Der Patriot

Thriller. Originaltitel: Patrioterna. 2. Druckaufl. 2019. Klappenbroschur. Großformatiges Paperback.…
Buch (kartoniert)
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In Stockholms Zeitungsredaktionen regiert die Angst. Drohungen gehören zum Alltag, populistische Meinungsmacher verschärfen die aufgeheizte Stimmung noch. Als eine junge Journalistin, die strikt für Meinungsfreiheit eingetreten ist, kaltblütig ermord … weiterlesen
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Der Patriot als Buch (kartoniert)

Produktdetails

Titel: Der Patriot
Autor/en: Pascal Engman

ISBN: 360850365X
EAN: 9783608503654
Thriller.
Originaltitel: Patrioterna.
2. Druckaufl. 2019.
Klappenbroschur. Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Übersetzt von Nike Karen Müller
Tropen

23. Februar 2019 - kartoniert - 470 Seiten

Beschreibung

In Stockholms Zeitungsredaktionen regiert die Angst. Drohungen gehören zum Alltag, populistische Meinungsmacher verschärfen die aufgeheizte Stimmung noch. Als eine junge Journalistin, die strikt für Meinungsfreiheit eingetreten ist, kaltblütig ermordet wird, werden die schlimmsten Befürchtungen plötzlich real. Nur Madeleine Winther, eine junge aufstrebende Nachrichtenredakteurin, bleibt davon merkwürdig unberührt und plant stattdessen ihre nächsten Schritte auf der Karriereleiter. Doch auch sie muss sich der Realität stellen, denn es bleibt nicht bei diesem einen Opfer. Der Täter, Carl Cederhielm, will Rache nehmen an allen, die dazu beitragen, dass seine Heimat Tag für Tag von Flüchtlingen überschwemmt wird. Sein Ziel sind die Medien, und gemeinsam mit zwei Gleichgesinnten eröffnet er die Jagd auf Journalisten. Es scheint, dass niemand die schwedischen Terroristen aufhalten kann. Doch dann taucht ein neuer Akteur auf der Bildfläche auf, der zum Äußersten entschlossen ist.

Portrait

Pascal Engman, geboren 1986, war Journalist des schwedischen »Expressen«. Sein 2019 bei Tropen erschienener Thriller »Der Patriot« wurde in Schweden ein Bestseller. »Feuerland« war der erste Band in der Krimi-Reihe um Kriminalinspektorin Vanessa Frank. Pascal Engman lebt in Stockholm.
Nike Karen Müller, geboren in Hannover, studierte Nordische Philologie in München und Lund. Seit 2002 übersetzt sie Kriminalliteratur aus dem Schwedischen, u. a. Erik Axel Sund und Caroline Eriksson.

Pressestimmen

»Engmans raffinierter Politthriller zeigt mit aufeinander zulaufenden Handlungssträngen, wie leicht Neid, Opportunismus und Geltungssucht im Fahrwasser von Gewalt zu Radikalisierung führen können.«
Kulturnews, 28.03.2019

»"Der Patriot" ist gelungen konstruiert und enthält immer wieder überraschende Wendungen. Die Geschichte ist mehr als aktuell. Und das Schlimme daran - all das, was dieser Terrorist tut, ist denkbar. Es ist ein Angriff auf unsere Welt, wie wir sie kennen, auf unsere Meinungsfreiheit, unsere Demokratie.«
HR1, 26.03.2019

»Dies ist eines der Bücher, die sich bis zum Schluss nicht aus der Hand legen lassen.«
Beate Schräder, Westfälische Nachrichten, 04.03.2019

»"Der Patriot" ist ein wirklich spannender Thriller, denn der Leser weiß nie, wie es auf der nächsten Seite weitergeht. Die Spirale der Gewalt dreht sich immer schneller, und damit nimmt auch die Spannung enorm zu. Pascal Engman profitiert von seinen Insider-Kenntnissen der schwedischen Zeitungslandschaft, und mit seinen journalistischen Fähigkeiten hat er daraus einen rasanten Roman gestrickt, dessen erschreckende Geschichte den Leser bis zur letzten Seite fesselt.«
Andreas Kurth, Krimi-Couch, März 2019

