Rudolf Deile, Natur und Landschaft

»Es ist unbedingt zu empfehlen für alle, die sich informieren und vielleicht sogar ihr eigenes (Konsum-) Verhalten kritisch hinterfragen wollen. «Karl-Josef Pauli, Sauerland, Dezember 2023 Karl-Josef Pauli, Sauerland

»Die hervorragende Synopse der Biodiversitätskrise ist schon Grund genug, dem Buch eine breite Leserschaft zu wünschen. Die begrenzt geführte gesellschaftliche und politische Debatte kommen noch dazu. Denn offensichtlich ist: Den Kampf um die Zukunft der Menschheit trägt unsere Spezies mit sich selbst aus. «Daniel Baumgärtner, BIOspektrum, Heft 07, November 2023 Daniel Baumgärtner, BIOspektrum

»Ein aufrüttelndes Buch, das uns allen schonungslos die Augen öffnen will für unsere Existenzbedrohung, aber auch Wege aufzeigt, wie wir den Artenreichtum erhalten können. Ein scharfsinniges und emotionales Werk, voll mit wertvollen Vorschlägen und Erkenntnissen. «Rudolf Deile, Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg, 06. 10. 2023 Rudolf Deile, Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg

»Ein tolles Buch«Markus Lanz, ZDF Markus Lanz, 14. September 2023 Markus Lanz, Markus Lanz

»Ein aufrüttelndes Buch, das uns allen schonungslos die Augen öffnen will für unsere Existenzbedrohung, aber auch Wege aufzeigt, wie wir den Artenreichtum erhalten können. Ein scharfsinniges und emotionales Werk, voll mit wertvollen Vorschlägen und Erkenntnissen. «Rudi Deile, Reutlinger General-Anzeiger, 13. September 2023 Rudi Deile, Reutlinger General-Anzeiger

»Sie bekommen ein Grundlagenwerk an die Hand, das die wichtigsten Fragen der Naturschutzwelt verständlich aufbereitet, um Populismus und blinder Wachstumsideologie die Stirn zu bieten. «BUNDmagazin, 03/2023 BUNDmagazin

»Ich empfehle dieses Buch jedem Leser, jeder Leserin als Sommerlektüre im Urlaub. Mit Blick aufs Meer oder auf eine grüne Landschaft führt es uns vielleicht besser vor Augen, wie wir mit der Natur verwoben sind und warum es sich unbedingt lohnt, jetzt optimistisch nach vorne zu schauen. «Dr. Valerie Köcke, Gorilla Magazin (Zoologische Gesellschaft Frankfurt), 08. August 2023 Dr. Valerie Köcke, Gorilla Magazin

» Vom Verschwinden der Arten ist eine sehr kluge und überraschend optimistische Bestandsaufnahme. Mit ihrem Überblick machen die beiden Autorinnen die Wirtschaftsjournalistin Friederike Bauer und Katrin Böhning-Gaese klar, dass die Klimakrise und das Artensterben nur gemeinsam gelöst werde können und fordern einheitlich zu ganzheitlichem Handeln auf. «Maicke Mackerodt, Ö1 Kontext, 4. August 2023 Maike Mackerodt, ORF Ö1

»Das Buch hat trotz seines umfangreichen Quellenverzeichnisses den Anspruch, anhand recherchierten Materials einen schnellen Überblick zu bieten. [ ] Als Einstieg für Leser, die kurz und knapp erfahren wollen, was hinter dem Wort Biodiversität` steckt, ist Vom Verschwinden der Arten gut geeignet. «Christian Schwägerl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04. Juli 2023 Christian Schwägerl, FAZ

»Insgesamt ist Vom Verschwinden der Arten ein wichtiges und erhellendes Buch. [ ] Eine eindrucksvolle Lektüre, die es schafft, ein Bewusstsein für die Dringlichkeit des Schutzes bedrohter Arten zu schaffen und einen mitnimmt auf eine Reise biologischer Verzahnungen. «Klimabuchmesse, 24. April 2023 Klimabuchmesse

»[E]in hochaktuelles Buch, das konkrete Wege aufzeigt, wie wir den Artenreichtum und dessen Leistungen für uns Menschen erhalten. [ ] Ernsthaft in der Sache, lösungsorientiert und zukunftsgewandt«Pure & Positive, 16. April 2023 Pure & Positive

Besprechung vom 04.07.2023

Nimmt der Artenschwund zu, wird es für die Menschen gefährlich
Der Klimawandel ist nur ein Teil der Umweltkrise unserer Zeit: Friederike Bauer und Katrin Böhning-Gaese erinnern an die Bedeutung der Biodiversität

Über dem Klimawandel, der ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt ist, auch weil Dürren und andere Extremereignisse häufiger werden, wird die zweite große Umweltkrise unserer Zeit immer noch vernachlässigt. Es geht um die Biodiversität. Der Verlust nicht nur an Arten, sondern auch an ganzen Ökosystemen und an jener genetischen Vielfalt, die für unsere Ernährung und Medizin wichtig ist, gilt in Entscheiderkreisen als ein "Orchideenthema". Das ändert sich aber langsam. Und für alle, die einen schnellen Einstieg in das Thema Biodiversität suchen, eignet sich das Buch "Vom Verschwinden der Arten" der Biologin Katrin Böhning-Gaese und der Journalistin Friederike Bauer gut für einen Überblick.

