Inhalt:Es herrscht dichter Nebel. Katja Burmester geht, wie jeden Tag, am Kanal der Stecknitz mit ihrer alten Hündin Bonnie spazieren. Da sie ihre Hündin nicht mehr sehen kann, pfeift sie nach ihr. Doch sie kommt nicht zurück. Auf einmal hört Katja ein metallisches Geräusch, das näher kommt. Sie bekommt Panik, da sie durch die Nebelwand nichts erkennen kann. Bevor sie reagieren kann, trifft sie ein Schlag und Katja fällt tot um. Wenig später wird ihr Leichnam im Kanal gefunden. Das Team der Lübecker Kripo um Morton Sandt steht bei den anschließenden Ermittlungen vor einem Rätsel. Die Frau war beliebt und hatte anscheinend keine Feinde. Dann geschieht ein weiterer Mord......Leseeindruck:"Stecknitz-Mörder" ist ein neuer Fall für die Lübecker Kripo. Gleich zu Anfang herrscht durch den dichten Nebel eine düstere Stimmung und passt gut zur ersten Szene, in der ein Mord geschieht. Der Schreibstil von Jobst Schlennstedt ist wie immer flüssig und aufs wesentliche konzentriert. Man fliegt förmlich durch die Seiten. Die Kapitel sind dabei angenehm kurz. Für Spannung sorgen immer wieder neue Wendungen, die mich Miträtselnlassen haben. Wer schon Krimis des Autors gelesen hat weiß, dass neben den Ermittlungen auch das Privatleben eine große Rolle spielt. Eine Mischung, die mir gut gefällt. Allerdings entwickeln einige der Ermittler privat in ihren "Beziehungen" Abhängigkeiten, die mir persönlich in der Häufigkeit zu viel waren. Am Ende wird der Fall aufgeklärt und hat mich überrascht. Im Privatleben von Morton Sandt bleibt jedoch eine Frage offen und lässt mich neugierig zurück wie es weitergeht.Fazit:Alles in allem konnte mich "Stecknitz-Mörder" gut unterhalten. Der Krimi bietet Spannung und einiges an Privatleben. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.