»Atemraubendes Thriller-Debüt.«
TV-Star, Februar 2019
Bewertungen unserer Kunden15
Langweilig.
von kvel - 06.07.2019
Inhalt, gemäß Umschlaginnenseite: In Stockholms Zeitungsredaktionen regiert die Angst. Drohungen gehören zum Alltag, populistische Meinungsmacher verschärfen die aufgeheizte Stimmung noch. Als eine junge Journalistin, die strikt für Meinungsfreiheit eingetreten ist, kaltblütig ermordet wird, werden die schlimmsten Befürchtungen plötzlich real. Nur Madeleine Winther, eine junge aufstrebende Nachrichtenredakteurin, bleibt davon merkwürdig unberührt und plant stattdessen ihre nächsten Schritte auf der Karriereleiter. Doch auch sie muss sich der Realität stellen, denn es bleibt nicht bei diesem einen Opfer. Der Täter, Carl Cederhielm, will Rache nehmen an allen, die dazu beitragen, dass seine Heimat Tag für Tag mit Flüchtlingen überschwemmt wird. Sein Ziel sind die Medien, und gemeinsam mit zwei Gleichgesinnten eröffnet er die Jagd auf Journalisten. Es scheint, dass niemand die schwedischen Terroristen aufhalten kann. Doch dann taucht ein neuer Akteur auf der Bildfläche auf, der vor keiner Gefahr zurückschreckt. Meine Meinung: Der Autor versucht dem Leser die Hintergründe, die zu einer Radikalisierung von Menschen führen mag, nahe zu bringen: "Ich habe gelesen, dass eine von vier Schwedinnen irgendwann in ihrem Leben vergewaltigt wird. Indem wir tun, was wir vorhaben, können wir dies verhindern. Es ist nicht leicht, aber die Geschichte wird uns recht geben, sagt Carl. Trotzdem sind es die Politiker und Journalisten, die diese Strafe verdienen, nicht die gewöhnlichen Schweden. Die sind ja genauso Opfer der Propaganda, wie wir es früher waren, sagte Fredrik mit leerem Blick. Carl nickte. Er dachte im Grunde genommen dasselbe. Ja, aber um Großes zu erreichen, muss man große Opfer bringen. Manche von den Toten werden schuldig sein, andere unschuldig. Aber wie Lars vorhin gesagt hat: Im großen Ganzen retten wir Leben. Es ist unsere Pflicht, die zukünftigen Generationen vor diesem Wahnsinn zu bewahren." (S. 197). Aber darüber hinaus ist der Roman recht blut- und gefühlsleer. Der Autor verwendet zwar Stilmittel, die Spannung erzeugen sollen; wie mehrere Erzählstränge mit und über Personen, die auf den ersten Blick erst einmal nichts miteinander zu tun haben und Cliffhänger, aber ich fand dies über sehr lange Strecken einfach nur ermüdend. Ansonsten fand ich die vielen, sehr detailliert beschriebenen Szenen, mit genauen Ortsangaben, usw., sehr nervig. Unerwartete Wendungen in der Story machen das Erzählte gegen Ende des Romans zwar plausibler - passen deswegen aber noch lange nicht zu dem vorher Geschilderten. Und einfach nur aus dem Grund, weil der Roman aktuelle Themen (Flüchtlinge, FakeNews, usw.) aufgreift, würde ich dieses Buch nicht hochloben wollen! Dies reicht mir als Argument echt nicht aus. Am einfachsten würde ich diesen Roman mit "langweilig" zusammenfassen.
Fremdenhass
von Gisel - 24.05.2019
Die schwedischen Nachrichtenredaktionen müssen um ihre Journalisten befürchten, denn ein rechtsextremer Serienkiller tötet jene, die sich für die Belange von Flüchtlingen einsetzen. Die Nachrichtenredakteurin Madeleine Winter plant trotzdem gezielt ihre nächsten Schritte auf der Karriereleiter. Wie schnell wird es gelingen, dem Morden Einhalt zu gebieten? Das sehr aktuelle Thema des Umgangs mit Flüchtlingen in unserer Gesellschaft nimmt der Autor Pascal Engman als Aufhänger zu einem Thriller, der die verschiedenen Seiten dieses Themas sehr gekonnt darstellt. Durch die vielen Handlungsfäden ist es anfangs nicht so einfach, sich im Geschehen zu orientieren, doch je mehr die Handlung voranschreitet, umso deutlicher werden die Zusammenhänge. Realitätsnah und dabei manchmal recht blutig werden die Ereignisse geschildert, manchmal war mir das fast schon zu viel. Dennoch rüttelt das Buch auf durch die realitätsnahe Aufarbeitung der Themen Fremdenhass und Terroranschläge. Spannend aufgebaut, trumpft die Erzählung am Schluss noch mit einer unerwarteten Wendung auf. Eine Geschichte, die durch das geschilderte Geschehen seit Jahren und immer noch topaktuell ist, aufrüttelnd und beklemmend. Für alle mit eher starken Nerven unbedingt empfehlenswert!
(Leider) realitätsnaher Thriller mit mutigem Ende
von yesterday - 13.05.2019
Sehr flott durchgelesen habe ich diesen Schweden-Thriller. Auch wenn es zwischendurch und auch zur genaueren Einführung der Hauptpersonen kurze Stücke mit mehr "Länge" gibt, erhält sich die Geschichte durch den häufigen Schauplatzwechsel doch eine durchgehende Dynamik. Stockholms Journalisten geraten ins Visier von Rechtsradikalen, die sie für die Offenheit des Landes gegenüber Flüchtlingen machen. Das Thema ist brandaktuell (irgendwie schon seit Jahren und leider immer noch) und gut - teilweise beklemmend - umgesetzt. Eine komplett atemlose Spannung kann das Buch nicht halten, aber das ist vielleicht auch gut so. Man kann es mal weglegen ohne Albträume zu haben (als geübter Thrillerleser), findet aber immer sehr schnell wieder hinein und liest wenn möglich gerne ein paar Dutzend Seiten am Stück. Der Erzählstil ist unaufgeregt und in manchen Details "typisch schwedisch" (oder es liegt an der Übersetzung). Die "Denke" der Rechten bekommt viel Platz und soll wohl den Lauf der Geschichte, die Taten irgendwie erklären, näherbringen. Dennoch kann man als vernunftbegabter Mensch die Risse in deren Argumentation gut erkennen. Der Thriller ist aktuell, stellenweise packend und leider relativ realistisch, auch wenn der Faktor Glück hin und wieder mitspielt. Das Ende kann dann nochmal mit einem Knalleffekt aufwarten, sehr überraschend und auch berührend. Mutig.
Heftig
von Castilleja - 08.05.2019
Pascal Engman ist mit diesem Thriller ein hochspannendes und sehr aktuelles Buch gelungen. Die Handlung spielt vorrangig in Stockholm (ein Strang der Erzählung spielt in Chile). Journalisten, die sich für die Rechte von Fremden und Frauen einsetzen, geraten im wahrsten Sinne des Wortes ins Fadenkreuz. Es kommt zu Todesfällen. Erzählt wird die Geschichte aus vier unterschiedlichen Perspektiven und so erhält man Einblick in die verquere Denkweise einiger der Handelnden. Rechtsradikalismus, Fremdenfeindlichkeit, Unsicherheit, Gewalt, Bombenexplosion,.... hier werden viele Themen miteinander verbunden und machen das Buch zu einem, das nicht nur unterhält, sondern auch nachdenklich stimmt. Man merkt, dass der Autor sich gut auskennt im Bereich Rechtsextremismus und aufgrund seiner journalistischen Erfahrungen hier sehr überzeugend die Denkweise vorstellt.
Realitätsnaher Thriller ohne Pragmatismus
von JoanStef - 29.04.2019
Das Buch hat einen super Ansatz und scheint auch gut recherchiert worden zu sein. Die Erzählung zeigt auf, was in unserer Realität oft genau so ist. Korrupte Personen im Rechtssystem, Mitmenschen, die vom Schicksal so hart getroffen und ohne Hilfe waren, dass sie meinten nur mit Gewalt auf Missstände aufmerksam machen zu können. Leider gab es auch einige Punkte, die besser gemacht werden könnten: Das Buch erzählt in unterschiedlichen Story strängen. Die Erzählfäden sind nicht miteinander verbunden, das macht ein leichtes flüssiges Lesen schwer. Der Leser muss des öfteren einige Seiten nochmals lesen, damit er sich in den Storylines nicht verliert. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben und glaube dass der Autor großes Potential hat. Es sollten in zukünftigen Romanen, der Fluss der Geschichte im Focus stehen, dann macht das Lesen noch mehr Freude.
Realistisches Debüt
von Nele33 - 28.04.2019
Der Patriot von Pascal Engmann setzt ein hoch brisantes und leider sehr aktuelles Thema um. Pascal Engmann hat selbst als Journalist gearbeitet und gab nach massiven Bedrohungen von rechter Seite seinen Job als Journalist auf. In diesem, seinem ersten Thriller zeigt er was Propaganda mit den Menschen eines Landes anrichten kann. Das Cover zeigt die Metropole Stockholms und passt ausgesprochen gut zum Thema des Buches. Der Schreibstil des Autors ist ausgefeilt und als spannend zu beschreiben. Er verzichtet auf Schnörkel und schildert ausführlich die Charakterer der Protagonisten des Buches. In Schweden werden Journalisten getötet, sie werden dafür bestraft, dass sie realistisch über die Flüchtlingskrise und den Schiksalen der dahinter stehenden Menschen berichten. Der Autor versteht es geschickt bis zu fünf Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Da ist der ehemalige Fallschirmjäger der Fremdenlegion, August, der sich ein Leben in Chile aufgebaut hat und doch irgendwie immer ein wenig in Schweden weilt. Madeleine eine aufstrebende und ehrgeizige Journalistin in Stockholm. Ibrahim, ein schwedischer Taxifahrer mit muslimischen Hintergrund und seine über alles geliebte Tochter Mitra, die sich als Schwedin fühlt und erfolgreich Jura studiert. Nicht zu vergessen Carl, der alle Flüchtlinge als Tiere und als Gefahr betrachtet. Diese unterschiedlichen Handlungsstränge verlangen ein konzentriertes Lesen, welches aber durch die hochgehaltene Spannung keinerlei Problem darstellt. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und konnte mich durch ein für mich doch überraschendes Ende verblüffen. Der Autor hat mit der Thematik, die sich auf alle Orte der Welt übertragen lässt einen spannenden und leider auch einen sehr realistischen Thriller geschrieben. Wen ein paar brutale Szenen nicht abschrecken wird mit großer Spannung belohnt. Daher von mir 5 von 5 Sternen.
Realistisches Debüt
von Nele33 - 28.04.2019
Der Patriot von Pascal Engmann setzt ein hoch brisantes und leider sehr aktuelles Thema um. Pascal Engmann hat selbst als Journalist gearbeitet und gab nach massiven Bedrohungen von rechter Seite seinen Job als Journalist auf. In diesem, seinem ersten Thriller zeigt er was Propaganda mit den Menschen eines Landes anrichten kann. Das Cover zeigt die Metropole Stockholms und passt ausgesprochen gut zum Thema des Buches. Der Schreibstil des Autors ist ausgefeilt und als spannend zu beschreiben. Er verzichtet auf Schnörkel und schildert ausführlich die Charakterer der Protagonisten des Buches. In Schweden werden Journalisten getötet, sie werden dafür bestraft, dass sie realistisch über die Flüchtlingskrise und den Schiksalen der dahinter stehenden Menschen berichten. Der Autor versteht es geschickt bis zu fünf Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Da ist der ehemalige Fallschirmjäger der Fremdenlegion, August, der sich ein Leben in Chile aufgebaut hat und doch irgendwie immer ein wenig in Schweden weilt. Madeleine eine aufstrebende und ehrgeizige Journalistin in Stockholm. Ibrahim, ein schwedischer Taxifahrer mit muslimischen Hintergrund und seine über alles geliebte Tochter Mitra, die sich als Schwedin fühlt und erfolgreich Jura studiert. Nicht zu vergessen Carl, der alle Flüchtlinge als Tiere und als Gefahr betrachtet. Diese unterschiedlichen Handlungsstränge verlangen ein konzentriertes Lesen, welches aber durch die hochgehaltene Spannung keinerlei Problem darstellt. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und konnte mich durch ein für mich doch überraschendes Ende verblüffen. Der Autor hat mit der Thematik, die sich auf alle Orte der Welt übertragen lässt einen spannenden und leider auch einen sehr realistischen Thriller geschrieben. Wen ein paar brutale Szenen nicht abschrecken wird mit großer Spannung belohnt. Daher von mir 5 von 5 Sternen.
aktuelles Thema spannend umgesetzt
von Marita Robker-Rahe - 18.04.2019
Das Buch "Der Patriot" von Pascal Engmann, behandelt ein sehr aktuelles Thema, was sehr spannend umgesetzt wurde. Der Anfang dieses Buches erfordert schon konzentriertes Lesen, da viele Personen an verschiedenen Handlungsorten vorgestellt werden. Ich fand auch, dass sich die Handlung bis etwa Mitte des Buches etwas zog. Doch als alle vorgestellten Personen aufeinandertreffen, war die Spannung nicht mehr verhalten. Die Ereignisse überschlagen sich, die Spannung erreicht ihren Höhepunkt und dann will man nur noch wissen , wie es endet.Das Ende ist so nicht vorhersehbar. Ich hatte gedacht, dass das Gute siegt, wie das häufig der Fall ist, deshalb hat mich das Ende doch überrascht. Die Figuren waren für mich gut beschrieben und ich fand für ein Erstlingswerk war dieses Thriller gut gelungen.
Sehr spannend
von Annette - 07.04.2019
Cover: Dies Cover zeigt einen interessanten Einblick auf die Metropole in Stockholm, welches in meinen Augen dabei schon einen interessanten Einblick macht. - In diesem Buch sitzt Hannah Löwenstern an ihrem Schreibtisch in ihrer Wohnung in Stockholm und liest alle Reaktionen auf einen von ihr geschriebenen Artikel - nicht nettes ist auch mit dabei. Sie ist zu dem Zeitpunkt auch am Wäsche waschen und trocknen. Als sie mit getrockneter Wäsche nach oben geht, verfolgt sie ein unbekannter Mann - sie öffnet ihre Wohnungstür und dann.......Was macht der Fremde mit ihr??? Wie geht es weiter??? Ich habe mir dieses Buch die Tage in Ruhe durchgelesen und es hat mir gefallen. Es ließ sich dabei insgesamt leicht und angenehm lesen. Etwas unbekannt waren mir dabei die Worte Säpo und Strömmen, da ich bisher noch nie davon gehört habe. Aber - man lernt ja auch immer wieder gerne dazu. Sehr gefallen hat mir dabei z.B.das wunderbare Titelbild - in meinen Augen ist es daher ein durchaus spannendes Buch. Man kann sagen, ein angenehmer Schwedenkrimi. - Mein Fazit: Die Reise nach Stockholm ist nun zu Ende. Dieses Buch bekommt daher von mir die vollen 5 Sterne Plus ein großes Lob dazu an den netten, jungen Autor Plus allen daran Beteiligten. ----Sehr empfehlen kann ich es daher jedem KrimiFan.