Das Buch beginnt mit einem aktuellen Bezugspunkt: "Im Dezember 2022 fand ein erfreulich beachteter und erfolgreicher Weltnaturgipfel in Montreal statt", berichten die Autorinnen. Dort habe sich die Staatengemeinschaft ein ambitioniertes Programm für die kommenden Jahre mit dem Ziel verordnet, bis zur Mitte des Jahrhunderts wieder im Einklang mit der Natur zu leben.

Doch weder das Bewusstsein für die Bedeutung des Themas noch der Druck aus der Bevölkerung, etwas zu tun, seien bisher groß genug. Hier sehen die Autorinnen ihre Mission. Denn dass "Klimapolitik" ein stehender Begriff ist, aber "Biodiversitätspolitik" exotisch klingt, will ihnen nicht einleuchten: "Der Klimawandel entscheidet darüber, wie wir leben (...), der Artenschwund entscheidet darüber, ob wir leben." Eine steile These - die aber bei näherem Hinsehen haltbar ist.

Denn die Vielfalt der Gene, Arten und Ökosysteme, erfährt der Leser, liegt allem zugrunde, was unser Leben ermöglicht - sauberem Trinkwasser, ausreichend Nahrung, Medikamenten und über die Erholung in der Natur auch dem seelischen Wohlbefinden. "Landschaften schaffen Gefühle von Zugehörigkeit, des Verwurzeltseins, der Verbundenheit", schreiben die Autorinnen fast beschwörend. Ob das in Zeiten großer Mobilität, omnipräsenter Bildschirme und austauschbarer Urlaubskulissen noch stimmt, wäre eine ausführlichere Betrachtung wert.

Wo die Biodiversität stark geschädigt wird, etwa bei der Abholzung von Regenwäldern oder der Übernutzung von Ackerböden, wird es gefährlich. Die Abholzung erleichtert es gefährlichen Krankheitserregern, ihren Weg in Großstädte zu finden, und ausgelaugte Böden sind weniger fruchtbar. Als "Maschinenraum der Natur" beschreiben Böhning-Gaese und Bauer die Biodiversität und bedienen damit die Sichtweise, dass die Biosphäre eine Art Dienstleistungsunternehmen für die Menschheit ist und als solche optimiert werden kann.

Der große Vorteil des Klimathemas in der öffentlichen Wahrnehmung liegt sicherlich darin, dass es sich hauptsächlich auf ein Gas - Kohlendioxid - reduzieren lässt, was die Sache einfacher macht. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat kürzlich von den übersichtlichen Excel-Tabellen gesprochen, in denen seine Fachleute die CO2-Emissionen erfassen. Das ist bei der Biodiversität anders. Hier gibt es eine nahezu endlose Zahl von Akteuren - sowohl auf der menschlichen Seite als auch im Reich der Tiere, Pflanzen und Pilze - sowie eine endlose Zahl von Faktoren, von Überdüngung über Pestiziden und invasive Arten bis zu Plastikverschmutzung und banalen Dingen wie dem Torfverbrauch für Gärten.

Den Schwerpunkt legen die Autorinnen auf die Landwirtschaft, weil sie allen Analysen zufolge der wichtigste Treiber des Artenschwundes ist und sich an ihr zugleich am schnellsten etwas ändern ließe: Bauern könnten für den Naturschutz bezahlt werden, Konsumenten ihren Fleischkonsum mäßigen und Lebensmittelketten die Verschwendung reduzieren. Einen Gegensatz von Naturschutz und Ernährungssicherheit zu konstruieren, halten Böhning-Gaese und Bauer für falsch. Biodiversität sei, im Gegenteil, die Voraussetzung für eine sichere Ernährung.

Inzwischen gibt es Hinweise, dass der öffentliche Umgang mit Biodiversität eine ähnliche Entwicklung durchläuft wie beim Klima. Neuerdings fangen zum Beispiel Banken und Großkonzerne an, sich darum zu sorgen, welche Auswirkungen ihre Geschäfte auf die Vielfalt der Natur haben werden. Frank Elderson, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank, warnte kürzlich die Spitzenmanager der Wirtschaft davor, das Thema noch länger zu ignorieren: "Je mehr Arten aussterben, desto weniger vielfältig sind die Ökosysteme, auf die wir angewiesen sind", schrieb der Ökonom, "und dies stellt ein wachsendes finanzielles Risiko dar, das nicht ignoriert werden kann." Womöglich ist das die Sprache, die am besten verstanden wird.

