Ashley begleitet ihren Bruder Caleb auf eine Beerdigung. Es ist die Beerdigung von Maddy, die Schwester von Logan, der für ihren Bruder arbeitet und den sie bisher nur flüchtig kannte. Dort kommt sie zum ersten Mal richtig mit ihm ins Gespräch.
Durch Zufall laufen sie sich einige Zeit später wieder über den Weg. Sofort ist wieder diese Verbindung da, die beide bereits bei ihrer Begegnung auf der Beerdigung gespürt haben. Eine Verbindung, die immer stärker wird, je öfter sie sich sehen.
Für Logan ist Ashley das Licht, das seine Dunkelheit erhellt und ihn plötzlich auch andere Gefühle außer Trauer spüren lässt, denn seit Maddys Tod macht er sich Vorwürfe, nicht für seine kleine Schwester da gewesen zu sein, als sie ihn am dringendsten gebraucht hat. Für Ashley ist er der Rückhalt, den sie gerade braucht, seit ihre innige Verbindung zu ihrem Bruder einen Riss bekommen hat aufgrund einer Entscheidung, die sie getroffen hat und die er nicht gutheißen kann.
Diese Geschichte nimmt den Leser auf eine emotionale Reise mit. Sie zeigt, wie unterschiedlich Menschen auf den Verlust eines geliebten Menschen reagieren und wie man es nach einer Enttäuschung schafft, wieder nach vorne zu schauen.
Die Kapitel werden abwechselnd aus Sicht von Ashley und Logan geschrieben. Der Schreibstil des Autors ist sehr berührend. Dadurch schafft er es, die Gefühle von Logan und Ashley authentisch zum Ausdruck zu bringen, was sowohl in in ihren Unterhaltungen als auch in Logans Briefen an Maddy erkennbar ist.
Eine gefühlvolle Geschichte, bei der mir jedoch trotz der vielen Gefühle oder gerade deswegen, noch irgendetwas gefehlt hat, um mich komplett mitzureißen.
Vor allem hätte ich mir gewünscht, eine Antwort auf eine bestimmte Frage zu bekommen, die leider bis zum Schluss unbeantwortet geblieben ist.