Sehr spannend
von Annette - 07.04.2019
Cover: Dies Cover zeigt einen interessanten Einblick auf die Metropole in Stockholm, welches in meinen Augen dabei schon einen interessanten Einblick macht. - In diesem Buch sitzt Hannah Löwenstern an ihrem Schreibtisch in ihrer Wohnung in Stockholm und liest alle Reaktionen auf einen von ihr geschriebenen Artikel - nicht nettes ist auch mit dabei. Sie ist zu dem Zeitpunkt auch am Wäsche waschen und trocknen. Als sie mit getrockneter Wäsche nach oben geht, verfolgt sie ein unbekannter Mann - sie öffnet ihre Wohnungstür und dann.......Was macht der Fremde mit ihr??? Wie geht es weiter??? Ich habe mir dieses Buch die Tage in Ruhe durchgelesen und es hat mir gefallen. Es ließ sich dabei insgesamt leicht und angenehm lesen. Etwas unbekannt waren mir dabei die Worte Säpo und Strömmen, da ich bisher noch nie davon gehört habe. Aber - man lernt ja auch immer wieder gerne dazu. Sehr gefallen hat mir dabei z.B.das wunderbare Titelbild - in meinen Augen ist es daher ein durchaus spannendes Buch. Man kann sagen, ein angenehmer Schwedenkrimi. - Mein Fazit: Die Reise nach Stockholm ist nun zu Ende. Dieses Buch bekommt daher von mir die vollen 5 Sterne Plus ein großes Lob dazu an den netten, jungen Autor Plus allen daran Beteiligten. ----Sehr empfehlen kann ich es daher jedem KrimiFan.
Sehr spannend
von Annette - 07.04.2019
Cover: Dies Cover zeigt einen interessanten Einblick auf die Metropole in Stockholm, welches in meinen Augen dabei schon einen interessanten Einblick macht. - In diesem Buch sitzt Hannah Löwenstern an ihrem Schreibtisch in ihrer Wohnung in Stockholm und liest alle Reaktionen auf einen von ihr geschriebenen Artikel - nicht nettes ist auch mit dabei. Sie ist zu dem Zeitpunkt auch am Wäsche waschen und trocknen. Als sie mit getrockneter Wäsche nach oben geht, verfolgt sie ein unbekannter Mann - sie öffnet ihre Wohnungstür und dann.......Was macht der Fremde mit ihr??? Wie geht es weiter??? Ich habe mir dieses Buch die Tage in Ruhe durchgelesen und es hat mir gefallen. Es ließ sich dabei insgesamt leicht und angenehm lesen. Etwas unbekannt waren mir dabei die Worte Säpo und Strömmen, da ich bisher noch nie davon gehört habe. Aber - man lernt ja auch immer wieder gerne dazu. Sehr gefallen hat mir dabei z.B.das wunderbare Titelbild - in meinen Augen ist es daher ein durchaus spannendes Buch. Man kann sagen, ein angenehmer Schwedenkrimi. - Mein Fazit: Die Reise nach Stockholm ist nun zu Ende. Dieses Buch bekommt daher von mir die vollen 5 Sterne Plus ein großes Lob dazu an den netten, jungen Autor Plus allen daran Beteiligten. ----Sehr empfehlen kann ich es daher jedem KrimiFan.
Sehr spannend
von Annette - 07.04.2019
Cover: Dies Cover zeigt einen interessanten Einblick auf die Metropole in Stockholm, welches in meinen Augen dabei schon einen interessanten Einblick macht. - In diesem Buch sitzt Hannah Löwenstern an ihrem Schreibtisch in ihrer Wohnung in Stockholm und liest alle Reaktionen auf einen von ihr geschriebenen Artikel - nicht nettes ist auch mit dabei. Sie ist zu dem Zeitpunkt auch am Wäsche waschen und trocknen. Als sie mit getrockneter Wäsche nach oben geht, verfolgt sie ein unbekannter Mann - sie öffnet ihre Wohnungstür und dann.......Was macht der Fremde mit ihr??? Wie geht es weiter??? Ich habe mir dieses Buch die Tage in Ruhe durchgelesen und es hat mir gefallen. Es ließ sich dabei insgesamt leicht und angenehm lesen. Etwas unbekannt waren mir dabei die Worte Säpo und Strömmen, da ich bisher noch nie davon gehört habe. Aber - man lernt ja auch immer wieder gerne dazu. Sehr gefallen hat mir dabei z.B.das wunderbare Titelbild - in meinen Augen ist es daher ein durchaus spannendes Buch. Man kann sagen, ein angenehmer Schwedenkrimi. - Mein Fazit: Die Reise nach Stockholm ist nun zu Ende. Dieses Buch bekommt daher von mir die vollen 5 Sterne Plus ein großes Lob dazu an den netten, jungen Autor Plus allen daran Beteiligten. ----Sehr empfehlen kann ich es daher jedem KrimiFan.
Aktueller denn je
von AKRD - 16.03.2019
Aktueller denn je Puh... Das war mein erster Eindruck beim Klappentext: "Der Mord an einer Journalistin versetzt die schwedischen Nachrichtenredaktionen in Alarmbereitschaft. Massive Drohungen gegen Vertreter der sogenannten »Lügenpresse« sind längst an der Tagesordnung, doch nun macht ein Serienkiller ernst. Er ist fest entschlossen, mit allen abzurechnen, die dem bedrohlichen Flüchtlingszustrom in seinem Land nichts entgegensetzen. In Stockholms Zeitungsredaktionen regiert die Angst. Drohungen gehören zum Alltag, populistische Meinungsmacher verschärfen die aufgeheizte Stimmung noch. Als eine junge Journalistin, die strikt für Meinungsfreiheit eingetreten ist, kaltblütig ermordet wird, werden die schlimmsten Befürchtungen plötzlich real. Nur Madeleine Winther, eine junge aufstrebende Nachrichtenredakteurin, bleibt davon merkwürdig unberührt und plant stattdessen ihre nächsten Schritte auf der Karriereleiter. Doch auch sie muss sich der Realität stellen, denn es bleibt nicht bei diesem einen Opfer. Der Täter, Carl Cederhielm, will Rache nehmen an allen, die dazu beitragen, dass seine Heimat Tag für Tag von Flüchtlingen überschwemmt wird. Sein Ziel sind die Medien, und gemeinsam mit zwei Gleichgesinnten eröffnet er die Jagd auf Journalisten. Es scheint, dass niemand die schwedischen Terroristen aufhalten kann. Doch dann taucht ein neuer Akteur auf der Bildfläche auf, der zum Äußersten entschlossen ist." Harter Tobak, nichts für weiche Seelen... Das Thema Terror, Flüchtlinge und die involvierte Presse ist hochaktuell und die Geschichte zieht einen rasch wie ein Sog in ihren Bann. Man ist sehr schnell in der Geschichte und ich empfand diese als sehr authentisch. Es ist eben alles wirklich real. Zumal der Autor selbst Probleme mit Bedrohungen hatte. Umso mutiger, so ein Buch zu schreiben. Die Geschichte ist rasend spannend, die Charaktere sehr überzeugend. Was will man mehr ? Ich möchte eigentlich fast gar nicht mehr dazu sagen, denn dieses Buch muss wirklich jeder selbst auf sich wirken lassen...
Patriarchat
von milli0910 - 13.03.2019
Das Cover des Thrillers zeigt- vermutlich- einen Städteblock Stockholms neben einem Gewässer. Stilistisch sehr gelungen sind die tiefdunklen Wolken, welche beginnen, die Häuser ins Dunkle zu tauchen und das Licht zu verdrängen. Zum Inhalt: Nachdem die junge Journalistin Hannah Löwenström kaltblütig in ihrer Wohnung ermordet wurde stellt sich schnell heraus, dass sie nicht das einzige Opfer bleiben wird. Ihr Mörder, Carl Cederhielm, sieht sich selbst als Patriarch, welcher Schweden von der Liberalität gegenüber Ausländern befreien wird. Dazu will Carl die "Lügenpresse" wie er sie nennt auslöschen, indem er einen Journalisten nach dem nächsten umbringt. Er hinterlässt keine Beweise und keine Anhaltspunkte darauf, wo er und seine Anhänger als nächstes zuschlagen. Fernab von alledem, in Chile, wohnt August, ein ehemaliger schwedischer Fremdenlegionär, mit seiner Frau Madeleine. Als Bodyguard eines berüchtigten Straftäters hat auch er es tagtäglich mit Gewalt zutun und wünscht sich nichts mehr, als zurück nach Schweden gehen zu können. Meine Meinung: Einer meiner Highlight- Thriller auf der "jemals gelesen Liste"! Ich konnte dieses Buch wortwörtlich nicht aus der Hand legen und habe das gesamte Wochenende nur gelesen. Dadurch, dass die vier Handlungsstränge so losgelöst voneinander erzählt werden, entsteht über weite Teile der Lesezeit überhaupt kein Zusammenhang zwischen denselben. Erst mit und mit, vieles erst ganz zum Schluss, wird alles klarer, die Handlungen kommen in Bezug zueinander. Plötzlich hat man das Gefühl, dass bei dem Fehlen eines Teils das gesamte Buch, diese gesamte Konstruktion, gar keinen Sinn ergeben würde. Die sinnbildliche und nüchterne Sprache treibt einen durch das gesamte Buch. Die Spannungskurve wurde gleich zu Beginn aufgebaut und bis zum Schluss nicht mehr locker gelassen. Durch die kurzen Kapitel hatte man nach jedem einen "Cliffhanger" und konnte einfach keine Verschnaufpause einlegen. Selten habe ich so viel Verständnis für die Handlungen eines Mörders gehabt. Und zwar nicht, weil seine Taten richtig sind, sondern weil Carls Charakter so neutral, seine Gedanken und Beweggründe so plausibel dargelegt wurden. Keinem Charakter dieses Buches hätte ich die Attribute "Gut" oder "Böse" zuschreiben können. Alles in Allem ist dieser Debut- Thriller des ehemaligen Journalisten eine absolute Kaufempfehlung für alle Thriller- Liebhaber oder die, die es noch werden wollen. Ein von vorne bis hinten durchdachter, spannender Handlungsverlauf.
Tödlicher Patriotismus
von badwoman - 10.03.2019
In Schweden wird eine Journalistin Opfer eines kaltblütigen Mordes. Und es bleibt nicht bei dem einen Opfer Der Mörder, Carl Cederhielm, befindet sich mit Gleichgesinnten auf einem wohlüberlegten blutigen Trip gegen Journalisten, die sich in ihren Artikeln positiv über Schwedens moderate Flüchtlingspolitik äußern. Sie hinterlassen keine Spuren und scheinen nicht fassbar zu sein. Immer perfider gestalten sie ihre Verbrechen gegen die von ihnen verhassten Journalisten. Derweil hat es in Chile August, ein ehemaliger Fremdenlegionär, ebenfalls mit grausamen Verbrechen zu tun, in die er selber verwickelt wird. Gerne möchte er alles hinter sich lassen und mit seiner Lebensgefährtin in seine Heimat Schweden zurückkehren, doch hier ist er ein gesuchter Krimineller Der Thriller "Der Patriot", geschrieben vom schwedischen Schriftsteller Pascal Engman, ist eine Geschichte voller Hass gegen Flüchtlinge - zumindest in dem einen Handlungsstrang, in dem wir den Mörder Carl kennenlernen. Sehr gut wird dem Leser hier veranschaulicht, wie eine Person wie Carl ticken kann, der Hass ist förmlich greifbar. Dieser Protagonist hat mich schockiert und manchmal richtig wütend gemacht, dieses Buch ruft also ziemlich heftige Reaktionen bei mir als Leser hervor, das finde ich richtig gut. Die anderen Hautpersonen in diesem Buch, August und Madeleine, haben auch ihre unsympathischen Seiten und sind für die eine oder andere Überraschung gut. Der Autor leitet uns in einem flüssigen Schreibstil schnell durch dieses sehr spannende Buch, das ich allen Thrillerlesern empfehlen möchte, die nicht allzu zart besaitet sind, die Beschreibungen der Verbrechen sind schon sehr drastisch. Das Thema ist leider hochaktuell, dadurch gewinnt das Buch noch an Brisanz. Das Cover zeigt eine Ansicht von Stockholm (zumindest vermute ich das), über der Stadt ballen sich dunkle Wolken zusammen - ein passendes Sinnbild.
Temporeich und sehr brutal
von Sabine Mach - 05.03.2019
Ein Mörder geht um in Schweden. Seine Opfer sind Journalisten, die sich in ihren liberalen Artikeln offen gegen den Rechtsruck stellen. Drahtzieher ist der Rechtsradikale Carl und seine beiden Freunde, die damit die Lügenpresse zwingen wollen, endlich die Wahrheit über die Flüchtlingsströme zu schreiben.  Pascal Engmann hat einen sehr temporeichen und äußerst brutalen Thriller geschrieben. Seine detaillierten und schonungslosen Beschreibungen sind nichts für schwache Gemüter. Auch ich musste beim Lesen mehrmals stocken und innehalten. Aber dann war der Sog, den dieses Buch auf den Leser ausübt doch wieder zu stark und ich musste einfach weiterlesen. Viele verschiedene Handlungsstränge werde miteinander verknüpft, so dass man anfangs einige Zeit braucht, um damit zu recht zu kommen. Dann aber kommt eine starke Dynamik in die Geschichte und man kann das Buch kaum mehr zur Seite lesen. Das liegt sicher auch am fesselnden und direkten Schreibstil. Das enorme Tempo, das sich im Laufe des Buches aufbaut hält die Spannung auf einem sehr hohen Niveau, obwohl der Täter von Anfang an bekannt ist. Doch der Autor hat noch einen Trumpf im Ärmel und die Geschichte entwickelt sich ganz anders, als ich erwartet hatte. Allerdings gibt es einige, für mich nicht nachvollziehbare und in meinen Augen unrealistische, Szenarien, die aus dem erschreckend realen Buch dann doch nur einen sehr gut geschriebenen, spannenden, brutalen Schwedenthriller machen. Der ist allerdings gut gelungen!
Das Schicksal spielt
von Siglinde Haas - 05.03.2019
Das Schicksal führt verschiedene Menschen zusammen und verändert die jeweiligen Lebensläufe nachhaltig. Madeleine Winther ist Journalistin bei Nyhetsbladet. Sie träumt von der ganz großen Karriere und geht dafür auch mit ihrem verheirateten Chef ins Bett. Ibrahim Chamsei verdient seinen Lebensunterhalt mit Taxifahren. Seine Frau Fatima und er betrachten Schweden als ihre Heimat. Ihre Tochter Mitra ist in Schweden geboren und studiert Jura. Carl Cederhielm und seine Freunde Frederik und Lars sehen ihr Schweden am Abgrund. Die vielen Einwanderer haben in ihren Augen die Gesellschaft zu ihrem Nachteil verändert und die politisch Verantwortlichen unterstützt durch eine verleumderische Presse verharmlosen das Problem. August Novak, der lange im Ausland gelebt hat, kehrt nach einem schweren Verlust nach Schweden zurück. Gleich nach seiner Ankunft nimmt er Kontakt zu seiner Jugendliebe, der Reporterin Amanda Lilja, auf. Nach einem Anschlag mit vielen Toten auf ein Stockholmer Hotel gerät die Welt der Beteiligten aus den Fugen. Die Geschichte beginnt sehr verhalten. Wir lernen die Protagonisten kennen, ihr Leben, ihre Träume. Zuerst habe ich mich schon gefragt, wie das alles zusammenpassen soll. Da die Schilderungen kurzweilig sind, habe ich weiter gelesen. Ibrahim war mir sympathisch. Die Journalistin Madeleine war mir etwas zu egoistisch und karrierebesessen. August Novak ist für mich ambivalent. Seine letzten Lebensjahre fand ich abstoßend. Für ihn spricht seine Verlässlichkeit und seine bedingungslose Hingabe für die, die er liebt. Carl und seine Freunde würde ich als Großmäuler bezeichnen. Dann entwickeln die Ereignisse eine Dynamik, die mich mitgerissen hat. Ich war fassungslos über die Niedertracht und Kaltblütigkeit der Täter und die Hilflosigkeit der Opfer. Am schlimmsten ist jedoch, dass das Geschehen so unglaublich real wirkt. Einige Vorgänge kam man fast täglich in den Nachrichten hören. Unwillkürlich stellt man sich die Frage, ob nicht genau so ein Szenario gerade stattfindet. Der Schluss passt zum düsteren Bild der Ereignisse. Der Autor wechselt mit den unterschiedlichen Handlungssträngen auch jeweils den Blickwinkel auf die Abläufe und erhöht dadurch die Spannung. Ich fand das Buch einfach umwerfend.