Nachdem sie die wichtigsten Strategien zum Erhalt der Biodiversität umrissen haben, bieten die Autorinnen am Ende eine Art Checkliste mit Maßnahmen, die Politik, Wirtschaft und Bevölkerung ergreifen können. Das Buch hat trotz seines umfangreichen Quellenverzeichnisses den Anspruch, anhand recherchierten Materials einen schnellen Überblick zu bieten. Weder lässt Böhning-Gaese den Leser an ihren persönlichen Erlebnissen und Erkenntnissen als Biodiversitätsforscherin am Senckenberg-Museum teilhaben, noch werden tiefere kulturelle, politische und ökonomische Probleme analysiert. Als Einstieg für Leser, die kurz und knapp erfahren wollen, was hinter dem Wort "Biodiversität" steckt, ist "Vom Verschwinden der Arten" gut geeignet. CHRISTIAN SCHWÄGERL

Friederike Bauer und Katrin Böhning-Gaese: "Vom Verschwinden der Arten". Der Kampf um die Zukunft der Menschheit.

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2023. 256 S., geb.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

Bewertungen

Durchschnitt
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Von Esther Schmidt am 02.09.2024
"Der Klimawandel bestimmt, wie wir als Menschheit in Zukunft leben, das Artensterben, ob wir auf der Erde überleben. " Der Satz sagt sehr viel aus, wir müssen endlich handeln und der Artenschutz darf kein Nischenthema mehr bleiben. Ohne die Natur kann der Mensch nicht existieren. Sie ist unsere Lebensversicherung. Sie versorgt uns mit Luft, Wasser, Nahrung und Erholung. Doch immer noch geschieht zu wenig und die Menschen arbeiten gegen die Natur. Der rasante Artenschwund vernichtet unsere Lebensgrundlagen, nimmt uns die wichtigsten natürlichen Ressourcen und u.a. für medizinische Wirkstoffe und gefährdet die globale Wirtschaft. Wenn wir die Natur zerstören, bedrohen wir unser Leben. Dieses Buch klärt über die prekäre Lage auf, macht aufmerksam und zeigt konkrete Wege auf, um die Situation noch umzukehren. Der Artenreichtum muss erhalten bleiben, um auch unser überleben zu sichern. Ich habe das Buch @urumbel_ meinem Mann vorgelesen und wir haben viel über die Inhalte gesprochen und überlegt was wir tun können. Es hat uns beide sehr überzeugt. Die Inhalte sind gut aufgebaut, nachvollziehbar und strukturiert. Ich wünsche mir, dass sich viele Menschen dieses Buch zur Hand nehmen und die Inhalte umsetzen. Mir liegt es sehr am Herzen und ich werde über viele Dinge nachdenken und mich hinterfragen.
Von Stef am 14.04.2024

Sehr interessant

Karin Böhning-Gaese und Frederike Bauer beschreiben in ihrem Buch Von Verschwinden der Arten - Der Kampf um die Zukunft der Menschheit, wie sich das Artensterben auf das Klima und unser Leben auf diesem Planeten auswirkt. Das Buch ist sehr interessant, da es sehr eindrücklich darlegt, wie viele Arten fast schon täglich aus aussterben und welche wichtige Funktion diese haben die unterschiedlichsten Ökosysteme im Gleichgewicht zu halten. Es wird auch wieder ganz deutlich, dass der Mensch das Problem ist und nur wir etwas gegen das Artensterben tun können. Die beiden Autorinnen erfassen, welche fortschrittlichen menschlichen Errungenschaften im Nachhinein welche Auswirkung auf Vögel, Insekten etc. haben und appellieren daran nicht nur im Moment zu schauen sondern mit Weitsicht an bestimmte Projekte ran zugehen. Viele Sachen, die zum Artensterben führen waren mir schon bekannt, allerdings musste ich beim Lesen feststellen, dass eben selbstverständliche Sachen auf lange Sicht gesehen die Artenvielfalt dezimieren. Was mich bei dieser Art von Büchern immer wieder stört ist der anmahnende Ton, da ich glaube, dass die Menschen sich dadurch vor einem Umdenken verschließen. Mir ist bewusst, dass es ein sehr wichtiges Thema ist, dennoch sollte an der Sprache gearbeitet werden, damit man mehr Leute erreicht ohne das diese das Gefühl haben ausgeschimpft zu werden. Denn seinen wir mal ehrlich, wenn unsere Eltern mit uns geschimpft haben, dann haben wir doch erst recht das Gegenteil von dem gemacht, was sie eigentlich von uns wollten. Und das sollte eben bei so wichtigen Dingen nicht passieren.