Ein eher ruhiger Thriller, dessen Ende aber zu überzeugen weiß.
Rezension: A.M. Shine - The Watchers"SIE SEHEN DICH."Dieser Satz löst immer irgendetwas in mir aus, sobald ich ihn im Kontext von Horror oder Thrillern lese. Wie geht es euch damit?Nachdem das Buch 2024 überall zu sehen war, ich zu der Zeit aber noch nicht so wirklich in der "Buchbubble" drin war, musste ich es nun endlich nachholen. Hier einmal danke an den lieben M., der mir das Buch geschenkt hat.Zur StoryMina, unsere interessante Protagonistin, hat sich verfahren. Da ihr Auto liegen geblieben ist, sucht sie nach Hilfe - natürlich in einem dunklen und mysteriösen Wald, wie sollte es auch anders sein? Als sie auf eine Frau trifft, die sie zu einem seltsamen Gebäude führt, kommt Mina ein düsterer Gedanke - doch zu spät. Hinter ihr fällt die Tür ins Schloss und sie ist in einem Raum mit drei anderen gefangen. Sobald es dunkel wird, erscheinen seltsame Kreaturen im Wald: die sogenannten "Watcher". Doch was hat es mit ihnen auf sich?Mein FazitTja, damit hatte mich das Buch in seinem Bann. Man muss allerdings direkt sagen: Die Spannung baut sich sehr langsam auf. Mittlerweile gibt es auch eine Verfilmung, die ich bisher aber noch nicht gesehen habe. Die Atmosphäre lässt einen jedenfalls nicht los. Ich lese meistens abends oder nachts und muss gestehen, dass man dabei schon ein eigenartiges Gefühl bekommt. Die Geschichte ist einfach, mysteriös und teils sehr bedrückend, wenn auch nicht immer ganz logisch.Es ist keine klassische Geisterstory, aber man hat ständig das Gefühl, dass da mehr hinter den Kreaturen steckt. Wer sind sie wirklich? Mir sind einige etwas stumpfe Szenen im Gedächtnis geblieben, die ich dann aber einfach nicht weiter hinterfragen wollte, um den Rest genießen zu können. Definitiv kein Highlight, aber eine nette Unterhaltung für die Spooky Season.