Ausländer in Angst
von Anonym - 03.03.2019
Dieser Thriller ist an vielen Stellen an Brutalität kaum zu übertreffen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Ich hätte mir allerdings eine Stockholm-Landkarte zur besseren Orientierung gewünscht. Es gibt vier Erzählstränge mit gut gewählten Akteuren, die am Schluss zusammengeführt werden. Der Patriot, Carl Cederhielm, der in seinem rechtsradikalen Empfinden alles tun will, um den Flüchtlingsstrom nach Schweden zu unterbinden, ist äußerst real und beängstigend beschrieben, ebenso seine Stadtguerillagruppe. Madeline Winther, eine sehr kokette und karrierebesessene Nachrichtenredakteurin hat ebenfalls eine Schlüsselrolle inne. Der Taxifahrer, Ibrahim Chamsai , ist ein gut integrierter Syrer, der vor vielen Jahren nach Schweden immigriert ist. Carl und seine Gang benutzen ihn auf infamste Weise für ihre Taten. August Novak, ein ehemaliger Fremdenlegionär, kehrt aus dem chilenischen Exil nach Schweden zurück. Er ist der Einzige, der sich den Nazis entgegenzustellen wagt. Durch den Wechsel der Handlungsorte in 58 recht kurzen Kapiteln, wird das Tempo gesteigert und die Hochspannung bis zum Schluss erhalten. Der Autor schafft es, die Beweggründe und Motive aller Beteiligten realistisch nachvollziehbar darzulegen. Oftmals ist die Handlung bedrückend und lässt den Leser befürchten, dass ähnliche Ereignisse Wahrheit werden könnten, auch in Deutschland. Ein Werk, das sehr zum Nachdenken anregt.
Schweden Thriller
von Odenwaldwurm - 03.03.2019
In Stockholms Zeitungsredaktionen regiert die Angst. Drohungen gehören zum Alltag, populistische Meinungsmacher verschärfen die aufgeheizte Stimmung noch. Als eine junge Journalistin, die strikt für Meinungsfreiheit eingetreten ist, kaltblütig ermordet wird, werden die schlimmsten Befürchtungen plötzlich real. Nur Madeleine Winther, eine junge aufstrebende Nachrichtenredakteurin, bleibt davon merkwürdig unberührt und plant stattdessen ihre nächsten Schritte auf der Karriereleiter. Doch auch sie muss sich der Realität stellen, denn es bleibt nicht bei diesem einen Opfer. Der Täter, Carl Cederhielm, will Rache nehmen an allen, die dazu beitragen, dass seine Heimat Tag für Tag von Flüchtlingen überschwemmt wird. Sein Ziel sind die Medien, und gemeinsam mit zwei Gleichgesinnten eröffnet er die Jagd auf Journalisten. Es scheint, dass niemand die schwedischen Terroristen aufhalten kann. Doch dann taucht ein neuer Akteur auf der Bildfläche auf, der zum Äußersten entschlossen ist. (Klappcovertext vom Buch) Ich bin gut in die Story gekommen. Der Schreibstil ist gut und flüssig geschrieben. Die Charaktere werden durch die verschiedenen Szenen gut rüber gebracht. Trotzdem habe ich zeitweise etwas Problem mit der Story, da sehr viel passiert und ich nicht immer den Zusammenhang habe. Gut hat mir gefallen, dass die Geschichte sehr gut in unsere Zeit passt mit den vielen Asylbewerbern und dem Neid und Hass. Diese Story spielt aber jetzt nicht in Deutschland sondern in Schweden. Die anscheinen dieselben Probleme haben mit Hass auf die Asylbewerber. Leider passieren einige Morde an schwedischen Journalisten. Hängt das damit zusammen, dass sie sich gegen Rassismus einsetzten? Die Ermittlungen sind auf Seiten der Polizei sehr schwierig und sie haben keinen Erfolg. Werden die Täter am Schluss doch noch überführt? Es wird auf jedenfall sehr spannend und es wird auch viel passieren. Langweilig wir des euch sicherlich nicht. Deshalb kann ich nur eine Leseempfehlung für diesen Thriller aussprechen. Auch wenn es nicht der beste Thriller ist den ich 2019 gelesen haben. Ist er von Anfang ist Ende super spannend und die Spannung nimmt sogar im laufe des Buches zu.
Packender, temporeicher Schweden-Thriller
von bookloving - 02.03.2019
Dem ehemaligen schwedischen Journalisten und jungen Debütautor Pascal Engman ist mit seinem Erstling "Der Patriot" ein beeindruckender, äußerst rasanten Thriller gelungen, der mich mit seiner brandaktuellen, sehr glaubwürdig ausgearbeiteten Thematik von Beginn an fesseln konnte. Der Autor hat sich für seinen Page Turner einen sehr packenden und erschreckend realistischen Plot ausgedacht, der uns in eine beklemmende und brutale Realität mitnimmt, die wir mittlerweile überall in Europa beobachten können. Anschaulich führt uns Engman beängstigende Einstellungen und Strömungen in unserer Gesellschaft vor Augen, die die Politik nur zu gerne verdrängen und nicht wahrhaben möchte. In seinem Thriller greift er zahlreiche Schlagworte wie Flüchtlingsflut, Populismus, rechtsextremistischer Patriotismus, Terrorismus, Manipulation durch Fake-News und skrupelloser Waffenhandel auf, die tagtäglich durch die Medien geistern. Geschickt verdichtet er die unterschiedlichen Themenbereiche zu einer vielschichtigen, wirklich packenden Story, die mich in Atem hielt, und ich den Thriller schließlich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Autor versteht es hervorragend, temporeich und mitreißend zu schreiben, wobei man sich auch auf einige recht brutale und blutrünstige Szenen gefasst machen sollte. Der schockierende Prolog, der mit der Ermordung der Journalistin Hannah Löwenström endet, kurz gehaltene Kapitel mit Cliffhanger und rasche Perspektivwechsel sorgen schon von Beginn an für enorme Spannung. Die komplex angelegte Handlung mit verschiedenen parallel laufenden Erzählsträngen, unterschiedlichen Schauplätzen und etlichen Akteuren ist lange Zeit nicht vorhersehbar. Einige unerwartete Wendungen sorgen für einen nervenaufreibenden Lesespaß, lassen Raum zum Spekulieren und geben viele Rätsel auf. Erst beim äußerst fesselnden Showdown führt der Autor geschickt die verschiedenen, miteinander verwobenen Handlungsstränge zusammen und lässt die Wege der unterschiedlichen Charaktere schließlich sich für kurze Zeit kreuzen. Natürlich bedient sich der Autor bisweilen auch einiger, für dieses Genre recht typischer Klischees, und überstrapaziert Zufälle in seinem Plot für meinen Geschmack bisweilen etwas zu sehr, aber insgesamt mindert dies die Glaubwürdigkeit und Unterhaltungswert seiner Geschichte kaum. Der Autor hat mit seinem Protagonisten und Gegenspielern faszinierende, recht vielschichtig angelegte und stimmige Charaktere geschaffen, deren Hintergrundgeschichten und Motivation man gut nachvollziehen konnte. Zudem gewährt der Autor uns einige sehr schockierende Einblicke in die Abgründe der menschlichen Psyche und zeichnet ein nachdenklich stimmendes, realitätsnahes Bild unserer Gesellschaft und Politik. FAZIT Ein packender, temporeicher Schweden-Thriller mit einer brandaktuellen, sehr realistischen Thematik! Ein lesenswertes Debüt, das sehr neugierig auf den bereits auf Schwedisch erschienenen 2. Band macht und sich mit dem internationalen Organhandel beschäftigt.
spannend und aktuell
von Ute H. - 01.03.2019
Der Patriot ist das Erstlingswerk des Autoren Pascal Engman. Der Thriller spielt in vier Ebenen - teilweise in Chile und größtenteils in Schweden. August Novak hat vor zehn Jahren Schweden verlassen und ist zur Fremdenlegion gegangen. Nach 5 Jahren hat es ihn nach Südamerika verschlagen, nun ist er Leibwächter des Russen Vladimir. Als seine Freundin Valeria schwanger wird, möchte er am liebsten mit ihr nach Schweden zurück. Eines Tages läuft alles schief: sein Chef und auch seine schwangere Freundin werden getötet - so kehrt er allein nach Schweden zurück. Zur selben Zeit finden in Schweden mehrere Attentate auf Journalisten statt. Dahinter stecken Carl und andere junge rechtsradikale Schweden, welche mit der Situation in Schweden nicht klarkommen. Sie hassen Flüchtlinge, insgesamt Ausländer und auch die Lügenpresse. Da diese die Flüchtlinge in Schutz nehmen mit ihren Berichten, sind es in ihren Augen die wahren Übeltäter die beseitigt werden müssen. Mit Madeleine Winther lernen wir eine Journalistin kennen die für ihre Karriere vor nichts zurückschreckt. Sie möchte ganz nach oben, da fängt sie eben eine Bettgeschichte mit ihrem Chef an. Sie und ihre Kollegen berichten fieberhaft von den Morden an den anderen Journalisten immer mit der Angst im Nacken die nächsten zu sein. In einem weiteren Strang wird die Geschichte von Ibrahim Chamsai erzählt. Ein Syrer der vor vielen Jahren nach Schweden kam und hier mit seiner Familie ein neues Leben begonnen hat. Er ist Taxifahrer und plötzlich ins Visier von Carl und dessen Gruppe geraten. Sie entführten die Tochter von Ibrahim und zwingen ihn dazu mit seinem Taxi eine Autobombe zu zünden. Nach und nach wird klar wie diese Stränge alle zusammenhängen. Der Thriller ist flüssig geschrieben und die Spannung hält die ganze Zeit an. Pascal Engman hat selbst als Journalist gearbeitet und wegen rechtspopulistischer Drohungen seine Arbeit aufgegeben, man merkt, dass er Ahnung hat, von dem was er schreibt. Leider könnte sich die Situation aus diesem Buch jederzeit im wirklichen Leben abspielen. Von mir ganz klar 5 Sterne und Leseempfehlung. Ich bedanke mich bei vorablesen und dem Tropen Verlag die mir ein Exemplar zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben.
3,8 Sterne
von Anna Lukas - 01.03.2019
Das Buch beginnt gleich ziemlich spannend. Im ersten Kapitel hatte ich noch nicht viel erwartet, allerdings geschieht eine unerwartete Wendung, die ich nicht kommen sah. Daraufhin kommen die Kapitel immer aus Sicht von vier verschiedenen Hauptcharakteren. Dabei ist sas ganze in der dritten Person geschrieben. Am Anfang fand ich es etwas verwirrend, dass es so viele Charaktere sind. Hier wäre der Name des Charakters bei jedem neuen Kapitel schön gewesen, dann hätte man sich besser orientieren können. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, alles ist nicht zu kurz oder zu lang beschrieben. Besonders gefallen hat mir die Sicht von Carl und der Reporterin, da hier meiner Meinung die meiste Spannung aufkam. Das Buch hat etwas über 400 Seiten und kommt eigentlich schnell durch den ersten Mord in Gang. Ab ca. Seite 120 war ich schnell beim Lesen und wollte wissen, wie es weitergeht. Ich gebe 3,8 von 5 Sternen, da es ein bisschen zu viele Charaktere waren und man dabei leicht die Übersicht verliert. Auf jeden Fall ein tolles Buch.
Aktuelle Themen spannend verpackt
von Anonym - 28.02.2019
Vier Geschichten, vier Schicksal, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Der vor der Gerechtigkeit geflohene August, der vor dem Krieg geflohene Ibrahim, der herausfordernde Carl und die bestens informierte Journalistin Madeleine, die alle ihre Wurzeln und ihre ganz besondere Verbindung zu Schwedens Hauptstadt Stockholm haben. Abwechslungsreich, spannend und interessant reiht Pascal Engman in seinem Debütroman Worte, Kapitel und Schicksale aneinander, wobei der Leser erst gewollt spät die Zusammenhänge zwischen den Einzelteilen erfassen kann. Leise und lautlos lässt Engman die Verbindungen zwischen den Charakteren einfließen und ermöglicht tatsächlich erst damit dem Leser, die kompletten Ausmaße der Story zu erfassen. Dabei gelingt es ihm fast mühelos, das Interesse des Lesers zu binden, ihn an die Geschichte zu fesseln und zum Weiterlesen zu animieren. Dabei helfen ihm teilweise sehr kurze Kapitel, die zum einen zum Verdauen von teils brutalen Passagen genutzt werde können, die jedoch gleichermaßen dem Spannungsaufbau dienen. Diese Spannung bleibt bis zum Ende bestehen, was meiner Meinung nach selten der Fall ist. Das ganze Buch in Worte zu fassen und auf die einzelnen Charaktere einzugehen ist schwer, ohne etwas über Inhalt, Handlung und Ende zu sagen. Man muss die Personen in sich aufsaugen, die Personen kennenlernen und die Verbindungen nach und nach erfassen, um das ganze Buch zu verstehen. Ich persönlich fand das Buch sehr gut, auch weil Engman sich mit seiner Denke aus einer anderen Richtung kommt als viele, die sich einem ähnlichen Thema widmen. Er zeigt darin, dass es auch eine andere Perspektive gibt als die, die man immer als erstes anzunehmen verleitet wird. Dass Ganze so gekonnt in ein Buch zu verpacken, welches auch noch so umfangreich und verwoben mit anderen Hintergründen ist, muss gelobt werden.
Erschreckend
von Paul Schmitz - 28.02.2019
