Seit seinem Debüterfolg mit dem Roman "Wäldchestag" ist Andreas Maier häufig unterwegs, um aus seinen Romanen zu lesen. Nur daß er in den letzten zwei, drei Jahren auch immer Geschichten von "Onkel J." las. Jedesmal hatte er das Publikum im Handumdrehen auf seiner Seite. Umstandslos fand man sich angeschlossen an Maiers Welt aus Wetterau, Familie, Fußball, Apfelwein, Kneipenfreuden und -nöten. Jede Kolumne beginnt mit einem »Neulich«-Satz. Dabei handelt es sich um alles andere als ein Kolumnenbuch, und es ist mehr als eine Heimatkunde. Es ist auch eine Gegenwarts- und Menschenkunde, in deren Zentrum mit Maiers Onkel J. eine Figur von bizarrem Reiz steht: eine literarische Heimat- und Gesellschaftskunde, ernsthaft und elegant.
Inhaltsverzeichnis
Neulich war ich in Berlin
Neulich lief ich über den Theaterplatz
Neulich auf einer Lesung
Neulich war ich auf dem Friedhof
Neulich las ich die Reise nach Petuschki und träumte von Gerhard Schröder
Neulich war ich im Forsthaus Winterstein
Neulich ist mir ein Stipendium zugesprochen worden
Neulich auf der Himmelsleiter
Neulich schwamm ich ins Meer hinaus
Neulich las ich den Taugenichts
Neulich lief ich durch Bamberg
Neulich war ich daheim
Neulich begriff ich
Neulich habe ich mir eine Kamelhaarstrickjacke gekauft
Neulich war wieder Ostern
Neulich ist das Tante Lenchen gestorben
Neulich las ich Mein Kampf
Neulich hängte ich ein Bild ab
Neulich schrieb ich von Karlsruhe
Neulich dachte ich an meine Spaziergänge
Neulich fuhr ich ins Wendland
Neulich war ich in der JVA Butzbach
Neulich bekam ich eine Einladung zum Klassentreffen