Er hat einen Mord gesehen, doch niemand glaubt ihm. Janus Rosner, der deutsche Schriftsteller mit Schreibblockade, der nach einem durchzechten Pubabend in Dublin einen Mord beobachtet, ist der Protagonist dieser Geschichte.Doch als er sieht, dass eine bildhübsche Frau mit einem roten Schal am Flussufer erschossen wird, ist er wieder stocknüchtern. Doch die Polizei glaubt ihm nicht. Erst am nächsten Tag wird eine weibliche Leiche aus der Liffey gefischt. Diese ist aber nicht die Frau, deren Ermordung Janur beobachtet hat.Als er wenig später in einem naheliegenden Buchladen einen roten Schal entdeckt, der auch noch etwas feucht ist und Splitter aufweist, die zum Steg am Ufer gehören könnten, macht er sich selbst auf die Suche. Zusammen mit seiner Mitbewohnerin macht er sich auf die Jagd. Doch wer jagt hier wen?Im dritten Teil der "Kulinarischen Kriminalromane" von Autor Carsten Henn dreht sich alles um Dublin und den irischen Whiskey. Ich muss aber dazu sagen, dass ich die ersten beiden Teile nicht kenne.Das Umfeld der Geschichte gefällt mir gut, aber die Handlung wirkt stellenweise doch sehr konstruiert und wenig glaubwürdig. So kann der Höhepunkt auch sehr unerwartet. Aber man lernt in der Geschichte viel Wissenswertes über Whiskey, Fachbegriffe und Herstellung, sowie nette Cocktail- und Kochrezepte.Ich denke die Geschichte ist zur Unterhaltung für Krimi- und Whiskeyfans gut geeignet, doch leider hat sie mich nicht wirklich überzeugt.