Grenzfall - Der Tod in ihren Augen

Kriminalroman. 3. Auflage.
Taschenbuch
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.1
Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und müssen doch gemeinsam einen Mörder jagen - der erste Fall für das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer



Am Brauneck in Lenggries wird an einer Felswand eine leblose Frau entd … weiterlesen
Taschenbuch

10,99 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
  • Bewerten
  • Empfehlen
Grenzfall - Der Tod in ihren Augen als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Grenzfall - Der Tod in ihren Augen
Autor/en: Anna Schneider

ISBN: 3596700507
EAN: 9783596700509
Kriminalroman.
3. Auflage.
FISCHER Taschenbuch

1. Februar 2021 - kartoniert - 426 Seiten

Beschreibung

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und müssen doch gemeinsam einen Mörder jagen - der erste Fall für das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer



Am Brauneck in Lenggries wird an einer Felswand eine leblose Frau entdeckt. Doch was auf den ersten Blick wie ein Kletterunfall aussah, entpuppt sich als grausamer Mord. Dem Oberkörper der Toten wurden Beine aus Stroh angenäht. Kurz darauf tauchen weitere Leichenteile am Achensee in Tirol auf. Stammen sie ebenfalls von der Toten? Doch weshalb sollte der Täter die Leiche auf zwei Länder verteilen?



Für die junge und engagierte Oberkommissarin Alexa Jahn, die gerade ihren Dienst bei der Kripo Weilheim angetreten hat, ist es die erste große Ermittlung. Sie könnte jede Unterstützung gebrauchen, doch auf den desillusionierten Kollegen auf österreichischer Seite, Chefinspektor Bernhard Krammer, kann sie nicht zählen.



Alexa ist lange auf sich allein gestellt und bekommt es mit einem Täter zu tun, dem sie vielleicht nicht gewachsen ist ...



Auftakt der neuen packenden Krimiserie in der Grenzregion Deutschland - Österreich



»Der spannendste und beste Auftakt einer Krimireihe, den ich in den letzten Jahren gelesen habe.« Deutschlandfunk Kultur, Mike Altwicker



»Ein fulminanter Reihenauftakt, den man nicht verpassen sollte - düster, fesselnd, nicht aus der Hand zu legen.« Ursula Poznanski



»Anna Schneider ist ein Rising Star für mich, definitiv ein >Label to watch<.« Elisabeth Herrmann

Portrait

Schon als Kind liebte Anna Schneider Geschichten und lauschte im Wirtshaus ihrer Großmutter den Erzählungen der Gäste. Vor allem wenn es spannend wurde, war ihr Interesse geweckt. So ist es wenig verwunderlich, dass sie eine Vorliebe für Kriminalfälle entwickelte und sich nach dem Abitur bei der Polizei bewarb. Zum Glück wurde sie damals abgelehnt, sonst wäre sie vielleicht nie zum Schreiben gekommen. Für ihre Thriller lässt sie sich gern im Alltag inspirieren. So auch für die »Grenzfall«-Serie: Eine Zeitungsmeldung über einen vermissten Wanderer in Lenggries im Tölzer Land brachte sie auf die Idee. Die Nähe zur österreichischen Grenze tat dann ihr übriges. Die Serie spielt in beiden Ländern, Deutschland und Österreich, und lässt zwei gegensätzliche Ermittler aufeinandertreffen, die erst einen Weg finden müssen, als Team zusammenzuwachsen. Anna Schneider lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

Leseprobe

Jetzt reinlesen: Leseprobe(pdf)

Pressestimmen

[...] gut tauglich, ein fades Lockdown-Wochenende mit Schauder zu verkürzen. Starnberger Merkur

Mit dieser neuen Serie [...] reiht sie sich nahtlos ein in die Liste der großen Namen der deutschsprachigen Krimiliteratur. [...] Besser kann man einen Krimi nicht schreiben! Mike Altwicker, Deutschlandfunk Kultur

