Zum Inhalt (Klappentext):Die Braunkohlebagger fressen sich in die Landschaft und stehen unmittelbar vor dem Dorf Klein Krams. Die meisten Bewohner sind schon weggezogen, aber die paar Ausharrenden hecken bei einem tiefen Blick ins Glas eine verrückte Idee aus. Einmal beschlossen, senden sie ein Schreiben an die EU in Brüssel. Dann passiert ein kapitaler Behördenfehler und Klein Krams wird zur autonomen Republik erklärt. Das Dorf rückt über Nacht in den Fokus der Medien, und das ungleiche Duell zwischen einer Handvoll Dorfbewohner und der Europäischen Union beginnt. Lars Sittig erzählt eine amüsante Geschichte über den Kampf zwischen David und Goliath, auf dessen Ausgang der Leser gespannt sein darf.Meine Meinung:Der Schreibstil ist sehr eifnach gehalten und liest sich dadurch sehr angenehm und flüssig. So kommt man leicht in die Geschichte rein.Klein Krams wird wirklich liebevoll beschrieben und die Senioren scheinen schon etwas Besonderes zu sein, denn sie nehmen es einfach mal mit der EU auf.Wirklich gut kam dabei der Zusammenhalt heraus und es wird wieder deutlich, dass auch "kleine" Menschen ganz viel bewegen können, wenn sie die Sache nur gemeinsam verfolgen und zielstrebig anpacken.Leider hat mir etwas die Spannung gefehlt und es kam nichts so richtig überraschend. Auch wenn ich den Schreibstil gut fand, so hat es Lars Sitting leider nicht geschafft mich richtig zu packen und mitzureißen. Mir hat hier leider irgendetwas gefehlt, was mich nach Klein Krams katapultiert und mit den Senioren mitfiebern lassen.Da ich die Idee hinter der Geschichte wirklich sehr interessant finde, tut es mir umso mehr leid. Ich knn nichts wirklich negatives sagen, aber es war irgendwie kein Buch für mich. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden :)Fazit:Eine wirklich interessante Idee, die mich leider nicht gefangen nehmen und dadurch auch nicht wirklich überzeugen konnte.