Als David Polly kennenlernt begegnen seine Mutter als auch seine Freunde ihr mit Ablehnung. Was hat dieses Mädchen zu verbergen, von dem man ausser dem Vornamen nichts weiss? Und welches Geheimnis birgt ihr Rucksack, den sie nie aus den Augen lässt?
Zeitgleich erschüttert eine Mordserie an jungen Frauen die Gegend, von "dem Monster" ist die Rede. Und eines Tages ist Polly verschwunden. Auch nach neun Jahren hat David die Suche nach Polly nicht aufgegeben und macht sich auf den Weg zum Atchafalaya-Becken nachdem er erfahren hat, das dort ihr Schädel gefunden wurde. Was als Kanutour mit Freunden, die nichtsahnend David unbedingt begleiten wollen, beginnt, wird zu einer tödlichen Gefahr, da sie in das Terrain des Monsters eindringen.
Auf mehreren Zeitebenen nähert sich die Autorin der ungeheueren Geschichte und lüftet somit nach und nach das Geheimnis um Polly. Obwohl sich die Handlung nachvollziehbar erklärt, bleibt das Ende für mich unbefriedigend. Meiner Meinung nach hätte es es nicht bedarft, nach der stimmigen Auflösung dem noch eins draufzusetzen.