Mehr aus dieser Reihe

zurück
Grenzfall - Ihr Schrei in der Nacht
Taschenbuch
von Anna Schneider
vor
Bewertungen unserer Kunden
Ein super spannender, gut durchdachter Kriminalroman mit authentischen Charakter
von Uwe Gerisch - 23.02.2021
STORYBOARD: Als an einer Felswand in Lenggries eine leblose Frau entdeckt wird, spricht zunächst alles für einen Kletterunfall, der sich doch recht schnell als grausamer Mord entpuppt. Anstelle von Beinen wurden am Torso selbige aus Stroh angenäht. Kurze Zeit später werden am Tiroler Achensee Leichenteile gefunden und so geht die junge und engagierte Oberkommissarin Alexa Jahn ihren ersten Fall bei der Kripo mit viel Ehrgeiz an. Dabei könnte sie die Hilfe ihres österreichischen Kollegen Bernhard Krammer gut gebrauchen, doch dieser verspürt allerdings wenig Lust ihr zur Seite zu stehen. So ist Alexa bei der Jagd nach dem grausamen Mörder mehr oder weniger auf sich alleine gestellt und muss schon bald erkennen, dass sie sich einem gemein gefährlichen Täter gegenüber sieht. MEINUNG: Als etwas überraschend Mitte Januar das neue Buch Grenzfall. Der Tod in ihren Augen von Anna Schneider bei mir eintraf, weckte der Klappentext in mir eine so große Neugierde, weshalb ich es unbedingt sofort lesen wollte. Die junge und engagierte Oberkommissarin Alexa Jahn tritt ihren neuen Dienst bei der Kripo Weilheim an und wird sogleich in die Ermittlungen einer Vermisstensuche einer Frau mit eingebunden. So bleibt Alexa kaum Zeit ihre neuen Teamkollegen und ihren Vorgesetzten Ludwig Brandl richtig kennenzulernen. Denn der spätere Fund der Frauenleiche gibt der Polizei große Rätsel auf. Durch gewisse Ereignisse wird Alexa gebeten, die Ermittlungen zu übernehmen, sehr zum Missfallen ihres Kollegen Florian Huber. Für Alexa bedeutet dies eine sehr große Chance, ihre Kollegen und ihren Chef von ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Die Suche nach Beweisen und auch das Motiv des Täters gestalten sich jedoch schwierig und auch innerhalb ihrer Kollegen wächst die Unzufriedenheit. So muss Alexa nicht nur den Mörder finden, sondern auch ihr Team von sich, ihrem Führungsstil und ihren Fähigkeiten überzeugen. Alexa ist ein interessanter Charakter, der mir auf Anhieb sympathisch war. Sie ist super ehrgeizig, willensstark und schonungslos ehrlich. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, was sie eins ums andere Mal ein wenig in Schwierigkeiten gegenüber ihrem Partner Florian bringt. Bei Florian Huber dauerte es ein wenig, bis ich mit ihm warm wurde, da er nicht gerade freundlich mit Alexa umging. Doch im weiteren Verlauf der Handlung änderte sich dies, als ich seine Beweggründe erfuhr. Ab diesem Zeitpunkt, arbeiteten die beiden Hand in Hand und effektiver zusammen, was mir gut gefiel. Als am Achensee in Österreich Leichenteile gefunden werden, nimmt Bernhard Krammer, Chefinspektor beim LKA Tirol seine Untersuchungen auf. Schnell zeigt sich, dass der Fall mit dem von Alexa Jahn etwas zu tun haben könnte und so nimmt Krammer Kontakt zu Alexa auf. Die Arbeit als Polizist, mit allen seinen Facetten haben deutliche Spuren bei Bernhard Krammer hinterlassen. Obgleich er seinen Job mag, so sehr hasst er ihn auch, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Als Ausgleich zu dieser sehr anspruchsvollen Arbeit, versucht Bernhard die Gräueltaten der Mörder mit lautem hören von Opern, gutem Essen und Wein zu vergessen. Er ist ehrlich und hat das Herz am rechten Fleck. Nur in kleinen Schritten gelingt es dem grenzübergreifenden Ermittlerteam die Puzzleteile zusammenzusetzen. Denn der Täter geht sehr gewissenhaft vor und hinterlässt kaum verwertbare Spuren. Der fesselnde Schreibstil, der aus den Sichtweisen von Alexa und Bernhard sowie vereinzelt auch aus der Sicht des Mörders erzählt wird, sorgten bei mir dafür, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Auch finde ich, dass die Geschichte Facetten eines Psychothrillers aufweist, was bei mir zusätzlich für Pluspunkte sorgte. Die Autorin hat für mein Dafürhalten sehr glaubhafte Dialoge und authentische Charaktere geschaffen, die mich überzeugten. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt ein Gespür, wer der Mörder ist, weshalb ich wunderbar miträtseln konnte, ich entwarf Theorien hinsichtlich der Motive des Mörders, was mir richtig viel Freude bereitet hat. Zum Ende hin zog die Spannung nochmals an und ich war sehr neugierig, ob es Alexa gelingen würde, den Mörder zu schnappen. FAZIT & BEWERTUNG: Grenzfall. Der Tod in ihren Augen (S. Fischer Verlag) von Anna Schneider ist ein super spannender, gut durchdachter Kriminalroman mit authentischen Charakteren. Beim lesen des Buches hatte ich des Öfteren das Gefühl, sogar einen Psychothriller in meinen Händen zu halten, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Ein toller Auftakt eines neuen Ermittlerteams, welches ich auf jeden Fall gerne weiter begleiten werde. Von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Nosinggläser.
Etwas mehr Spannung wünschenswert
von Suska - 17.02.2021
Kriminaloberkommissarin Alexa wechselt von der Kripo Aschaffenburg nach Weilheim und wird direkt zu einem Einsatz mitgenommen. Ein Rucksack steht verlassen am Wegesrand, eine große Suchaktion wird eingeleitet, bei der eine Frauenleiche am Berggipfel hängend gefunden wird. Das kuriose: Der Unterkörper fehlt. Als ihr neuer Chef verunglückt, wird Alexa mit der Leitung der Ermittlungen betraut. Kurz darauf tauchen weitere Leichenteile in Österreich auf und Chefinspektor Krammer schaltet sich in die Ermittlungen ein. Alexa ist neu in Weilheim und muss sich gleich, ohne Eingewöhnungsphase, behaupten. Gerade erst zur Kriminaloberkommissarin befördert und in einer neuen Umgebung mit neuen Kollegen will sie sich natürlich behaupten. Sie kritisiert sich ständig selbst, analysiert die Verhaltensweisen ihrer Kollegen und überlegt, was sie wie hätte anders machen können. Das ist in der Situation verständlich, nervt aber irgendwann und lässt sie unsicherer dastehen, als sie ist. Chefinspektor Krammer dagegen ist schon etwas zu lange im Dienst, abgebrannt und desillusioniert. Er will seine jungen Kollegen schützen, damit nicht alle so enden wie er. Das wirkt mitunter befremdlich. Ein vergangener Fall macht ihm offensichtlich zu schaffen. Der typische komische Kautz, der etwas zu verbohrt in seinen Ansichten ist. Ich habe mich etwas schwer getan mit dem Fall, er kam nicht so richtig in Fahrt, lange gibt es kaum Erkenntnisse und es will keine richtige Spannung aufkommen. Zwischendurch kommt der Täter zu Wort, aber auch das bringt den Leser lange Zeit überhaupt nicht weiter. Erst zum Ende hin wird es spannender, die Erkenntnisse überschlagen sich gerade zu, der Täter und sein Motiv kommen überraschend. Das hat mir gut gefallen, kann mich aber im Gesamteindruck nicht mehr von einem durchschnittlich abbringen.