Zwei Plots, die am Ende zusammengeführt werden, finden wir im Buch: Da ist Carl, der Titelheld , also der sogenannte Patriot. Er sieht die Welt auf eine sehr beschränkte Weise. Als Rechtsradikaler bekämpft er gemeinsam mit zwei Freunden Journalistinnen und Journalisten, die für ein liberales Schweden in Fragen der Migration eintreten. Zum anderen ist da August, der vor vielen Jahren nach einer Straftat aus Schweden weggegangen ist und unter anderem in der Fremdenlegion gedient hat. In Chile werden seine Frau und sein bester Freund umgebracht. Daraufhin beschließt August wieder nach Schweden zurückzugehen. Die Journalistin Amanda ist dann die Person, in der die beiden Erzählstränge zusammen kommen. Sie ist Augusts frühere Freundin und außerdem steht sie auf der Todesliste von Carl. So kommt es dann zum spannenden Finale. Pascal Engman bringt die Gedankengänge Carls sehr dicht an den Leser heran. Fast unbeteiligt beschreibt er, wie Carl seine abstrusen Folgerungen vorträgt, mit denen er seine Kumpane immer wieder auf seine Richtung einschwört. Erschreckend ist es an dieser irrealen Gedankenwelt Carls teilzuhaben, die für ihn und seine Gleichgesinnten einfach nur normal ist. Ein Buch, dass die Bezeichnung Thriller zu Recht trägt. Für Leser und Leserinnen, die es nicht ganz so brutal mögen, aber nicht zu empfehlen.
Spannend und brutal
von Mathildis Schmitz - 28.02.2019
Das Buch hat zwei Erzählstränge. Einmal ist da August, ein Schwede, der sein Land verlassen musste, weil er ein Verbrechen begangen hat und zur Fremdenlegion ging. Er hat für Blackwater gearbeitet und bewacht nu einen russischen Waffenhändler in Chile. Als seine schwangere Freundin und sein bester Freund umgebracht werden, beschließt er nach Schweden zurück zu gehen und das Risiko auf sich zu nehmen. Und dann ist da Carl, ein Rechtsradikaler, der in seinem eigenen fremdenfeindlichen Weltbild lebt und gemeinsam mit zwei Freunden liberale Journalistinnen und Journalisten umbringt. In einem perfiden Plan zwingen sie dann einen eingewanderten Taxifahrer ein Attentat zu begehen, um den Hass gegen Muslime zu schüren. Die beiden Erzählstränge finden zusammen, als August seine große Liebe Amanda wieder trifft, die auf der Todesliste von Carl steht. In einem furiosen Finale auf einer Fähre treffen die beiden aufeinander... Das Buch ist unglaublich spannend geschrieben. Aber da es manchmal auch sehr brutal ist, musste ich ab und zu eine Lesepause einlegen, denn es geht sehr unter die Haut. Auch fiel es mir schwer die Gedankenwelt Carls nachzuvollziehen, sein Hass auf alle Muslime ist sehr extrem und irrational. Aber Engman schildert diese Welt so, als wäre sie ganz normal, das ist beängstigend. Insgesamt ein sehr aktueller politischer Thriller, den man kaum erträgt. Nichts für sensible Gemüter!
Wer Feindschaft sät
von Lesemone - 28.02.2019
Der Autor Pascal Engman setzt sich in seinem Thrillerdebüt Der Patriot damit auseinander, was passiert, wenn durch die Bürgerwehr und Rechtsextreme Feindschaft gesät und ausgeführt wird. In mehreren Handlungssträngen verknüpft er die verschiedenen Charaktere, um am Ende einen gnadenlosen Showdown explodieren zu lassen. Das Buch nimmt von Seite zu Seite an Fahrt auf und es wird immer spannender. Von meiner Seite aus hätte der Handlungsstrang von August schon früher mehr Bezug zur eigentlichen Handlung haben können, aber es hat trotzdem gut gepasst. Ich fand die Handlung sehr authentisch dargestellt und fand es nicht schlecht, dass hier keine Rücksicht darauf genommen wurde, ob da ein Protagonist überleben soll oder nicht. Der Autor setzt sich mit einem topaktuellen und explosiven Thema auseinander. Dadurch, dass er selbst als Journalist bedroht wurde, weiß er, wovon er schreibt und ich habe ihm jedes Wort abgenommen. Dieses Thrillerdebüt ist ihm auf jeden Fall gelungen und ich werde mir seinen Namen merken!
Beängstigend
von amena25 - 27.02.2019
In Stockholms Zeitungsredaktionen gehören Shitstorms und sogar Morddrohungen zum Alltag. Als aber eine Journalistin kaltblütig in ihrer eigenen Wohnung ermordet wird, werden die Drohungen erst wirklich ernst genommen. Schon kurz darauf gibt es weitere Opfer. Und immer handelt es sich um Journalisten, die sich für Flüchtlinge und Migration, für Meinungs- und Pressefreiheit eingesetzt hatten. Schon sehr bald wird dem Leser der Täter verraten: Carl Cederhielm will sich an all jenen rächen, die dazu beitragen, dass Schweden ,,überfremdet" wird, dass immer mehr Flüchtlinge ins Land kommen. Mit zwei Kameraden plant und organisiert er die Jagd auf Journalisten. Sein Ziel ist dabei auch, als großer, patriotischer Held wahrgenommen zu werden. Beängstigend dabei ist, dass der Leser passagenweise in Carl Cederhielms Perspektive versetzt wird und damit in seine Gedankenwelt eintaucht, sodass man sich sehr intensiv mit seiner ,,patriotischen" Sichtweise und seinem Hass auseinandersetzen muss. Weitere Figuren, die zunächst ohne Zusammenhang mit Cederhielm erscheinen, werden nach und nach zu einem Handlungsgewebe verflochten. So z.B. die junge Nachrichtenredakteurin Madeleine Winter, die skrupellos ihre eigene Karriere vorantreibt, oder der ehemalige Fremdenlegionär August, der in Chile ein neues Leben begonnen hat, aber nach Stockholm zurückkehren muss, da er sich mit den falschen Leuten eingelassen hat. Nach und nach erschließen sich die Zusammenhänge zwischen den Figuren, zum Teil sehr überraschend, zum Teil vorhersehbar, aber dennoch spannend. Stellenweise sind die Schilderungen ziemlich brutal und nichts für Zartbesaitete. Trotzdem halte ich ,,Der Patriot" für ein unbedingt lesenswertes und wichtiges Buch. Da der Autor selbst aus dem Journalistenmilieu stammt, wirkt die Darstellung auch äußerst glaubwürdig und authentisch.
Blutig, gewalttätig, brutal
von milli - 27.02.2019
Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein Buch mit so viel Gewalt und einer Unmenge an Ermordeten gelesen habe, ich muss gestehen, dass ich zeitweise auch gar keine Lust hatte, weiterzulesen, weil es immer schlimmer und brutaler wurde. Dazu fand ich nicht eine Figur, die mir sympathisch war und die mir ein kleines Stück positiver Identifikation ermöglicht hätte bzw. wurde die auch relativ schnell ermordet. Zum Inhalt: Schweden wird überschwemmt mit echten und falschen Flüchtlingen überwiegend aus dem Nahen Osten und es gibt dadurch nicht unerhebliche Probleme, Übergriffe und Gewalt gegen die schwedische Ur-Bevölkerung. Eine kleine Gruppe radikaler Gegner will mit Macht gegen diese Politik vorgehen und nimmt dafür die Journalisten ins Visier, die sie als Sprachrohr und Befürworter dieser Einwanderungspolitik identifiziert hat. Mehrere Journalisten werden ermordet, dann gelingt es, einen Einwanderer für einen Bombenanschlag auf ein Hotel zu missbrauchen und schlussendlich soll ein großes blutiges Finale unter den führenden Medienvertretern folgen. Die Entwicklung und die persönlichen Beweggründe der Terroristen werden sehr gut und nachvollziehbar beschrieben, es ist zu fürchten, dass diese Gedankengänge auch in der realen Welt bei nicht ganz wenigen Menschen zu finden sind. Ohne Rücksicht auf Unschuldige, selbst die eigenen Landsleute, werden die Massaker durchgezogen. Und es gelingt ihnen auch, sich bestens zu vernetzen und Sympathisanten zu finden, die ihnen die notwendigen Insider-Informationen zuspielen. Als Gegenspieler mit nicht weniger Blut an den Händen taucht dann ein ehemaliger Söldner auf, der zumindest aus persönlichen Gründen das finale Massaker verhindern will. Das Buch liest sich durchaus spannend, leider ist zu befürchten, dass diese fiktive Geschichte ganz nahe an der realen Welt ist und das ist ziemlich deprimierend. Für alle Thriller-Fans, die gut mit Blut und Gewalt zumindest im Buch klarkommen, eine klare Empfehlung, für mich 3 Sterne.
Typisch Schweden, typisch spannend!
von Anonym - 23.02.2019
Der Leser wird empfangen von vier unterschiedlichen Teilgeschichten. Vollkommen ohne Zusammenhang springt der Autor zwischen den Geschichten hin und her und gewährt dem Leser Einblicke in das Leben der vier Personen. Zum einen August, einem starken Mann, der nach dem Leben bei der Fremdenlegion und im Krieg nun eigentlich Schutz an der Seite seiner Frau Valeria in Chile sucht. Doch hat er sich mit den falschen Leuten als Arbeitgeber eingelassen und muss schon bald feststellen, dass er durchaus auch ein besseres Leben hätte führen können. Eben dieses bessere Leben führt seit Jahren der Flüchtling Ibrahim, der mit seiner Familie vor 25 Jahren nach Schweden kam und sich dort Leben und Existenz aufgebaut hat. Bis nun eines Tages sein ganzes Leben in die Brüche zu gehen scheint. Ganz anders sieht Carl seine Zeit gekommen, zu einem Held zu werden, indem er Selbstjustiz übt und versucht, ein optimales Schweden seiner Vorstellung zu verwirklichen. Genau dort setzt die junge Journalistin an, die ununterbrochen ihre Karriere vor Augen hat, nicht nur über Leichen sondern auch über Kollegen geht und für eine gute Story alles geben würde. Gerade richtig kommen demnach die Morde an Journalisten, denn Madeleine ist stets mitten drin. Über eine lange Zeit des Buches scheinen die Teile nichts miteinander zu tun zu haben außer der schwedischen Hauptstadt als allgegenwärtigen Bezugspunkt. Doch von einem Moment auf den anderen sieht der Leser sich mit den Begegnungen der unterschiedlichen Charaktere konfrontiert. Sehr elegant gelingt es dem Autor im Laufe des Buches die Zusammenhänge zwischen den Personen aufzudecken, teils augenblicklich, teils langsam und voraussehbar. Dabei verknüpft er die Einzelteile auf ungeahnten Wegen zu einem Ganzen und zaubert dem Leser auf diese Weise immer wieder einen erstaunten Gesichtsausdruck aufs Gesicht. Mit einer gelungenen Art des Spannungsaufbaus lässt Engman es sich nicht nehmen, in allen vier Teilen des Buches den Bogen zu spannen, gespannt zu lassen, mit den Charakteren und so auch mit dem Leser zu spielen, und erst im nächsten Kapitel die Spannung zu lösen. Es gelingt ihm mit dieser Eigenschaft, die Spannung bis wirklich fast zur letzten Seite aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus bedient sich Engman einer eingängigen Sprache, die das Lesen leicht macht und eine Sympathie zu den Charakteren zulässt. Er vermag es mit Sprache und Handlungen, den Leser und Charaktere durch andere Charaktere zu täuschen, die Interaktion zwischen den Charakteren intensiv und überzeugend darzustellen. Ich bin sehr positiv überrascht worden von dem Buch. Der Klappentext vermag bei weitem nicht alles zu erfassen, was dem Leser im Buch geboten wird, doch ist die Story auch viel zu umfangreich, als dass sie in zehn Zeilen zusammengefasst werden könnte. So sollte dieser Text, der wenig aussagekräftig ist, einen potenziellen Leser nicht davon abhalten, das Buch zu beginnen. Es hält mehr als es verspricht.
Starkes Debüt...
von Svea Moisig - 17.02.2019
Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen....! Diesen Leitsatz könnte sich der junge Carl Cederhielm, ehemaliger Küstenjäger, auf seine Fahne geschrieben haben, denn er sieht sich und seine Landsleute immer mehr der Flutung seiner Heimat Schweden durch Flüchtlinge ausgesetzt. Auch die Presse empfindet er schon lange nicht mehr als Neutral - im Gegenteil, für Carl sind die Presse und ebenfalls sämtliche Politiker die, in seinen Augen, eigentlichen Schlepper - die u.a. durch ihre Pro-Flüchtlinge-Berichterstattung die Zustände in Schweden bzw. Stockholm erst möglich gemacht haben. Das will Carl sich nicht weiter bieten lassen und macht sich daran, über die sozialen Netzwerke seine ganz eigene Widerstansbewegung zu gründen. Er findet Gleichgesinnte in Frederik und Lars, die sich aus ganz unterschiedlichen Beweggründen mit ihm zusammentun, die drei scheinen anderweitig eine weitere wichtige Kontaktperson zu haben, die sie regelmäßig mit Daten und Neuigkeiten zu füttern scheint, dabei spielt selbst einer der Männer ein doppeltes Spiel... August Novak lebt mit seiner Lebensgefährtin Valeria in Chile, er ist dorthin quasi ins Exil geflüchtet, nachdem er in seiner Heimat Schweden straffällig geworden ist. Eine Rückkehr ist für August und Valeria erst in ein paar Jahren möglich, wenn seine Strafen, so hofft er, verjährt sind. Inzwischen ist er in Chile als Bodyguard für eine russischen Verbrecher tätig, dabei wünscht sich August eigentlich nur ein ruhiges Leben, denn er hat bzw möchte einfach nur mit vielem aus der Vergangenheit abschließen, wenn da nicht noch eine starke emotionale Verbindung zu einer anderen Frau in Schweden wäre... Ibrahim Chamsai, seine Frau Fatima und Tochter Mitra leben seit vielen Jahren in Stockholm, einst kam das Ehepaar als Flüchtlinge in Schweden an, sie haben sich über die Jahre ein ruhiges und beschauliches Leben in Schweden, ihrer mittlerweile zweiten Heimat, aufgebaut. Die Tochter Mitra studiert und möchte Juristin werden. Durch einen Überfall, der später polizeilich erfasst wird, ändert sich das Leben der drei schlagartig, ohne dass sich die Familie erklären kann, warum gerade ihnen gewisse Dinge widerfahren... Madeleine Winther ist eine junge ambitionierte Journalistin, die hoffentlich bald ein neuer Stern am Pressehimmel sein wird. Sie wird nach allen Seiten hin aktiv, solange es ihrer Karriere dient, fast schon mechanisch analysiert sie Situationen und Menschen, die ihr dienlich auf dem Weg nach oben sein könnten, auch die Morde an ihren Kollegen scheinen sie nicht sonderlich zu erschüttern oder ist das alles nur Fassade...? -[ Der Patriot von Pascal Engman spielt in der heutigen Zeit, mitten in der schwedischen Metrolpole Stockholm, ein liberales Land, dass für viele Neuankömmlinge zu einem sicheren Heimathafen geworden ist. Jeder darf und kann hier sein, was er sein möchte bzw ist. Der