Ich hasse Menschen - Ein Motto, dem ich mich anschließen kann. Dafür, dass der Autor angeblich aber Menschen hasst, hat er in seinem Buch aber erstaunlich viele Freunde.
Man darf ihn eine Nacht begleiten, die er durch Leipzig irrt. Mit dabei sein Kind, was nicht schlafen will und er versucht auf einem nächtlichen Spaziergang es zum schlafen zu bringen. Dabei trifft er Bekannte, wo man die Pläuschen mit erleben darf sowie seine sonstigen Gedankengänge. Die sich erstaunlich oft um griechische Mythologie drehen.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir das Buch witziger vorgestellt habe. Ja, es gab einige witzige Stellen, aber meistens waren es leider langatmige innere Monologe. Zudem hatte ich mir auch mehr Konfrontationen mit anderen Menschen vorgestellt. Aber außer der einen Passage, wo sie auf den Nazi getroffen sind, gab es da nichts, was so richtig zum Titel gepasst hat. Das fand ich schade.
Mein Fazit: Vom Klappentext hat die Story Potential, die aber nicht ausgeschöpft wurde.