Grenzfall
von crazy girl - 15.02.2021
Cover und Titel passen sehr gut zum Inhalt des Buches. Kriminaloberkommissarin Alexa Jahn wechselt von der kripo Aschaffenburg zur Kripo Weilheim. Gerade angekommen und ihr Büro noch nicht bezogen, wird sie schon zu einem Einsatz nach Lenggries mit genommen. Ein roter Rucksack steht herrenlos an einem Wanderweg am Brauneck. Später sichtet der eingesetzte Hubschrauber eine Leiche hängend an der Demmelspitze. Da ihr neuer Vorgesetzter Oberkommissar Brandl verunglückt, wird Alexa mit den Ermittlungen betraut. Das führt zu allerlei Kompetenzgerangel unter den Kollegen. Als dann weitere Teile der Leiche In Tirol am Achensee auftauchen, schaltet sich Chefinspektor Krammer von der Kripo Innsbruck in die Ermittlungen ein. Die Handlung hat mich sofort angesprochen. Der Schreibstil ist flüssig, die Protagonisten und Ermittlungsschritte werden sorgfältig beschrieben. Der spannungsbogen wird gehalten und nimmt ständig neue Wendungen an mit einem tollen Plot am Ende. Ich freue mich schon auf den 2. Teil mit dem Ermittlerduo aus zwei Ländern.
Erster Fall für Alexa Jahn und Bernard Krammer
von Annabell95 - 14.02.2021
Ein herrenloser Rucksack steht am Wanderweg in Lenggries. Die Suche nach einer vermissten Person beginnt. Schon kurze Zeit später wird eine Frauenleiche aufgehängt an einer Felswand am Brauneck gefunden. Die Leiche wurde zerstückelt. Der Unterkörper fehlt. Kurz darauf werden im Achensee in Tirol Beine gefunden. Sind diese von derselben Frau? Kommissarin Alexa Jahns und ihr Team stellen sich die Frage, wer Leichenteile über zwei Länder verteilen sollte. Für die junge engaierte Oberkommissarin Alexa ist es ihr erster großer Fall nach ihrem Dienstantritt in ihrer neuen Dienststelle in Weilheim. Die Jagd nach dem Täter beginnt und gleichzeitig muss sie sich in ihrem neuen Team durchsetzen. Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leich gefallen. Mit dem Prolog fing es schon sehr spannend an. Es war quasi ein Aufhänger, der mich an das Buch gefesselt hat, weil ich gespannt auf den Rest und auf die Zusammenhänge war. Da es der erste Fall für Alexa Jahn und Bernard ist, gab es eine sehr gute Einführung ist Buch sowie zu den Charakteren. Die Charaktere wurden super ausgearbeitet. Durch die Beschreibungen sind sie sehr lebendig. Man hat also das Gefühl, als wenn man mit von der Partie ist. Ein kleines Manko an dieser Stelle fand ich, dass manche Beschreibungen zu ausführlich waren, sodass nach dem starken Beginn mal kurz vor der Hälfte die Spannung verloren gegangen ist. Der Schreibstil ist flüssig und auch fesselnd. Die unterschiedlichen Perspektiven zwischen den einzelnen Protagonisten und sogar die tätereigene Perspektive haben für Abwechslung und auch Spannung gesorgt. Mein Fazit: Ein spannender Auftakt in eine neue Reihe mit lebendigen Charakteren und grenzübergreifenden Fällen. Eine klare Leseempfehlung und 4,5 von 5 Sternen.
Super spannend, geschickt konstruiert, absolut fesselnd!
von Rosmarin - 07.02.2021
Alexa Jahn, junge Oberkommissarin, wird bei ihrem Dienstantritt in der Kripo Weilheim mit einem Leichenfund konfrontiert. Am Brauneck wird ein Teil einer grausam zugerichteten, entstellten Frauenleiche gefunden - und kurz danach weitere Teile am Achensee im nahe gelegenen Tirol. Es gibt kaum Indizien, nur geringste Spuren und die Ermittler arbeiten akribisch sämtliche Möglichkeiten ab. Alexa wird mit der Leitung der Ermittlung betraut und hofft auf die Hilfe von Chefinspektor Krammer aus Innsbruck - der sich als wenig hilfreich erweist¿ Anna Schneider präsentiert einen Regionalkrimi, der in einer zauberhaften Umgebung spielt. Lenggries im Isartal wird zum Schauplatz eines grausamen, unerklärlichen Verbrechens, dessen Spuren bis zum Tegernsee und hinüber nach Tirol führen. Sehr beeindruckend beschreibt sie die Ermittlungen, die zunächst keine bedeutenden Ergebnisse zu Tage bringen und im Team eher zu Reibereien führen. Dabei zeichnet sie ihre Protagonisten sehr lebendig und mit echten Gefühlen von Anspruchsdenken bis Selbstzweifel, die Szenen sind detailreich und lassen großes Kopfkino entstehen. Und Anna Schneider spielt mit dem Leser: winzige Indizien lassen rätseln, unvorhersehbare Wendungen überraschen - Langeweile kommt nie auf! Eingebettet in die mystische Bergwelt kommt es zu einem Showdown, der erschauern lässt. Und auch ganz zum Schluss erwartet den Leser noch eine Überraschung¿ "Grenzfall - Der Tod in ihren Augen ist für mich ein super spannender Krimi, geschickt konstruiert, mit ausgewogenem Lokalkolorit und sehr sympathischen Protagonisten, deren Ecken und Kanten einfach überzeugen. Für mich undurchsichtig bis zum Schluss, fesselnd und ein wahrer Pageturner!
Ein gelungener und spannender Start einer neuen Krimi-Reihe
von Helgas Bücherparadies - 06.02.2021
Alexa Jahn tritt ihre neue Stelle als Kommissarin in Weilheim an. Zeit zum Eingewöhnen hat sie nicht, denn sie und ihre Kollegen werden gleich zu einem Einsatz gerufen. Ein Rucksack steht mitten auf einer Wanderroute. Gemeinsam mit der Bergwacht suchen sie nach einer Person. Bald werden sie fündig. Eine grausam zugerichtete Leiche wird an einer Felswand aufgefunden. Auch im benachbarten Achensee werden fast zeitgleich Leichenteile gefunden. Gibt es einen Zusammenhang? Ist hier ein Serientäter am Werk? Veranstaltet er eine Art Schnitzeljagd? Dies ist ein äußerst gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe mit dem Ermittlerteam Jahn und Krammer. Anna Schneider hat hier einen Krimi, der inmitten einer sehr schönen Gegend der Berge spielt, verfasst. Schon der Prolog ist äußerst spannend und dadurch wird der Spannungsbogen auch konstant hochgehalten. Alexa wird nach einer Erkrankung ihres Chefs die Ermittlung des Falles übertragen. Sehr zum Leidwesen von Huber. Hätter er doch gerne die Leitung übernommen. Nicht nur, dass sie mit ihrem österreichischen Kollegen Krammer zusammenarbeiten muss, auch von der eigenen Dienststelle erhält sie keine große Unterstützung. Ihre Denk- und Arbeitsweise ist eine andere, wie die des österreichische Ermittlers Krammer. Seine Methoden stimmen mit ihren nicht immer überein. Ich