Auch Band 3 der Trilogie Die Töchter von Usedom beginnt direkt mit einem Paukenschlag.
Lilo liebt die mit Berlin verbundene Freiheit und träumt von einem Medizinstudium. Da das in der damaligen Zeit jedoch für Frauen nicht vorgesehen war kämpft sie für die Rechte der Frauen.
Mit ihrem Onkel Karl, der sich aus Angst vor einem Krieg und einer Einberufung zum Militär zu einer lebensgefährlichen Verzweiflungstat hinreißen lässt, kehrt sie, um ihn als Krankenschwerster zu betreuen, zurück nach Swinemünde. Eine große Umstellung, aber immerhin ist dort ihre Cousine Tilda, für die sie schon seit längerem einen heimlichen Briefverkehr zu einem jungen Engländer organisiert. Doch auch Lilo lernt die Liebe kennen, obwohl es einige Zeit dauert bis sie es wirklich erkennt und versteht.
Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges wird die gesamte Familie durcheinander gerüttelt. Einige der männlichen Familienmitglieder müssen in den Krieg und verlieren sogar ihr Leben. Doch trotz aller Schicksalsschläge und Verluste innerhalb der Familie verlieren sie nicht den Mut.
Der Zusammenhalt in der Familie ist stark und so schaffen sie es auch diese schweren Zeiten zu überstehen.
Auch in dem letzten Band dieser großartigen Trilogie haben die Protagonisten es alles andere als leicht. Es gilt wieder etliche Schicksalsschläge zu überstehen und nicht Mut und Hoffnung zu verlieren. Doch auch diesmal gibt es ein Licht am Ende des Tunnels und zum Schluss das erhoffte Glück. Der Schreibstil wie immer klar und flüssig, die unterschiedlichen Emotionen wieder perfekt in Worte gefasst. Das Cover einfach wunderschön!
Mich hat auch dieses Buch wieder direkt in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Von mir gibt es natürlich wieder eine klare Leseempfehlung!