Luisa von Rochlitz lebt mit ihrer Familie inklusive Schwiegermutter und Schwägerin in der familieneigenen Villa am Wolzensee und sie hat es nicht leicht. Vor allem ihre Mutter und Schwägerin machen ihr das Leben schwer.
Doch Luisa ist nach dem Krieg vor allem eines: Dankbar! Sie hatten überlebt!
Ja, es war schwer.
Ja, ihr Mann Hajo war seit seiner Rückkehr nicht mehr derselbe und ja, auch ihr Bruder Julius wurde leider noch vermisst. Doch trotzdem ist sie voller Tatendrang und schaut zuversichtlich in die Zukunft.
Als sie die Idee, ein Strandbad auf ihrem Grundstück, das direkt am Wolzensee liegt, aufzubauen, mit dem Rest ihrer Familie teilt, stößt sie allerdings auf Unverständnis und Ablehnung. Weder ihre Mutter noch Schwägerin unterstützen sie bei ihrem Traum. Auch ihr Mann hält sich zurück und versinkt lieber in Selbstmitleid. Einzig ihre Schwiegermutter sichert ihr ihre Unterstützung zu.
So fangen die zwei Frauen an, das Grundstück zu säubern, Pläne zu schmieden, einen Antrag für das Projekt einzureichen ersten Schritte zur Erfüllung ihrer Vision!
Bald schon steht ihnen auch der junge Paul tatkräftig zur Seite. Er ist nicht nur handwerklich geschickt, sondern auch voll Eifer dabei. Er ist fest davon überzeugt, dass Luisa ihren Traum von einem Strandbad umsetzen kann und wird!
Doch die Widerstände häufen sich, denn auch der Staatsappart legt der jungen Frau Steine in den Weg und sie muss sich immer wieder aufs Neue beweisen und für ihren Traum und ihre Überzeugungen einstehen.
Wird sie es mit Hilfe ihrer Schwiegermutter und Paul schaffen, das Strandbad am Wolzensee zur Realität zu machen?
Ein toller Roman, den ich sehr gerne gelesen habe und der mit einer starken Protagonistin, einem flüssigen und mitreißenden Schreibstil, sowie einer interessanten Geschichte überzeugt!