fand alle Charaktere sehr gut gezeichnet. Sie sind authentisch und haben Ecken und Kanten. So mag ich das. Mit ihren wortkargen Einwohnern und ihrer bisherigen Abneigung zu den Bergen ist Alexa Jahn sehr gefordert. Es wird aus der Sicht von Alexa und Krammer erzählt, aber auch der Täter kommt zu Wort. Man rätselt mit, wer der Täter sein könnte. Die kurzen Kapitel und die sehr bildhafte Sprache lassen einen das Buch nicht aus der Hand legen und bringen uns die Gegend vom Karwendelgebirge näher. Allerdings nimmt das Ganze eine Wendung, die man so sicher nicht erwartet hätte und endet in einem Showdown. Außerdem es gibt eine Nachricht, die schon jetzt auf die Fortsetzung neugierig macht. Eine genial durchdachte Story ist hier zu finden. Ich freue mich, wieder eine neue Autorin kennengelernt zu haben. Fazit: ein sehr spannend und gut durchdachter Krimi, der mitten in einer Bergkulisse stattfindet. Dieser zeichnet sich dadurch aus, indem er eine Wendung nimmt, die man überhaupt nicht erwartet hätte. Die Autorin hat es verstanden, einen an der Nase herumzuführen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne
Deutsch-Österreichische Ermittlungsarbeit
von Minijane - 06.02.2021
Grenzfall von Anna Schneider ist eine neue Krimiserie , rund um das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Dieser 1. Fall der Reihe spielt im Grenzgebiet des Karwendelgebirges. Die junge Kommissarin Alexa Jahn hat sich gerade zur Kriminalinspektion Weilheim versetzen lassen, als sie es an ihrem 1. Tag direkt mit einem spektakulären Todesfall zu tun bekommt und nach einem Unfall ihres Chefs auch gleich die Leitung der SOKO übernehmen soll. Man kann sich vorstellen, dass man sie als Neue im Team und als eine der wenigen Frauen, die hier arbeiten nicht gerade überschwänglich als neue Chefin akzeptiert. Der Fall weitet sich über die Grenze nach Österreich aus, so dass zusätzlich das LKA Tirol und der Ermittler Bernhard Krammer mit ins Boot genommen werden müssen. Die erste große Ermittlung von Alexa gestaltet sich als sehr schwierig und die Autorin widmet sich in dem Einführungsband verständlicherweise in großen Strecken dem Zwischenmenschlichen. Auf diese Weise bekommt man ein gutes Bild von den Charakteren. Die ehrgeizige Alexa, die nicht nur sich selbst sondern auch ihrem verletzten Chef beweisen will, dass sie das Vertrauen verdient, dass man in sie gesetzt hat, ist nicht nur konfrontiert mit dem Kollegen Florian Huber, der sich offensichtlich übergangen fühlt sondern auch mit dem etwas amtsmüden Kommissar Bernhard Krammer, der mit seinen 60 Jahren viel Erfahrung mitbringt und seine eigenen Methoden hat. Detaillierte Polizeiermittlungen sind oft mühsam, und so hat man auch als Leser das Gefühl, dass es nur sehr schleppend vorangeht. Nach 2/3 des Buches hatte ich immer noch keinen Schimmer ,wer der Täter sein könnte und vor allem keine schlüssige Idee über sein Motiv. Wie erwartet ging es dann aber Schlag auf Schlag, und wie es in einem guten Krimi auch sein sollte, ist es Anna Schneider gelungen mich absolut zu überraschen, auch wenn das Motiv für mich ein wenig konstruiert und nicht ganz glaubhaft war. Gut gefallen haben mir die Naturbeschreibungen und die Beschreibungen der Schauplätze, ein Gewitter in den Bergen, wo ich wirklich froh war im Trockenen zu sitzen. Eine tolle Idee war auch ein Kurzportrait der führenden Ermittler in der Innenseite des Einbandes sowie eine Karte der Grenzregion zur besseren Orientierung. Als Fazit war Grenzfall für mich ein solider Krimi, den ich gerne gelesen habe, ein guter Einstiegsband einer neuen Krimiserie, die ich gerne weiterverfolgen werde. Ich vergebe 3,5 Sterne.
Mord kennt keine Grenzen
von Emma Winter - 05.02.2021
Anna Schneider hat mit Grenzfall den ersten Teil ihrer neuen Krimiserie vorgelegt, die im Grenzgebiet zwischen Innsbruck und München angesiedelt ist. Die junge Oberkommissarin Alexa Jahn aus dem unterfränkischen Aschaffenburg kann nicht einmal ihren Koffer auspacken, da wird sie am neuen Dienstort Weilheim bereits zu einem Einsatz gerufen. Was mit einem herrenlosen Rucksack im Gebirge beginnt, entwickelt sich schnell zu einem grenzübergreifenden Mordfall. Als ihr Vorgesetzter einen Unfall erleidet, wird ihr die Leitung der Ermittlung übertragen. Obwohl sie sich in der Gegend nicht auskennt, die Berge eigentlich eher als bedrohlich empfindet und auch keinen guten Stand bei den neuen Kollegen hat, stürzt sie sich in die Arbeit. Als problematisch erweist sich außerdem ihr österreichischer Kollege Bernhard Krammer, der mit der forschen, ehrgeizigen und engagierten Alexa zunächst nicht so viel anfangen kann. Gemeinsam müssen sie nun klären, warum Teile einer Frauenleiche in Österreich und Deutschland verteilt wurden. Was treibt den Täter um? Der Krimi mit seinen kurzen Kapiteln liest sich sehr gut. Er ist flott geschrieben und beschreibt sowohl die schöne (mitunter auch bedrohliche) Welt der Alpen als auch die Charaktere ausführlich und glaubwürdig. Sie sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Alexa ist sympathisch und als Leser erlebt man ihren schwierigen Start in der neuen Dienststelle hautnah mit. Von Rückschlägen und Animositäten mit Kollegen läßt sie sich nicht entmutigen und bleibt hartnäckig in ihrer Ermittlungsarbeit. Der 60-jährige Krammer hat seine Dienstzeit schon fast hinter sich und läßt es eher ruhig angehen. Ein alter Fall setzt ihm immer wieder zu und scheint ihn irgendwie auszubremsen. Die Krimihandlung beginnt spannend, wird aber im Mittelteil zugunsten der Figurenentwicklung und Beziehungen der Personen untereinander etwas schwächer, um am Ende wieder Fahrt aufzunehmen. Es tauchen im Verlauf immer mehr Fragen, Verdächtige und Rätsel auf. Das Ende wartet mit einer echten Überraschung auf, daher kann man auf die nächsten Teile sehr gespannt sein. Das Motiv des Täters war für meinen Geschmack (in Anbetracht der Tat) etwas schwach. Insgesamt ein unterhaltsamer Krimi vor schöner Kulisse mit sympathischen Charakteren, den man so wegschmökern kann. Ich vergebe 4 Sterne.
Spannender Krimi - wärmstens zu empfehlen
von Barbara T. - 05.02.2021
