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Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe

Roman. 'Ullstein Taschenbuch'. 'Die Frauen vom Löwenhof'. 9. Auflage.
Taschenbuch
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Die große Familien-Saga von Bestsellerautorin Corina Bomann
Taschenbuch

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Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe
Autor/en: Corina Bomann

ISBN: 3548289967
EAN: 9783548289960
Roman.
'Ullstein Taschenbuch'. 'Die Frauen vom Löwenhof'.
9. Auflage.
Ullstein Taschenbuchvlg.

11. Mai 2018 - kartoniert - 727 Seiten

Beschreibung

Ein schwedisches Landgut, eine mächtige Familie, eine Frau zwischen Liebe und Pflicht: Die große Saga von Corina Bomann
Agneta kämpft mit den Tränen. Ein Telegramm hat sie nach Hause gerufen, ihr Vater ist bei einem Brand ums Leben gekommen. Dabei hatte sie sich schweren Herzen von ihrer mächtigen Familie losgesagt und in Stockholm ein freies Leben als Malerin geführt. Eine Aussöhnung schien unmöglich. Jetzt werden ihr Titel, Glanz und Vermögen zu Füßen gelegt, sie soll das Erbe ihres Vaters antreten als Gutsherrin vom Löwenhof. Ihre Wünsche und Träume sind andere, sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite von Michael, einem aufstrebenden Anwalt. Selbstlos stellt Agneta sich der Pflicht und Familientradition. Ihr Herz jedoch kann nicht vergessen und sehnt sich nach Liebe …
Band 2 "Mathildas Geheimnis" erscheint im September 2018
Band 3 "Solveigs Versprechen" erscheint im Januar 2019

Portrait

Corina Bomann ist in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen und lebt mittlerweile in Potsdam. Sie hat bereits erfolgreich Jugendbücher und historische Romane geschrieben, bevor ihr mit Die Schmetterlingsinsel der absolute Durchbruch gelang. Seither gehört sie zur ersten Garde der deutschen Unterhaltungsschriftstellerinnen.

