Über Grado im Traum einen Beitrag zu schreiben fällt mir mehr als leicht, denn mir hat die Geschichte echt gut gefallen! Teilweise schrullige Charaktere, italienisches Setting und ein spannender Fall. Ich mags!
Für mich war Grado im Traum das erste Buch der Autorin und ich hab erst im Lauf der Geschichte gemerkt, dass es sich hierbei um eine Reihe mit mehreren Vorgängern handelt. Beim Lesen hatte ich aber keiner Probleme, der Handlung zu folgen. Ich habe aber schon gemerkt, dass es da scheinbar eine Vorgeschichte der Charaktere geben muss. Die Autorin hat hier und da Details aus vorherigen Büchern eingestreut, die mich auf die Reihe jetzt sehr neugierig gemacht haben!
Als das ganz große Plus an dieser Geschichte sehe ich die Charaktere. Im Fokus steht nämlich das Ermittler-Team einer kleinen Polizeiwache im italienischen Grado. So mancher hat hier etwas unbeholfen, ein bisschen schrullig gewirkt. Sie alle hatten ihre Eigenarten und waren mir auf Anhieb sympathisch. Ich mochte die Dynamik im Team und fand es super, dass die Autorin zu so manchem Ermittler auch private Erzählstränge eingebaut hat. Winziges Haar hier in der Suppe: ich bin mit den italienischen Nachnamen das ein oder andere Mal durcheinander gekommen und musste mich erstmal orientieren. Aber das hat sich dann zum Glück gelegt.
Der Kriminalfall an sich war spannend, gut aufbereitet und glatt aufgelöst. Auch wenn mir das Ende etwas zu schnell kam. Ich hatte dafür durchgehend das Gefühl, miträtseln zu können.
Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist Italien. Die Geschichte spielt nicht nur in Italien, man spürt Italien auch. Sei es durch die italienischen Namen, so manche Formulierung oder auch italienische Mahlzeiten. Das Setting ist hier allgegenwärtig. Toll!!
Aus meiner Sicht hätte die Geschichte gern etwas länger sein dürfen, dafür pack ich jetzt die Vorgänger-Bände auf meine Wunschliste.