In Weilheim, mitten im bayerischen Alpenvorland, befindet sich die neue Arbeitsstelle von Alexa Jahn. Komisch, dass sie gerade dort hinziehen will. Denn eigentlich mag sie die Berge nicht, fühlt sich dort unwohl. Ihr erster Arbeitstag bei der Kripoinspektion in Weilheim beginnt turbulent. Sofort nach der Ankunft wurde die junge Kommissarin in die Ermittlungen einbezogen, in einem Fall, der nicht schockierender sein könnte. Die Leichenteile einer Frau wurden auf beiden Seiten der deutsch-österreichischen Grenze verteilt: in den Bergen und am Achensee. Die akribische Suche nach den noch fehlenden Leichenteilen und dem Täter beginnt. Und als wäre das Ganze noch nicht hart genug, wurde Alexa die Leitung der Ermittlungen übertragen, da der Kripochef nach einem Unfall im Krankenhaus landet. Die ehrgeizige Alexa stellt sich den schwierigen Aufgaben und stellt bald fest, dass sie nicht unbedingt mit der vollen Unterstützung der neuen Kollegen rechnen kann. Gleichzeitig wurden die Ermittlungen an der österreichischen Seite aufgenommen. Die Zusammenarbeit mit dem dortigen Chefinspektor Bernhard Krammer verläuft nicht immer reibungslos. Trotzdem gibt Alexa nicht auf und bald ist sie dem skrupellosen Täter auf der Spur, der einen teuflischen Plan verfolgt. "Der Tod in ihren Augen" ist das erste Buch aus der Grenzfall-Reihe mit Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Die Autorin überführt den Leser in die wunderschöne Berglandschaft in Oberbayern und Tirol. In beiden Ländern findet man Leichenteile und diverse Hinweise, die auf ein Verbrechen deuten. Es ist der erste Fall für Alexa Jahn, in dem sie die Leitung der Ermittlungen übernehmen muss. Auch die neue Umgebung und die Kollegen, die mit einer anderen Führung gerechnet haben, machen es ihr nicht leicht. Trotz aller Hindernisse schlägt sie sich die ehrgeizige und kompetente Kommissarin tapfer durch. Sie ist ehrlich, den Kollegen gegenüber fair, konsequent verfolgt sie ihren Plan. Auch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Kollegen, der von negativen Erfahrungen in seinem Job geprägt ist, wurde immer besser. Ich habe diesen spannenden Krimi mit großem Interesse gelesen. Der angenehme flüssige Schreibstil der Autorin und die filmreife fesselnde Handlung haben mich ständig zu weiterlesen bewogen. Die unterschiedlichen Charaktere wurden authentisch dargestellt; ich konnte sehr gut ihr Verhalten nachvollziehen. Gekonnt wurden kurze Kapiteln über den Täter in die laufende Handlung integriert. Diese kleinen Exkursionen haben mir ermöglicht in die Gedankenwelt des Täters einzutauchen. Jeder von diesen Kapiteln sorgte für wahres Gänsehautgefühl. Außerdem konnte ich mit diesen zusätzlichen Informationen besser miträtseln, was dank der von der Autorin gekonnt ausgelegten falschen Fährten nicht immer leicht war. Zum Schluss kommt eine große Überraschung aus dem persönlichen Umfeld von Alexa. Ich bin gespannt, wie Alexa damit umgehen kann. Umso mehr bin ich auf die Fortsetzung der Grenzfall-Reihe, die im Frühjahr 2022 erscheinen sollte, gespannt. Das aktuelle erste Buch "Der Tod in ihren Augen" kann ich jedem Krimifan wärmstens empfehlen.
Spannende Ermittlungen, tolle Protagonisten - mehr davon bitte!
von misshappyreading - 02.02.2021
Ich bin ehrlich, im ersten Moment wollte ich dieses Buch nur lesen weil es in meiner Heimat spielt. Also nicht ganz, aber sagen wir mal so: ich bin im Landkreis Weilheim (Schongau) aufgewachsen, in Tölz auf die Fach-Oberschule gegangen und mein beste Freundin wohnt in Lenggries (ihr Freund ist übrigens sogar bei der Lenggrieser Bergwacht). Ihr sehr also - dieses Buch hat mich magisch angezogen und vielleicht hat es deshalb auch schon von Beginn an gute Karten bei mir gehabt. ABER ihr dürft mir trotzdem glauben das dieses Buch wirklich gut ist. Fangen wir mal bei dem Genre an. Auf dem Cover steht Kriminalroman und das stimmt eigentlich auch. Aber es geht definitiv eher Richtung Thriller. Denn eins möchte ich gleich von Anfang an klar stellen: das hier ist kein Bayern/Heimatkrimi! Hier sucht ihr vergeblich nach dem Witz a la Rita Falk. Das ist glaube ich wichtig zu wissen für viele Leser. Ich persönlich mag ja gerne mal die humorvollen Bayernkrimis. Aber ich kann verstehen dass das für viele andere nicht unbedingt spannend ist. Deshalb lasst euch von dem Bayern Aspekt nicht irreführen. Wobei der Verlag auch ganze Arbeit mit dem Cover geleistet hat (großes Kompliment). *** Jetzt aber zur Story. Alexa wird ins kalte Wasser geworfen. Nicht nur ist sie komplett neu in der Gegend (und deshalb schon ein bisschen überfordert), sie muss auch noch mit einer gewissen Abneigung ihrer Kollegen zurecht kommen. Und dann soll sie mit einem mürrischen alten Österreicher zusammen arbeiten. Das alleine ist schon eine explosive Kombination. Doch dann ist da auch noch ein Mörder dessen Motiv völlig unklar scheint. Doch Alexa lässt sich nicht unterkriegen. Ich fand eigentlich alle Charaktere sofort toll. Schön ausgearbeitet und glaubhafte Konversationen. Spannend bis zur letzten Seite und das ohne (von mir befürchtete) Klischees zu bedienen. Band zwei erscheint im Frühjahr 2022 - ich freu mich drauf! *** Bayern kann auch Thriller! Spannende Ermittlungen, tolle Protagonisten - mehr davon bitte!
Grenzfall
von Kristall86 - 02.02.2021
Klappentext: "Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und müssen doch gemeinsam einen Mörder jagen - der erste Fall für das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Am Brauneck in Lenggries wird an einer Felswand eine leblose Frau entdeckt. Doch was auf den ersten Blick wie ein Kletterunfall aussah, entpuppt sich als grausamer Mord. Dem Oberkörper der Toten wurden Beine aus Stroh angenäht. Kurz darauf tauchen weitere Leichenteile am Achensee in Tirol auf. Stammen sie ebenfalls von der Toten? Doch weshalb sollte der Täter die Leiche auf zwei Länder verteilen? Für die junge und engagierte Oberkommissarin Alexa Jahn, die gerade ihren Dienst bei der Kripo Weilheim angetreten hat, ist es die erste große Ermittlung. Sie könnte jede Unterstützung gebrauchen, doch auf den desillusionierten Kollegen auf österreichischer Seite, Chefinspektor Bernhard Krammer, kann sie nicht zählen. Alexa ist lange auf sich allein gestellt und bekommt es mit einem Täter zu tun, dem sie vielleicht nicht gewachsen ist ..." Autorin Anna Schneider startet mit "Grenzfall" eine neue Krimireihe um ihre Protagonisten Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Der Start in die Geschichte lässt erstmal Einblicke in die Personen geben und ich muss gleich gestehen, das mir Alexa mit ihrer Art sehr gefallen hat, wobei Bernhard etwas sonderbar erscheint - jedenfalls zu Beginn. Und schneller als gedacht hängen wir Leser in der Geschichte drin. Der Plot inklusive Spannungsbogen ist wahrlich gelungen und zieht den Leser in den Bann. Die bildhaften Beschreibungen der Landschaft setzten dem Ganzen dann noch die Krone auf. Dennoch muss Autorin Schneider etwas vorsichtig sein mit Längen in ihren Geschichten, denn diese können manchmal doch etwas anstrengend sein. Da dies hier aber nur minimal der Fall war sind 4 von 5 Sterne sehr verdient. Der Schreibstil und auch der Ausdruck der Geschichte lassen den Leser sehr gut abtauchen und eines steht ganz groß fest: Anna Schneider weiß es nur zu gut, den Leser gekonnt hinters Licht zu führen! Weiter so!