Bezug zur Realität und einigen aktuellen Geschehen, die wir selbst tagtäglich in der Presse mitverfolgen können bzw evtl auch schon selbst in der eigenen Stadt erlebt haben, lässt diesen Thriller fast zu einer Doku über die hier vier unterschiedlichen Charaktäre und ihres jeweiligen Ansporns/Handlungen werden. Jeder (Haupt)-Protagonist ist für sich gut ausgearbeitet und beleuchtet seine oder ihre Beweggründe, weshalb man sich eben genau für diesen einen Weg entschieden hat, ohne den persönlichen Aspekt aus den Augen zu verlieren, eben das Private, hinter den Hauptakteuren. Ich habe mich so manches mal beim lesen dabei erwischt, dass ich dachte: diese Einstellung/Gedanken machen genau in dem Moment irgendwie Sinn. Auch manche Situation kam mir nur zu bekannt vor, da man manches selbst so oder ähnlich, auch schon erlebt hat. Das Phänomen Lügenpresse kusiert ja schon lange , nicht erst seit Trump oder der sogenannten Flüchtlingswelle , insgeheim ist es schwierig zu beurteilen, wo schlicht neutrale, seriöse Berichterstattung und wo die sogenannte Propaganda , das gezielte Einsetzen der Presse für die eigenen Zwecke, stattfindet. Insgesamt finde ich die Story sehr rasant und flüssig erzählt, man kommt schnell in die Handlung rein und die Geschichte an sich driftet nicht ab oder verliert sich in Belanglosigkeiten. Auch die stets kurz gehaltenen Kapitel, die sich meist stets mit einem Protagonisten und dessen Handlungen/Akteuren befasst, hält die Spannung gleichbleibend aufrecht - da stört es auch wenig, dass die Arbeit der Polizei eher nebenher erwähnt wird oder was aus einzelnen Personen, die Anfangs in der Story vorgekommen sind, letztlich geworden ist. Durch die div. Handlungen und Verläufe in den zahlreichen Stockholmer Vierteln wäre eine Karte oder Übersicht ganz praktisch gewesen, allerdings ist das jetzt Jammern auf hohem Niveau . Für mich ist das Buch ein guter, sehr aktueller und realistischer Thriller, der einen zum Nach- und Weiterdenken einlädt. Auch das Cover ist gut ausgewählt, quasi die Ruhe vor dem Sturm oder das aufziehende Gewitter, das sich dann mit aller Macht entlädt. - Ich gebe für diesen Thriller gerne die volle Punktzahl und hoffe, dass der Autor irgendwann seinem Beruf - Journalist - wieder ohne Angst nachgehen kann.
Hochspannendes Debüt
von tkmla - 17.02.2019
Die Angst geht um in schwedischen Journalistenkreisen. Linksgerichtete und ausländerfreundliche Journalisten stehen auf der Todesliste von Carl Cederhielm. Der selbsternannte Patriot befindet sich auf einem Kreuzzug für ein neu ausgerichtetes Schweden, den scheinbar niemand zu stoppen vermag. Nach dem ersten brutalen Mord an der Journalistin Hannah Löwenström geht es Schlag auf Schlag. Keine Zeitungsredaktion kann sich mehr sicher fühlen. Und Carl steht erst am Anfang seiner Vision. Der Autor und ehemalige Journalist Pascal Engman legt mit seinem ersten Thriller eine herausragende Leistung hin. Die Spannung beim Lesen ist kaum auszuhalten. Die einzelnen Handlungsfäden zu Beginn des Buches fügen sich nach und nach zusammen und ergeben eine packende Story, der man sich nicht entziehen kann. Dass der Leser den "Täter" von Anfang an kennt, tut der Spannungskurve überhaupt keinen Abbruch. Engman verleiht den verschiedenartigen Charakteren eine Glaubwürdigkeit und Authentizität, so dass man einzelne Aspekte ihrer Motive durchaus nachvollziehen kann, zum Teil auch die der Täter, was diese natürlich nicht richtiger macht. Durch die Komplexität der Figuren gibt es kein hundertprozentiges Gut oder Böse. Das Urteil kann allein der Leser fällen, da der Autor die Charaktere mit ihren Überzeugungen und Ansichten fast wertfrei zu Wort kommen lässt. Das ist manchmal schwer auszuhalten, aber gerade das macht die Realitätsnähe des Thrillers aus. Das Buch spiegelt die aktuelle politische Stimmung wieder, die sicher nicht nur auf Schweden bezogen sein könnte. Es zeigt die Manipulierbarkeit der öffentlichen Meinung und wie fragil die gefühlte Sicherheit doch sein kann. Man merkt, dass Pascal Engman auch seine eigenen Erfahrungen als Journalist mit in die Geschichte einfließen lässt. Ich habe selten ein derart spannendes Buch gelesen, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Von mir gibt es für diesen Pageturner eine ganz klare Leseempfehlung.
Jagd auf die Lügenpresse
von Langeweile - 16.02.2019
In Schwedens Hauptstadt Stockholm regiert die Angst. Carl Cederhielm und seine Getreuen haben es sich auf die Fahne geschrieben, den schwedischen Bürgern ihr Land zurückzugeben und es vor weiterer Überschwemmung durch Flüchtlinge zu schützen. Dabei gehen sie ganz gezielt und ohne Skrupel vor. Ihre Opfer sind Journalisten , die sich positiv über die Einwanderung geäußert haben. In weiteren Erzählsträngen geht es um August Novak, der vor über zehn Jahren aus Schweden fliehen musste und in Chile gelebt hat, er kehrt nach einem schweren Schicksalsschlag, unter neuem Namen,wieder in seine Heimat zurück. Ibrahim Chamsai,ein syrischer Flüchtling, der in Schweden ein neues Zuhause gefunden hat und alles tut ,um seiner geliebten Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen,wird von den Verbrechern für ihre Zwecke missbraucht. Amanda Lilja,Augusts große Liebe, lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter zusammen. Sie möchte die Ehe beenden und ist darum für Augusts erneutes Werben sehr empfänglich. Und dann gibt es noch Madeleine Winther, eine Journalistin, die für ihre Karriere buchstäblich alles tun würde .... Meine Meinung: Die Geschichte baute von Anfang an einen hohen Spannungsbogen auf. In ständig wechselnden Sequenzen wird aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten berichtet, was höchste Konzentration beim Lesen erforderte. Einen relativ großen Anteil hatte Augusts Leben in Chile. Das war zwar einerseits für die Geschichte nicht relevant, andererseits trug es zum Verstehen seiner späteren Handlungen bei . Der Schreibstil war flüssig und sehr prägnant. In schonungsloser Offenheit spielte der Autor mit den Gedanken und Handlungsweisen seiner Protagonisten, was dem Buch eine besondere Intensität und den Bezug zur Realität verlieh. Sein Hintergrundwissen bezog er hierbei aus seiner langjährigen Tätigkeit als Journalist. Womit ich etwas Probleme hatte, war die Darstellung der Polizei. Es erschien mir, als wenn sie ziemlich unmotiviert agierten und wenig Interesse an der Auflösung des Falls hätten. Fazit: Ein spannender Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle.
Alles nur Lügenpresse?
von gaby2707 - 15.02.2019
August Novak, ehemaliger Fallschirmjäger der Fremdenlegion ist ein Mörder mit einem ganz großen, weichen Herz. Jetzt lebt er mit seiner Freundin Valeria Guevara in Chile. Aber ein Teil seines Herzens ist immer noch bei einer Frau in seiner Heimat Schweden. Ibrahim Chamsai lebt seit vielen Jahren mit seiner Frau Fatima in Stockholm. Ihre Tochter Mitra studiert und will Anwältin werden. Carl Cederhielm, ein ehemaliger Küstenjäger und seinen Freunden Fredrik Nord und Lars Nilson gefällt die derzeitige Lage in Schweden überhaupt nicht. Und dann ist da noch Madaleine Winther. Selten hat mich ein Buch ab der ersten Seite so gefesselt und in Atem gehalten wie Der Patriot. Carl Cederheim und seinen beiden Freunden sind die Stockholmer Lügen-Journalisten ein Dorn im Auge, der gezogen werden muss. Und so beginnen Sie mit einer Mordserie, in die auch Unschuldige mit hineingezogen werden. Da ich mit heftigem Mord und Totschlag auch beim Lesen nicht so gut umgehen kann, sind hier einige sehr brutale Szenen, über die ich recht zügig drüber gelesen habe. Vor allem, was August in Chile erleben muss bzw. selbst veranstaltet - einfach krass und unglaublich. Relativ kurze Kapitel springen wechselnd von einem Protagonisten zum andern, von einem Ort zum andern und fordern beim Lesen dauerhaft meine Konzentration, erhöht aber auch die Spannung immer weiter. Sehr realistisch ist die Geschichte um den Serienkiller geschrieben. Solche Menschen kann es aber nicht nur in Schweden geben, sondern auch bei uns, wie man ja schon mehrfach erfahren hat. Nicht immer sind die arabischen Flüchtlinge die Radikalisierten. Und die Pressefreiheit wird auch nicht immer nur als wahrheitsgemäße Information genutzt. Mich wundert es da nicht, wenn nicht nur Rechtsdadikale das Recht des Landes in die eigenen Hände nehmen und die Presse anfeinden. Dass hat der Autor in seiner Profession als Journalist selbst zu spüren bekommen. An manchen Stellen wirkt die Geschichte, die insgesamt sehr dicht ist, etwas an den Haaren herbei gezogen. Auch dass sich die schwedische Polizei kaum an Ermittlungen teilnimmt bzw. meist gar nicht vorhanden ist, kann ich mir in diesen Zusammenhängen nicht vorstellen. Alles in allem habe ich einen spannenden und interessanten Thriller gelesen, der auch zum Nachdenken anregt. 4,5 von 5 Sternen
chwedenthriller
von kiki - 14.02.2019
Dieser Thriller beginnt mit fünf verschiedenen Handlungssträngen. In Chile ist der ehemalige Fremdenlegionär August Leibwächter eines russischen Waffenschmugglers, in Stockholm wird eine Journalistin brutal ermordet, ein syrischer Flüchtling, der schon lange in Schweden lebt, arbeitet als Taxifahrer, die junge Journalistin Madeleine Winther hat schon sehr viel Erfolg. Und Carl Cederhielm will alle ermorden, die dafür sorgen, dass Schweden von Flüchtlingen überschwemmt wird. Er plant mit zwei Gleichgesinnten schon die nächsten Morde. Man darf gespannt sein, wie diese Personen zusammengehören. Spannung ist auf jeden Fall in diesem Thriller von der ersten Zeile angesagt. Leider ist das gesamte Thema sehr real und es könnte überall auf der Welt passieren.
Interessantes Debüt
von Bibliomarie - 13.02.2019
Pascal Engman ist eine neue Stimme am illustren Schweden-Krimi - Himmel. Mit seinem Debüt "Der Patriot" hat er sofort einen Bestseller gelandet. Sicher liegt das auch am Plot seines Kriminalromans: Nach ständigen Drohungen gegen die "Lügenpresse" wird eine bekannte links-liberale Journalistin brutal ermordet. Natürlich wird das Delikt in rechten Kreisen verortet. Aber als Leserin bin ich weiter, denn Engman gewährt mir einen Einblick in das Denken von Carl Cederhjelm. Ein Mann, der die Kultur der Schweden gegen alles Fremde verteidigen will, der sich zurückgesetzt fühlt und genug nach von Flüchtenden aus dem Nahen Osten, die alle nach Schweden wollen. Es gibt nur ein Ziel für Ihn, er muss ein Zeichen setzen, muss diejenigen zum Schweigen bringen, die von einer bunten, multikulturellen Gesellschaft träumen. Und er ist nicht allein! Er zieht seine blutige Spur durch das Land. Ein weiterer Erzählstrang führt uns nach Südamerika. Anton Novak hat vor 10 Jahren Schweden verlassen, nicht freiwillig. Er wurde straffällig und ist in der Fremdenlegion untergetaucht. Später als Söldner und Bodyguard für zwielichtige Drogenbarone tätig, hat er sich trotz allem eine Art Gerechtigkeitssinn bewahrt und ein tragischer Verrat lässt ihn noch einmal nach Schweden zurückkommen und den Weg Cederhjelms kreuzen. Der Autor ist selbst Journalist und hat sich unter dem Druck von Morddrohungen aus rechtspopulistischen Kreisen aus dem aktiven Journalismus zurückgezogen. Dass er weiß, wovon er schreibt, merkt man jeder Zeile an. Das gibt dem Kriminalroman eine realistische Dichte, die kaum auszuhalten ist. Es liest sich seitenweise wie eine Bestandsaufnahme des rechtsgerichteten Populismus, der seit Jahren die liberalen europäischen Demokratien bedroht. Der Aufstieg der rechten Parteien ist dabei nur ein Indiz. Dabei vergisst der Autor an keiner Stelle die Spannung, die sich auch aus den Nebenhandlungen ergibt. Das Buch hat ein außerordentlich hohes Tempo und obwohl die Leser die Täter und deren Beweggründe kennen, bleibt es völlig offen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Ich fand den Kriminalroman wirklich beachtlich, habe mich aber zunehmend gefragt, warum dem Südamerika Part von Anton Novak so viel Raum eingeräumt wurde. Obwohl auch dieser Teil spannend ist, war er für mich für den eigentlichen Plot nicht entscheidend. Das wäre eher Stoff für ein weiteres Buch gewesen. Realistisch, aktuell und hart, ein neuer Autor, der das Entdecken lohnt.
Rechte Gewalt
von scouter - 08.02.2019
Ein Journalistenmörder geht um. Bei allen Toten handelt es sich um Befürworter einer Aufnahme von Flüchtlingen in Schweden. Eine Gruppe von rechten Fanatikern um Carl Cederhielm ist für diese Taten verantwortlich. Doch was sind die nächsten Ziele dieser selbsternannten Patrioten . Diese machen die Lügenpresse für alles negative in Schweden verantwortlich. Der Taxifahrer Ibrahim Chamsai und seine Familie, eingebürgerte Schweden, werden in diesem Thriller eine unfreiwillige Hauptrolle spielen. Außerdem wird die Geschichte des Leibwächters August Novak erzählt, der ebenfalls in dieser Story eine wichtige Rolle spielen wird. Ein Thriller der mehrere Stränge zu einem Spannungsbogen zusammenbringt und die rechte Szene und deren Einfluss in der Gesellschaft aufzeigt ist absolut lesenswert und überaus aktuell. Pascal Engman zeigt eine Gesellschaft, die sich durch Propaganda und rechte Morde gegen Fremde mobilisieren lässt. Ein sehr bedenkliches Gesellschaftsbild aber durchaus vorstellbar. Eine von der ersten bis zur letzten Seite fesselnde Story, die mich nicht losgelassen hat!! Mehr als 5 Sterne!!
Real und erschreckend
von leseratte1310 - 07.02.2019