Grenzfall
von Kristall86 - 02.02.2021
Klappentext: "Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und müssen doch gemeinsam einen Mörder jagen - der erste Fall für das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Am Brauneck in Lenggries wird an einer Felswand eine leblose Frau entdeckt. Doch was auf den ersten Blick wie ein Kletterunfall aussah, entpuppt sich als grausamer Mord. Dem Oberkörper der Toten wurden Beine aus Stroh angenäht. Kurz darauf tauchen weitere Leichenteile am Achensee in Tirol auf. Stammen sie ebenfalls von der Toten? Doch weshalb sollte der Täter die Leiche auf zwei Länder verteilen? Für die junge und engagierte Oberkommissarin Alexa Jahn, die gerade ihren Dienst bei der Kripo Weilheim angetreten hat, ist es die erste große Ermittlung. Sie könnte jede Unterstützung gebrauchen, doch auf den desillusionierten Kollegen auf österreichischer Seite, Chefinspektor Bernhard Krammer, kann sie nicht zählen. Alexa ist lange auf sich allein gestellt und bekommt es mit einem Täter zu tun, dem sie vielleicht nicht gewachsen ist ..." Autorin Anna Schneider startet mit "Grenzfall" eine neue Krimireihe um ihre Protagonisten Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Der Start in die Geschichte lässt erstmal Einblicke in die Personen geben und ich muss gleich gestehen, das mir Alexa mit ihrer Art sehr gefallen hat, wobei Bernhard etwas sonderbar erscheint - jedenfalls zu Beginn. Und schneller als gedacht hängen wir Leser in der Geschichte drin. Der Plot inklusive Spannungsbogen ist wahrlich gelungen und zieht den Leser in den Bann. Die bildhaften Beschreibungen der Landschaft setzten dem Ganzen dann noch die Krone auf. Dennoch muss Autorin Schneider etwas vorsichtig sein mit Längen in ihren Geschichten, denn diese können manchmal doch etwas anstrengend sein. Da dies hier aber nur minimal der Fall war sind 4 von 5 Sterne sehr verdient. Der Schreibstil und auch der Ausdruck der Geschichte lassen den Leser sehr gut abtauchen und eines steht ganz groß fest: Anna Schneider weiß es nur zu gut, den Leser gekonnt hinters Licht zu führen! Weiter so!
Gelungener Krimi in traumhafter Alpenkulisse
von Thriller.bell - 30.01.2021
In @anna.schreibt.krimis Grenzfall nimmt uns die junge Ermittlerin Alexa mit an die Grenze zwischen Bayern und O¿sterreich ¿¿¿ In der idyllischen Berglandschaft der Alpen auf mehreren tausenden Metern Ho¿hen ha¿ngt eine junge Frau ... doch jede Hilfe kommt zu spa¿t . Eine Leiche wird aufgeteilt u¿ber die La¿ndergrenzen gefunden. Aber welchen perfiden Plan verfolgt der Mo¿rder? Und ist das alles Teil eines kranken Spiels? . Wir lernen Alexa Jahn kennen, die sich ihren ersten Arbeitstag in der bayrischen Mordkommision sicherlich anders vorgestellt ha¿tte. Eine super sympathische zielstrebige Frau die versucht sich in einem neuen Team zu beweisen. Doch die Ereignisse ( und Leichenteile) u¿berschlagen sich als ihr Chef sie zur Leiterin der SOKO ernennt. Scheinbar muss sie jetzt nicht mehr nur einen Mo¿rder finden, sondern sich gegen einigen Gegenwind aus den eigenen Reihen durchsetzen. . Grenzfall ist ein super spannender Auftakt zur Reihe um das Deutsch-O¿sterreichische Ermittlerteam Jahn und Krammer. Dadurch das sich das Team erst bilden muss gibt es ein paar La¿ngen, die aber in den na¿chsten Fa¿llen nicht mehr vorkommen sollten . Ein perfekt durchdachter Mordfall und Verda¿chtige u¿ber Verda¿chtige. Doch ich kann euch verraten: auf die Auflo¿sung kommt ihr niemals
Grenzermittlungen zwischen Isarwinkel und Achensee
von Rolands Bücherblog - 29.01.2021
Der Tod in ihren Augen ist der erste Band der neuen Grenzfall-Reihe von Anna Schneider. Die junge Oberkommissarin Alexa Jahn ist auf dem Weg ihre neue Stelle bei der Kripo Weilheim anzutreten, als sie direkt vom Bahnhof weg mit ihrem neuen Vorgesetzten Brandl und Kollegen Huber zu einem frischen Tatort am Brauneck in Lenggries muss. Ein verlassener Rucksack am Wegesrand mit Blutspuren. Es beginnt eine fieberhafte Vermisstensuche, die letztendlich zu einer zerstückelten Frauenleiche führt. Doch damit nicht genug. Beim Fund des Torsos verunglückt Brandl und ist erst mal ans Bett im Krankenhaus gefesselt. So muss Alexa Jahn die Leitung der Soko übernehmen, und das in ihrem noch völlig neuem Umfeld. Kurze Zeit später findet man das Unterteil der Leiche, aber am Achensee auf österreichischer Seite. Und so kommt es zum Grenzfall und der Zusammenarbeit mit Bernhard Krammer vom LKA Tirol, ein älterer Eigenbrötler. Spannungen in der Zusammenarbeit sind vorprogrammiert. Anna Schneider schickt hier zwei teils ganz verschiedene Ermittler ins Rennen, die aber in manch Details sich doch nicht so stark in ihren Wesenszügen unterscheiden. Der Leser erfährt gegen Ende auch mehr dazu. Dabei nimmt Alexa etwas mehr Raum ein, man erhält sehr viel Einblick in ihre Gefühlswelt. In ihrer neuen Position will sie sich keine Blöße geben, hadert immer wieder mit sich und ihren Kollegen, sieht sich teilweise noch nicht angekommen. Erst im Laufe der Geschichte ergeben sich Hintergründe warum ihr Umfeld teilweise nicht so funktioniert wie sie es selbst will. Doch sie kann dann dies auch einordnen, sich teamfähig zeigen, aber teils immer mit einer kleinen Distanz. Fast muss man sich als Leser auch erst ein wenig an Alexa Jahn annähern. Ähnlich verhält es sich mit ihrem österreichischen Kollegen, aber er ist das ganze Gegenteil von Alexa. Natürlich bedingt durch die Tatsache, dass er auf das Ende seiner Polizeilaufbahn hingeht und dabei schon so einiges erlebt hat. Gut gefällt an dem Kriminalfall, dass sehr lange das Tatmotiv verborgen bleibt. Es bilden sich Verdachtsmomente, aber man kann es nicht belegen. Erst als der Fall eine komplette Wendung macht, wird es für den Leser klar. Dadurch kommt es zu einem Showdown, der anfangs so nicht zu erkennen ist. Zusammenfassend ist dieser Krimi für mich ein gelungener Einstieg in diese neue Reihe von Anna Schneider. Ein Mischung aus Kennenlernen der Protagonisten, der regionalen Örtlichkeiten und eines guten Kriminalfalles über die Landesgrenze hinaus. Sogar eine spezielle Konstellation erfährt der Leser am Ende, aber dazu sei nichts verraten. Es wird aber interessant wie sich diese entwickeln wird im nächsten Grenzfall. Man darf gespannt sein ...
Tod in den Bergen
von Bibliomarie - 27.01.2021
Alexa Jahn ist kaum in der neuen Dienststelle in Weilheim angekommen, als ein mysteriöser Fall auf das Team wartet. In einer unwegsamen Bergregion am Brauneck bei Lenggries wird erst ein herrenloser Rucksack und bald darauf eine tote Frau in der Bergwand gefunden. Was nur auf den ersten Blick wie ein Bergunfall aussieht, bekommt bald eine besondere Brisanz, denn der Leichnam ist nicht komplett. Nur der Oberkörper hängt an der Wand, andere Leichenteile werden am Achensee in Österreich gefunden. Nicht nur die Arbeit mit dem neuen Team gestaltet sich schwierig, auch der österreichische Kollege ist unumgänglich und keine echte Hilfe. Alexa ist ziemlich auf sich allein gestellt, denn ihr Mentor fällt krankheitsbedingt aus und dass ihr als Neuling die Leitung der Ermittlungen übertragen werden, führt zu Problemen mit den Platzhirschen in Weilheim. Alexa scheint an ihre Grenzen zu kommen, denn der Fall ist komplex und die Spurenlage mehr als dürftig. Ein erster Fall mit Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Aus dem Untertitel des Krimis ist schon zu sehen, dass sich die beiden ungleichen Ermittler zusammenraufen werden. Den Einstieg in die Serie fand ich gelungen. Die Ermittlungsarbeiten sind spannend und mit dem Kompetenzgerangel über die Ländergrenzen ergeben sich auch reichlich Szenen, die zusätzlich Unterhaltungswert haben. Mit der jungen Kommissarin wird auch eine echte Sympathieträgerin eingeführt. Es ist der erste Krimi der Autorin und ich finde das Debüt gelungen. Die ausgewogene Mischung von Kriminalistik und privaten Problemen und Gedanken der Ermittler machen das Buch interessant und kurzweilig zu lesen. Anna Schneider schreibt flüssig, sie hat einen verzwickten, aber schlüssigen Plot aufgebaut, der durch die Anklänge in der Vergangenheit des Täters vielschichtig wird. Ein gelungener Einstieg in eine neue Reihe, die neugierig auf die weitere Entwicklung macht.
Sehr gelungen
von Claudias Bücherhöhle - 27.01.2021
Zum Buch Das Cover dieses Buches finde ich sehr minimalistisch gehalten, gefällt mir aber richtig gut. Im vorderen Buchdeckel befindet sich eine Karte des Abschnitts, wo die Geschichte spielt. Außerdem gibt es in der Klappenbroschur noch eine kurze Vorstellung der beiden Ermittler, die nicht gegensätzlicher sein könnten. Erzählt wird die Story in der dritten Person und beginnt mit einem kurzen und knackigen Prolog. Insgesamt sind die Kapitel relativ kurzgehalten. Schon auf den ersten Seiten war ich begeistert von der Umgebung, die nicht bayrischer hätte sein können. Da ich seit Jahrzehnten selbst gerne in den Bergen Urlaub mache, ist dieses Buch natürlich ein absolutes Muss für mich. Im Gegensatz zu Protagonistin Alexa, der die Berge eher Angst einjagen, liebe ich die Dunkelheit der Kolosse und ihre massige Gestalt. Die Autorin hat diese mit wenigen Worten so wunderbar und authentisch dargestellt, dass ich das Gefühl hatte, selbst wieder in meinem Lieblingsbundesland zu sein. Sie musterte das mächtige Bergmassiv, das vor ihr lag, die grauen steinigen Wände ohne jedes Grün, ohne Spuren von Leben. Seite 19 Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich mit Alexa nicht wirklich viel anfangen konnte. Sie ist eine junge, karriereorientierte Frau, die in ihrem Job die Beste sein will. Ein neuer Job, gerade in so einer Männerdomäne wie der Polizei, ist sicherlich nicht leicht. Da braucht man Durchsetzungs- und Durchhaltevermögen, ganz klar. Aber Alexas Art und Weise sich zu behaupten, gepaart mit einer ständigen Genervtheit und bei jeder Kleinigkeit pikiert zu sein, zerrte eher an meinen Nerven als die Situation an ihren ¿ Ich habe in ihr keine Teamplayerin gesehen. Dazu muss ich aber auch sagen, dass es für mich kein Kritikpunkt ist, wenn mir eine Person nicht sympathisch ist, solange mich ihr Weg noch interessiert. Und das ist hier definitiv so gewesen. Der österreichische Kollege Bernhard Krammer ist das komplette Gegenteil und vielleicht auch ein wenig zu abgestumpft. Aber vielleicht muss man das bis zu einem gewissen Grad in dem Job sein - wie sollte man ihn sonst etliche Jahre ausführen können? Trotzdem gefiel mir seine Art wesentlich besser als die der deutschen Kollegin. Zu seinem Team gehört Roza Szabo, die mir richtig gut gefiel. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und behauptet sich mühelos in ihrem Job. Vielleicht bekommt man in Band 2 noch ein wenig mehr von ihr zu lesen. Anna Schneider konnte mich mit ihrem ersten Grenzfall komplett überzeugen und mitreißen. Sie hat einen wunderbaren Schreibstil, der mich durch die Seiten nur so hat fliegen lassen. Die eingestreuten kursiv gedruckten Kapitel luden zum Rätseln ein, trotzdem konnte man sich aber denken, dass es sich um den Täter handelt. Ich habe bis zur Auflösung keine Ahnung gehabt, wer sich dahinter verbirgt, dafür aber in einer anderen Sache mit meiner Vermutung richtig gelegen. Die Figuren wirkten authentisch und die Umgebung sowieso. Mit ihrem Setting hätte mir die Autorin keinen größeren Gefallen tun können - wer weiß, wann ich wieder in den Genuss der Berge komme ¿ Die Geschichte startet nach dem Prolog sofort mit dem vorliegenden Fall, was die Spannungskurve enorm anhob. Die Ermittlungen beider Seiten wirkten ebenfalls authentisch und gut recherchiert seitens der Autorin. Ebenso der nette Ausflug in die Rechtsmedizin - dafür bin ich gerne zu haben ;) Das Klären der Zuständigkeiten führt immer wieder zu unterschwelligen Machtkämpfen zwischen Alexa, Florian Huber und Krammer, was aber auch einen gewissen Reiz in die Story brachte. Ein wirklich spannender Fall, der ohne offene Fragen zum Ende gebracht wurde. Ich freue mich schon sehr auf Band 2 im nächsten Jahr und kann euch diesen Auftakt nur empfehlen. Jeder Todesfall zog eine Reihe von Menschen mit sich, öffnete für die Betroffenen die Tür zu einer Dunkelheit, die künftig Schatten auf jeden ihrer Tage warf. Seite 203
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Sicher & bequem bezahlen:
Bleiben Sie in Kontakt:
Hugendubel App
Zustellung durch:
1 Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche gekennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den gebundenen Preis eines mangelfreien Exemplars.