In Schweden grummelt es. Populisten sind der Meinung, dass das Land von Flüchtlingen überschwemmt wird und tun ihre Meinung lauthals kund. Vertreter der Medien werden als Lügenpresse beschimpft. Dann wird die junge Journalistin Hannah Löwenström getötet und die Angst geht um. Ein Serienkiller will etwas gegen die unternehmen, die ihm zu liberale Ansichten haben, und findet Gleichgesinnte. Die Unruhe im Land wird größer und damit wächst auch die Ausländerfeindlichkeit. Dann gibt es einen Anschlag, der viele Todesopfer fordert. Schweden ist wie gelähmt. Dieser Thriller ist gut zu lesen und sehr spannend. Kurze Kapitel und verschiedene Handlungsstränge sorgen für actionreiche Spannung. Die Thematik ist hochaktuell und die Geschichte sehr authentisch. Jemand hat einen perfiden Plan gesponnen, um seine Interessen durchzusetzen und einen anderen zum Schuldigen zu machen. Wer so planvoll agiert, macht es der Polizei schwer, so dass diese lange im Dunkeln tappt. Derweil eskaliert das Geschehen immer weiter. Die Charaktere sind auch sehr gut und individuell beschrieben und man muss sie nicht unbedingt mögen, aber sie tragen alle zum Geschehen ihren Teil bei. Es ist auch sehr schwierig festzustellen, wem man trauen kann. Nach und nach werden die Zusammenhänge klar und es ist erschreckend, wie Menschen manipuliert werden können. Aber auch der Fanatismus, der keinen Argumenten mehr zugänglich ist, ist einfach entsetzlich. Ein Showdown zum Ende rundet das Ganze zu einem schlüssigen und schockierenden Thriller ab, der aber auch nachdenklich stimmt. Empfehlenswert!
von Buecherdanny - 05.02.2019
In Stockholms Zeitungsredaktionen geht die Angst um. Journalisten werden per E-Mail und in den sozialen Medien massiv bedroht. Es bleibt nicht bei den Drohungen, eine Journalistin wird brutal ermordet. Carl Cederhielm kann es nicht mehr ertragen was in seinem Land geschieht. Flüchtlinge überschwemmen Schweden und die Politiker und die Presse treten weiterhin für eine offene Gesellschaft und Integration ein. Zusammen mit zwei Komplizen nimmt er Rache an den Medien und bringt Journalisten um, die positiv und offen mit der Flüchtlingssituation umgehen und ihre Meinung in der Öffentlichkeit kundtun. Er nimmt für seinen Rachefeldzug auch in Kauf, dass einige seiner Landsleute ihr Leben lassen müssen. Für dieses Attentat muss ein schwedischer Staatsbürger mit syrischen Wurzeln herhalten. Carl erreicht damit was er will - die Wut und Angst gegenüber Ausländern wächst weiter Die junge Nachrichtenredakteurin Madeleine Winther lässt das alles ziemlich unberührt. Sie arbeitet zielstrebig an ihrer Karriere. Aber auch sie kann die Augen vor den Dingen die in ihrem Land geschehen nicht verschließen und ist näher am Geschehen als alle anderen denken. Der Autor Pascal Engman war selbst Journalist einer schwedischen Zeitung und hat sich nach massiven rechtspopulistischen Drohungen gegen ihn und seine Kollegen aus dem Journalistenmilieu zurückgezogen. Mit "Der Patriot" hat er ein erschreckend realitätsbezogenes Szenario für einen sehr spannenden Krimi erschaffen. Die Charaktere sind glaubhaft, detailreich und in ihrer Art sehr unterschiedlich. Da die Erzählperspektive ständig wechselt erlebt man die Handlung aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten was das Buch sehr spannend macht. Überwiegend spielt der Krimi in Schweden. Da ist der sympathische, syrische Taxifahrer der stolz auf seine Familie ist. Die Familie ist sehr gut intergiert und fühlt sich wohl in ihrer neuen Heimat. Eine große Rolle spielen die Journalisten und ihre berechtigten Ängste. Sie werden aufgrund der Ausübung ihrer Meinungsfreiheit gehetzt. Ein weiterer Handlungsstrang berichtet vom Terroristen Carl und seinen beiden Komplizen, über ihren unverständlichen Hass und die Planung und Ausführung der Morde. Hin und wieder gibt es einen Wechsel nach Chile. Dort lebt August der vor einigen Jahren seine Heimat Schweden verlassen hat jedoch im Laufe der Geschichte zurückkehrt . Das Thema des Krimis ist brisant und aktuell, Zuwanderung und Islamisierung der Gesellschaft. Der Hass und die Wut der radikal denkenden Terroristen ist regelrecht spürbar. Die Darstellung, wie die Gewalt in den sozialen Medien verherrlicht wird und sich gegen unschuldige Menschen wendet ist erschreckend. Ein Buch, das aufrüttelt sich Gedanken zu machen und sich nicht von falscher Meinungsmache beeinflussen zu lassen!
Bedrückend realistisch
von brauneye29 - 04.02.2019
Zum Inhalt:  Der Mord an einer Journalistin versetzt die schwedischen Nachrichtenredaktionen in Alarmbereitschaft. Drohungen gegen die Lügenpresse sind längst normal geworden, doch jetzt scheint jemand ernst zu machen.  Meine Meinung:  Das Buch war bedrückend realistisch geschrieben und das machte das Buch auch so spannend und auch realistisch. Man kann sich das geschilderte einfach gut vorstellen. Die Protagonisten sind richtig gut ausgearbeitet und dadurch ungeheuer gut vorstellbar. Auch die Handlung wirkt erschreckend realistisch und vorstellbar. An der ein oder anderen Stelle waren mal kleinere Schwächen, aber nicht so gewaltig gravierend waren. Der Schreibstil ist sehr gut und liest sich sehr gut.  Fazit:  Bedrückend realistisch. 
Packend und realitätsnah
von Martina Ernst - 04.02.2019
"Der Patriot" ist das Thrillerdebüt von Autor Pascal Engman. Ein Serienmörder hat es auf Journalisten abgesehen. Der Hass auf Einwanderer in Schweden eskaliert. Ein Serienkiller übt Rache an Journalisten aus, die den Flüchtlingsstrom verharmlosen und sich gegen Rassismus engagieren. Todesdrohungen sind längst an der Tagesordnung. Zeitungsredaktionen leben in Angst. Der Täter kennt keine Skrupel und plant seine Morde eiskalt. Lässt er sich aufhalten? Der Prolog ermöglicht einen guten Einstieg. Die Kaltblütigkeit des Täters schockiert. Zwei Handlungsorte, Schweden und Chile, und gleich mehrere Handlungsstränge. Über lange Strecken bleibt der Zusammenhang rätselhaft. Trotz geballter Figurenvorstellung in den ersten Kapiteln, fällt es leicht, sich in der Geschichte zurechtzufinden. Kurze Abschnitte und gut inszenierte Handlungswechsel steigern die Spannung. Bald findet sich der Leser auf einer Achterbahn von Emotionen und Eskalationen wieder. Leibwächter August Novak verliert den Boden unter den Füßen. Journalistin Madeleine Winther überschreitet für ihre Karriere Grenzen. Ein Drogenhändler ist auf der Suche nach einem Verräter. Es bleibt keine Atempause. Niemand kann sich sicher fühlen. Es fällt leicht, in Chile mitzufiebern. Nicht nur dort haben manche Menschen zwei Gesichter. Jeder Charakter trumpft mit Persönlichkeit auf. Überraschende Wendungen erschüttern umso mehr. Zeitweise rührt die Geschichte zu Tränen. Abgründe, Intrigen, Lügen, Verrat. Wem ist noch zu trauen? In Schweden greift Todesangst um sich. Gibt es überhaupt einen Schutz vorm Serienkiller? Der Autor und ehemalige Journalist Pascal Engman nimmt sich auf packende Weise einem aktuellen Thema an, dass ihn selbst betroffen hat. Was tun gegen Fanatiker mit ihren wahnwitzigen Motiven, die vor nichts zurückschrecken? Ihre Taktik, Feindseligkeiten, Angst und Schrecken zu sähen, geht auf. Manipulation und Kapitulation, ein aufwühlender Plot. Zum Schluss steuert alles auf einen Showdown zu. Explosive Spannung bis zur letzten Minute. Der Titel in Blutrot erregt Aufmerksamkeit. Die düstere Szenerie stimmt auf einen packenden Thriller ein. "Der Patriot" überrascht mit Paukenschlägen. Unberechenbares und Dramatik lösen sich stetig ab. Ein fesselndes Debüt!
Gelungener Thriller
von RHK - 04.02.2019
Pascal Engman ist mit Der Patriot ein spannender Thriller gelungen, mit einem hoch brisanten und aktuellen Thema. Zunächst findet sich der Leser in verschiedenen Erzählsträngen, ohne sofort einen Zusammenhang erkennen zu können. August Novak, ein Fremdenlegionär lebt derzeit in Chile und musste vor 10 Jahren aus Schweden verschwinden. Carl Cederhielm, ein junger Schwede, lebt in Stockholm und spielt die Hauptrolle in dieser Geschichte. Er will Schweden frei von Flüchtlingen sehen und mordet aus diesem Grund alle Journalisten, die sich Pro Flüchtlingsthema aussprechen. Madeleine Winther, eine junge aufstrebende Journalistin, der jedes Mittel recht ist, um Karriere zu machen. Dann gibt es noch den Taxifahrer Ibrahim Chamsai, ein Syrer, der bereits seit 20 Jahren mit Frau und Tochter in Schweden lebt und voll integriert ist. Obwohl man am Anfang keine Zusammenhänge zwischen den einzelnen Protagonisten erkennen kann, fügt sich schließlich doch alles in spannender Weise zusammen. Ein Thriller, den man nur schwer aus der Hand legen kann.
von StephanieP - 04.02.2019
In Schweden erhalten Journalisten beinahe täglich Drohungen. Eines Tages wird eine aufstrebende Journalistin umgebracht. Als weitere Morde geschehen, wird jedem bewusst, dass die Täter es auf die Medien abgesehen haben. Ihr Ziel ist es sich an allen zu rächen, die ihrer Meinung nach für die Flüchtlingsströme nach Schweden verantwortlich sind. Niemand vermag die Täter zu stoppen bis ein neuer Akteur auftaucht, der vor nichts zurückzuschrecken scheint. Pascal Engmans Schreibstil ist flüssig und rasant, wodurch die Handlung schnell an Fahrt aufnimmt. Ich konnte problemlos in die Handlung einsteigen und war sofort gefesselt. Der Autor kann schnell Spannung aufbauen und diese zunehmend steigern. Leider kann er diese Spannung nicht durchgehend halten und sie flacht immer wieder ab, wird aber jedes Mal erneut aufgebaut. Im Buch wechseln sich Kapitel rund um unterschiedliche Protagonisten ab. Dies erhöht einerseits die Spannung, andererseits haben mich diese Wechsel aber auch immer wieder verwirrt. Bei manchen Kapiteln brauchte ich lange um zu verstehen um wessen Handlungsstrang es sich gerade handelt. Letztendlich werden die einzelnen Stränge allerdings äußerst gelungen verbunden. Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und äußerst facettenreich. Ich bin begeistert, dass sich auch immer wieder Kapitel rund um den Täter finden, was zur Folge hat, dass man seine Denkweisen und seine Motivation verstehen kann. Besonders überzeugen konnte mich der Bezug zu aktuellen und brisanten Themen, wie beispielsweise Journalistenmorde oder Flüchtingsströme. Beim Lesen hat man mehrfach den Eindruck, dass die Handlung sehr real ist und sich das Geschriebene tatsächlich so ähnlich abspielen könnte. "Der Patriot" ist mein erstes Buch von Pascal Engman und ich bin begeistert von den Bezügen zu aktuellen Themen und deren realen Beschreibungen. Ich hoffe auf weitere Thriller des Autors und werde auch in Zukunft gerne und gezielt zu seinen Büchern greifen. FAZIT: "Der Patriot" ist ein rasanter und mitreißender Thriller, bei dem leider die Spannung immer wieder etwas einbricht. Alles in allem konnten mich die fesselnde Handlung und deren Bezug zu aktuellen Themen allerdings wirklich begeistern. Aus diesem Grund vergebe ich 4 Sterne!
Aktuell, denkbar, schlimm
von Ännie - 04.02.2019
Schweden steht vor dem gleichen Problem, wie eine Vielzahl europäischer Staaten in den letzten Jahren. Immer verbissener werden die Fronten zwischen denjenigen, die der vermehrten Zuwanderung, vor allem der muslimischen Flüchtlinge aus Syrien, aus politischen oder humanitären Gründen positiv (oder auch nur neutral) gegenüberstehen, und jenen, die strengere Aufnahmeregelungen und Abschiebungen fordern und die Gesellschaftsordnung in Gefahr sehen. Vor allem die Presse gerät ins Visier, die zu positiv berichte und damit auch direkt und persönlich verantwortlich gemacht wird für singuläre Straftaten oder Ereignisse. Eine kleine Gruppierung sieht sich berufen zu handeln, ihr Schweden zu retten, jeden einzelnen Schweden und das ganze Land vor dem Untergang zu bewahren. Und ihre Lösung ist so simpel wie radikal: Journalisten müssen sterben, da sie als Wurzel des Übels ausgemacht wurden. Sie gehen überlegt und strategisch vor, kundschaften ihre Opfer akribisch aus, hinterlassen keine Spuren und beginnen damit, ihre Liste abzuarbeiten. Nicht alles verläuft reibungslos, und bald beschließen sie, dass ein "Opfer" nötig ist, um ihre Ziele zu erreichen und vollkommen unbeteiligte werden in das Geschehen mit hinein gezogen. Der Patriot zeigt eine Vielzahl brandaktueller Probleme und Konflikte auf und was mir mit am besten gefallen hat - er gibt nicht vor eine Lösung zu kennen. Ohnehin wertet der Autor eigentlich überraschend wenig. Es genügt vollkommen die Vielschichtigkeit der Probleme, das Ausmaß der potentiellen und tatsächlichen Gewalt und die Reichweite der Konsequenzen aufzuzeigen um das ganze Dilemma zu transportieren. Nationale und persönliche Tragödien sind unmittelbar uns erschreckend miteinander verknüpft. Dabei entsteht ein überaus fesselnder Thriller, den ich in nur zwei Tagen ausgelesen habe. Ganz entscheidend hat dafür mich die ständig wechselnde Perspektive beigetragen, so dass ich fast immer am Ende eines Kapitels gedacht habe, dass ich aber nun unbedingt noch wissen muss, wie es in diesem Handlungsstrang weitergeht - aber der ist eben erst nach 4-5 Kapiteln wieder dran Und als dann noch zwei mal zwei Stränge zusammengeführt wurden - einer gar nicht überraschend, der andere (zumindest für mich) sehr überraschend und der ganzen Geschichte eine wirklich interessante neue Komponente und Wendung gebend, da kann man das Buch dann tatsächlich kaum noch aus der Hand legen. Ein Kritikpunkt ist für mich der Klappentext des Buches: dort wird eine Person genannt, und liest man den Text könnte man meinen, es handele sich um den "Rächer", der nach Schweden zurückkehrt und seinen Feldzug startet, die Journalistenmörder zu stellen. Weit gefehlt und so unzutreffend in Bezug auf Rolle und Ausgang der Geschichte, dass man sich fragt, ob die Person das Buch gelesen hat. Eine weitere ein wenig zu unterkühlte, gelassene Gesamthaltung fand ich auch schwierig zu glauben: da tötet jemand Journalisten. In Stockholm, in ihren Wohnungen, in ihren Häusern auf dem Weg nach Hause. Nicht einen, mehrere. Und doch tun alle Journalisten der Stadt nichts anderes, als ihre bösen Mails weiter brav in die "Drohmail-Archive" zu verschieben. Das hat doch auch nichts mit, "ich lasse mir nicht vorschreiben, was ich schreibe und wie ich dazu stehe" zu tun - keinen Fuß mehr hätte ich vor die Tür setzen können ohne gigantische Panik zu schieben und so ein Streifenwagen vor den Reaktionen - bitte, der wird niemanden abhalten. Das fand ich einfach menschlich und politisch/kriminalistisch unglaubwürdig dargestellt. Nichts desto trotz hat mich dieses Buch unglaublich unterhalten, trotz des politisch brisanten Themas, dass den Leser ja vielleicht eher berühren, aufrütteln, erschrecken sollte, das tut es auch - aber tatsächlich weit weniger als es könnte. Fazit: ein spannender Thriller ist es in jedem Fall, Unterhaltungsliteratur mit einem überaus brisanten, aktuellen Thema, mehr aber auch nicht. Müsste es das sein, sollte es das sein? Ich weiß es nicht wirklich, irgendwie habe ich das Gefühl, es hätte tiefer gehen können.