2 Diese Artikel unterliegen nicht der Preisbindung, die Preisbindung dieser Artikel wurde aufgehoben oder der Preis wurde vom Verlag gesenkt. Die jeweils zutreffende Alternative wird Ihnen auf der Artikelseite dargestellt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

3 Durch Öffnen der Leseprobe willigen Sie ein, dass Daten an den Anbieter der Leseprobe übermittelt werden.

4 Der gebundene Preis dieses Artikels wird nach Ablauf des auf der Artikelseite dargestellten Datums vom Verlag angehoben.

5 Der Preisvergleich bezieht sich auf die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers.

6 Der gebundene Preis dieses Artikels wurde vom Verlag gesenkt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

7 Die Preisbindung dieses Artikels wurde aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

10 Ihr Gutschein SPAREN10 gilt bis einschließlich 28.02.2021. Sie können den Gutschein ausschließlich online einlösen unter www.hugendubel.de. Keine Bestellung zur Abholung in der Buchhandlung möglich. Der Gutschein ist nicht gültig für gesetzlich preisgebundene Artikel (deutschsprachige Bücher und eBooks) sowie für preisgebundene Kalender, Tonieboxen, tolino eReader und tolino select. Der Gutschein ist nicht mit anderen Gutscheinen und Geschenkkarten kombinierbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ein Weiterverkauf und der Handel des Gutscheincodes sind nicht gestattet.

* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.