Erschreckend real und nah
von misery3103 - 04.02.2019
In Stockholm werden mehrere Journalisten brutal ermordet. Massive Drohungen gegen Mitglieder der sogenannten "Lügenpresse" sind an der Tagesordnung, doch jetzt wird aus den Drohungen tödlicher Ernst. Die Täter wollen Rache nehmen an denen, die ihrer Meinung nach Schuld daran sind, dass mehr und mehr Flüchtlinge ins Land kommen. Als August Novak nach 10 Jahren zurück nach Schweden kommt, sieht er die Frau bedroht, die er schon immer liebte, denn sie ist Journalistin und steht auf der Todesliste der Terroristen. Die Geschichte schildert das, was nahezu in ganz Europa zu beobachten ist. Menschen, die sich von Flüchtlingen bedroht sehen, die gegen die schimpfen, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Das ist gut gemacht und kommt bei mir an. Die jungen Männer, die sich als Retter ihres Landes sehen, sind gut getroffen, auch wenn die Geschichte rund um ihre Taten manchmal etwas konstruiert wirkt. Gerade Augusts` Teil der Geschichte wirkt für mich etwas weit hergeholt. Trotzdem halte ich "Der Patriot" für ein wichtiges Buch, denn es zeigt auf, warum Leute wie diese Terroristen im Netz bejubelt werden und es zeigt auch auf, warum es wieder möglich ist, dass Leute so offen ihre Fremdenfeindlichkeit zeigen können. Das Buch könnte so in ganz Europa spielen, was es nur noch erschreckender macht. Doch solange Menschen, die sich für mehr Toleranz und für die Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen, als "Gutmenschen" beschimpft werden, ist es wichtig, mit einer solchen Geschichte dagegen zu arbeiten.
Ein erschreckendes und brandaktuelles Thema
von lesebiene - 03.02.2019
Meine Meinung zum Buch :  Dieser Thriller ist ein wahrer Schatz im Bücherregal, der mich mehr als schockierte, da er brandaktuellen Themen so realistisch aufgreift und in den Plot einzuspinnen weiß, dass mir nicht nur einmal während des Lesens der Atem stockte.  Ganz nebenbei ist der Schreibstil des Autors eine Wucht, die diese sehr beklemmende Atmosphäre zu unterstreichen bzw. zu untermauern weiß. Außerdem hebt dieser sich ganz klar von den üblichen Thrillern ab, der der Stil des Autors, ist gewandt, auf den Punkt und an vielen Punkten schonungslos ehrlich.  Definitiv ein Thriller, der nicht nur Spannung erzeugt, sondern den Leser auch zum Nachdenken anregt.  Fazit:  Spannung pur und ein gelungener Schreibstil, ein Thriller der ein hohes Niveau bedient.
Spannend, aber durchsichtig
von melange - 03.02.2019
Zum Inhalt: Schweden nimmt sehr viele Flüchtlinge auf. Aus Sicht einer kleinen Gruppierung zu viele und diese beginnt, Journalisten zu töten, die ihrer Meinung nach als Lügenpresse die öffentliche Wahrnehmung mit bewussten Falschmeldungen manipulieren. Als die mediale Aufmerksamkeit beginnt abzuebben, beschließen sie einen Terroranschlag, der die Öffentlichkeit vollständig auf ihre Linie bringen soll. Dabei rechnen sie jedoch nicht mit dem schwedischen Fremdenlegionär August, der nach einiger Zeit im Ausland beschließt, zurückzukehren... und aufzuräumen... Mein Eindruck: Trotz des Klappentextes, der die rechtsextremen Gewalttaten gegen den Autor Pascal Engman thematisiert, beginnt dieser sein Buch völlig unerwartet: Er zeigt differenziert Gedanken, Gefühle und Handlungen von vier Hauptpersonen: Ein Fremdenlegionär, eine Journalistin, ein Sohn im Hauptberuf und ein syrischer Taxifahrer, der seit zwanzig Jahren in Schweden lebt. Doch leider bleibt Engman diesem guten Ansatz, der allen Charakteren eine gewisse Vielschichtigkeit anhaften lässt, nicht lange treu. Seine Figuren werden allesamt schuldig, die Art und Weise der Begründung ihrer Taten ist jedoch durchsichtig, plakativ und politisch zu korrekt. Zwar ist zum Beispiel der Rechtsextremist ein Angehöriger der Oberschicht, jedoch gescheitert und durch Papas Börse lebend und der Selbstmordattentäter mit Migrationshintergrund ist im Grunde seines Herzens ein strebsamer, liebevoller Mensch und wird nur durch ersteren dazu gezwungen, Dutzende Menschen zu töten - mehr Vorschlaghammer geht praktisch nicht. Und genau damit erweist Engman der guten Sache einen Bärendienst. Die meisten Leser möchten selber nachdenken und sich ihre Meinung bilden und nicht durch eine Schwarz-Weiß-Malerei auf den Weg gebracht werden, - so richtig dieser Weg auch sein mag. Stilistisch ist an dem Thriller nichts zu beanstanden. Die kurzen Kapitel, die sich zumeist mit einer Hauptperson - manchmal in Interaktion mit einer Nebenfigur - befassen, besitzen einen Drive, der den Spannungsbogen über das gesamte Buch straff gespannt hält. Dass der Autor als Reporter gelernt hat, Sprache einzusetzen, beweist Engman ein um das andere Mal. Mein Fazit: Ein bisschen weniger Schwarz und Weiß hätte der Geschichte die Farbe verleihen können, die sie verdient
Zum Wohle des Volkes
von Readaholic - 31.01.2019
Pascal Engmann widmet sich in seinem ersten Roman einem äußerst aktuellen Thema. Wie die meisten europäischen Länder, hat auch Schweden eine Vielzahl an Flüchtlingen aufgenommen, was manchen in der Bevölkerung ein Dorn im Auge ist, da die Einwanderer ihrer Meinung nach besser gestellt sind als sie selbst. Carl, ein junger Mann, der sich selbst für ein Genie hält, es jedoch zu nichts gebracht hat und vom Geld seines Vaters lebt, will diese seiner Meinung nach schweigende Mehrheit rächen, indem er gemeinsam mit seinen Helfern Journalisten angreift und tötet, die ein für seine Begriffe viel zu positives Bild von der Flüchtlingssituation zeichnen. Er schmiedet den perfiden Plan eines Bombenanschlags auf ein Hotel, wobei er die Tat einem syrischen Einwanderer in die Schuhe schieben will. Dass dabei viele unbescholtene Schweden ums Leben kommen, stört ihn nicht, er verbucht die Toten als Kollateralschäden, als Opfer für eine gute Sache. Zu Beginn des Buchs werden mehrere Handlungsstränge eingeführt, einer davon führt den Leser nach Chile, wo der Schwede August für einen skrupellosen russischen Verbrecher arbeitet. Er gerät selbst ins Visier des Russen, weshalb er aus Chile fliehen muss und nach zehn Jahren im Ausland nach Schweden zurückkehrt. Dort trifft er seine erste Liebe Amanda wieder, die inzwischen eine erfolgreiche Journalistin ist und ebenfalls auf der Todesliste der selbsternannten Patrioten steht. August und Amanda lassen ihre Beziehung wiederaufleben. Dass August während seiner Zeit als Söldner selbst Menschen getötet hat, scheint kein Thema zu sein oder Amanda nicht zu stören. Die ersten zwei Drittel des Thrillers habe ich als sehr spannend empfunden, wobei mir die Szenen in Chile zu ausufernd und teilweise irrelevant für die Gesamthandlung erschienen. Nach dem Bombenanschlag gelingt es Engmann leider nicht ganz, die Spannung zu halten. Der Showdown an Bord einer Fähre bildet ein furioses Finale, bei dem August sozusagen frühere Verbrechen sühnt, indem er viele Menschenleben rettet. Vom Mörder zum Märtyrer, das war mir dann doch ein bisschen zuviel. Engmann geht in seinem Debütroman viel auf die Motive des "Patrioten" und dessen Ansichten ein. Einerseits fand ich diese Erklärung seiner Weltsicht und verqueren Logik durchaus interessant, andererseits nahm es mir doch ein wenig zu viel Raum ein. Alles in allem ein Buch, das ich durchaus empfehlen kann, dem 50 Seiten weniger jedoch gut getan hätten.
Schweden Thriller
von Leseratte83 - 29.01.2019
Der Mord an einer Journalistin versetzt die schwedischen Nachrichtenredaktionen in Alarmbereitschaft. Massive Drohungen gegen Vertreter der sogenannten »Lügenpresse« sind längst an der Tagesordnung, doch nun macht ein Serienkiller ernst. Er ist fest entschlossen, mit allen abzurechnen, die dem bedrohlichen Flüchtlingszustrom in seinem Land nichts entgegensetzen. In Stockholms Zeitungsredaktionen regiert die Angst. Drohungen gehören zum Alltag, populistische Meinungsmacher verschärfen die aufgeheizte Stimmung noch. Als eine junge Journalistin, die strikt für Meinungsfreiheit eingetreten ist, kaltblütig ermordet wird, werden die schlimmsten Befürchtungen plötzlich real. Nur Madeleine Winther, eine junge aufstrebende Nachrichtenredakteurin, bleibt davon merkwürdig unberührt und plant stattdessen ihre nächsten Schritte auf der Karriereleiter. Doch auch sie muss sich der Realität stellen, denn es bleibt nicht bei diesem einen Opfer. Der Täter, Carl Cederhielm, will Rache nehmen an allen, die dazu beitragen, dass seine Heimat Tag für Tag von Flüchtlingen überschwemmt wird. Sein Ziel sind die Medien, und gemeinsam mit zwei Gleichgesinnten eröffnet er die Jagd auf Journalisten. Es scheint, dass niemand die schwedischen Terroristen aufhalten kann. Doch dann taucht ein neuer Akteur auf der Bildfläche auf, der zum Äußersten entschlossen ist. (Kurzbeschreibung vom Buchrücken) Der Thriller passt sehr gut in die jetzige Zeit und sie ist auch sehr real geschrieben. Sicherlich hätte das auch so wirklich passieren können. Der Text ist gut und flüssig zu lesen. Die Personen sind gut dargestellt, besonders durch die verschiedenen Szenen. Aber man muss trotzdem aufpassen, dass man den Faden nicht verliert, da sehr viel passiert. Nicht nur in Deutschland gibt es Asylbewerbern, auch in Schweden sind sie Zuhause. Dort er leben sie auch Ablehnung durch die schwedische Bevölkerung, die sich zum Hass steigert. Die folge ist das zahlreiche Mord an Journalisten in Stockholm passieren. Die sich gegen Rassismus engagierten haben. Die Aufklärung ist schwierig und die Polizei tappt lange Zeit im Dunkeln. Werden sie den Täter und die Gründe der Tat doch noch ermitteln? Last euch überraschen. Euch erwartet von Anfang an ein spannender Thriller, in dem es von Seite zu Seite spannender wird. So dass ihr das Buch nur kaum aus den Händen legen wollt und könnt. Deshalb kann ich nur das Buch jeden Thriller Fan nahelegen und empfehlen zu lesen. Mir hat der Thriller sehr gut gefallen, besonders da er so real war.
Aktuell
von raschke64 - 28.01.2019
Auch Schweden hat die gleichen Probleme mit den Flüchtlingen wie z. B. In Deutschland. Auch hier haben Menschen Angst. Das nutzt ein sogenannter Patriot aus, um gemeinsam mit zwei weiteren etwas zu tun. Im Glauben, sein Land und die Menschen zu retten. Und er nimmt sich als erstes die für ihn Lügenpresse vor und ermordet Journalisten, die sich für Toleranz und Flüchtlinge einsetzen. Das Buch ist sehr aktuell, erschreckend aktuell. Für mich sind manche Ängste der Menschen nachvollziehbar. Aber der Hass des sogenannten Patrioten richtet sich gegen die völlig falschen und ist völlig verblendet. Es ist erschreckend, dass die Gewalt so schnell und so rabiat ausartet und dass die Menschen nicht erkennen, wie sie ausgenutzt werden. Das Buch ist vom Stil her sehr gut lesbar. Die Geschichte an sich ist spannend. Allerdings macht sie auch einige Umwege und nicht immer konnte ich nachvollziehen, warum diese nötig sein sollten. Mir waren es in den Nebengeschichen ein paar Zufälle zu viel (z. B. dass sich August und der Täterkannten) und das Ende ein wenig zu kitschig. Doch das ist nicht so gravierend und das Buch eine interessante Neuentdeckung. Man merkt, dass der Autor das Schreiben beruflich gelernt hat, er ist gut darin.
Erschreckend real
von Elaine - 27.01.2019
Die schwedische Hauptstadt Stockholm wird durch zahlreiche Morde an Journalist_innen erschüttert, die sich gegen Rassismus engagierten und die Polizei tappt bei der Aufklärung lange Zeit im Dunkeln. Wer wird die_der nächste sein und wäre es nicht besser, sich nicht mehr politisch zu Rechtsextremismus zu äußern? Der Autor nimmt die Leser_innen mit in eine Welt, wo Rassismus, Angst vor Flüchtlingen, Hetze gegen die da oben und gegen die Lügenpresse immer weiter zunehmen, beleuchtet aber auch den Mut von Menschen, sich den rassistischen Mob entgegen zu stellen und unbeirrt an einer offenen Gesellschaft festhalten. Pascal Engman ist ein überaus spannender Thriller gelungen, der über eine starke politische Brisanz verfügt und aufzeigt wohin es führen kann, wenn mensch sich den Rassist_innen nicht entschlossen entgegen stellt.
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