Pressestimmen

"Der Auftakt der Löwenhof-Saga ist echtes Leseglück", Für Sie, 07.05.2018

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Frauen sind stark
von Lesemama - 09.08.2018
Zum Buch: Agneta ist die Tochter des Grafen Lejongård, der das Gut Löwenhof in der Nähe von Kritianstadt führt. Aber Agneta möchte nicht nur die Tochter sein, sie möchte ich eigenes Leben führen. So lebt sie unverheiratet in Stockholm und studiert Kunst. Eines Tages bekommt sie ein Telegramm in dem sie von einem Unfall auf dem Löwenhof erfährt. Zurück auf dem Hof muss sie ihr Leben neu überdenken, denn ihr Vater verstarb und sie soll das Gut übernehmen ... Meine Meinung: Dies ist nicht mein erstes Buch von Corina Bomann, auch nicht mein erstes Historisches aus ihrer Feder und trotzdem hat ich mich sehr lange sehr schwer überhaupt in die Geschichte einzufinden. Ich fand es als Frau natürlich echt toll über die Anfänge des Frauenrechts zu lesen und ich bewundere Agneta für ihre Stärke und für ihre Fortschrittlichkeit. Ich fand auch die Geschichte durchaus lesenswert. Was mir Probleme bereitete, waren die Längen. Ich fand es stellenweise total langatmig, erst nach bestimmt zweihundert Seiten hätte ich einen Lesefluss und war in der Geschichte drin. Dann aber fand ich es total schön und möchte natürlich gerne weiterlesen. Zum Glück erscheint der nächste Teil schon in ein paar Tagen. Für LeserInnen von historischen Romanen ist dies einen durchaus lesenswerte Geschichte mir einen ordentlichen Hauch Romantik und einer unglaublich starken Protagonistin.
Eine Frau zwischen Liebe und Pflicht
von Feelina666 - 31.07.2018
"Die Frauen vom Löwenhof, Agnetas Erbe" von Corina Bomann, ist der erste Teil von einem schwedischen Familienepos. Agneta ist zu tiefst geschockt, als sie nach Hause gerufen wird. Ihr Vater und ihr Bruder sind durch einen schweren Brand ums Leben gekommen. Nun soll sie das große Erbe ihrer Familie antreten und Gutsherrin des Löwenhofes werden. Dabei hatte sie sich doch eigentlich von ihrer Familie losgesagt um in Stockholm zu studieren und Malerin zu werden. Sie hatte andere Wünsche und Träume und wollte frei sein von den Pflichten die ihre Familie ihr auferlegt hatte. Selbstlos stellt Agneta sich nun der Pflicht und Tradition, doch ihr Herz will eigentlich etwas ganz anderes¿ Der Roman spielt Anfang des 20.Jahrhunderts und erzählt von einer starken Frau, die sich in einer Männerdomäne durchzusetzen versucht und trotz Tradition und Pflicht es schafft immer wieder ihrem Herzen zu folgen. Die politischen und gesellschaftlichen Probleme und Sichtweisen, werden gut dargestellt und schildern immer wieder den schweren Kampf, den Agneta in dieser Zeit als alleinstehende Frau und Gutsherrin führen musste. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten und die Beschreibungen von Land und Leuten sind hervorragend gelungen, man kann sich sofort in jede Situation hinein denken. Jedoch hat die Geschichte zur Mitte hin einige Längen und erst gegen Ende nimmt das Geschehen wieder etwas an Fahrt auf. Der Roman ist aber auf jeden Fall weiter zu empfehlen und eignet sich hervorragend für ruhige und entspannte Lesestunden.
Unterhaltsam, mit Luft nach oben
von anushka - 31.07.2018
Schweden, 1913: Agneta ist eine Grafentochter. Mit Mitte 20 hat sie es geschafft, sich von den Erwartungen ihrer Familie zu lösen und entfernt in Stockholm Kunst zu studieren. In ihrer Freizeit engagiert sie sich für Frauenrechte. Ein Telegramm beordert sie zurück zum Gut der Familie, wo sie sich vor dem aufgebahrten Körper ihres Vaters wiederfindet. Und auch ihr Bruder überlebt das Unglück auf dem Löwenhof nicht. Plötzlich ist Agneta die Erbin und neue Herrin eines Gutes und muss ihre adlige Rolle erfüllen, die sie in tiefe Konflikte stürzt. Mit ihrer humanistischen Einstellung versucht sie, den Hof umzukrempeln. Und natürlich erwacht auch bald die Sehnsucht nach Liebe in ihr ... Ich habe mich am Anfang sehr schwer getan. Nach den ersten Kapiteln war ich ziemlich unzufrieden. Der Schreibstil war mir ein wenig zu umgangssprachlich und die Geschichte an manchen Punkten nicht ganz logisch. Gemäß der Konventionen, die geschildert wurden, hätte Agnetas Umgang mit Männern in Stockholm eigentlich nicht so einfach und unproblematisch sein dürfen. Auch wirkte sie mir für ihr Alter zu jung. Laut der Schilderungen durften Frauen mit 25 ihre eigene Vormundschaft beantragen, was sie auch getan hat. Dementsprechend müsste sie zu Beginn der Geschichte Mitte 20 sein. Ihrer Mutter gegenüber verhält sie sich jedoch eher wie ein trotziger Teenager. Das passte für mich nicht ganz mit ihrer Vorreiterrolle und angeblichen Stärke zusammenpassen. Die Geschichte hat mich jedoch zunehmend gefesselt, auch wenn es zugegebenermaßen eher seichte, aber nette Unterhaltung ist. Dennoch gab es immer wieder die Momente, die mich auch schon zu Beginn gestört haben. Es gab immer so einen leicht theatralischen Hang, der zwischendurch einiges unglaubwürdig machte und übertrieben oder auch schmalzig wirken ließ. Und dann wiederum packte mich die Dramatik einzelner Wendungen. Ich konnte mich dann einem gewissen Sog nicht entziehen und letztendlich fühlte ich mich doch gut unterhalten. Man kommt der Familie doch nahe und leidet mit Agneta in ihrem Liebeskummer und ihrem Kampf mit den Konventionen mit. Man liest sich schließlich in diese Familiengeschichte ein und möchte dann doch wissen, wie es mit den Frauen des Löwenhofs weitergeht. Auch macht Agneta, zum Glück, eine Reifung durch, sodass sie sich nicht über 700 Seiten hinweg so pubertär benimmt wie zu Beginn. Auch hält das Buch einige dramatische Wendungen bereit und die Neugier auf den Folgeband ist definitiv geweckt. Insgesamt ist der erste Band der Frauen vom Löwenhof gute, wenn auch nicht allzu anspruchsvolle Unterhaltung und ein richtiger Schmöker. Der historische Rahmen ist mir hier noch zu blass, sodass ich beim zweiten Band noch auf eine Verbessung hoffe, denn meiner Meinung nach hat Die Frauen vom Löwenhof noch Luft nach oben.
Agneta
von Mathias Lenk - 30.07.2018
Im ersten Band der AGNETAS EBER TRILOGIE stellt sich Agneta ihr Leben etwas anders vor. Als sie ein Telegramm von ihrer Mutter bekommt, erfährt sie, dass ihr Vater nach einem Unfall schwer verletzt im Krankenhaus liegt. Sie begibt sich sofort auf die Reise ins elterliche Haus. Doch erst als sie auf dem Hof angekommen ist, erfährt sie, dass ihr Vater tot ist. Nun ist es an der Zeit, dass sich Agneta Gedanken über ihre Zukunft machen muss. Ob sie das elterliche Gestüt übernimmt? Oder soll sie lieber ihr Studium in Stockholm zu ende bringen? Bei allem Hin und Her bleibt die Liebe bei ihr auf der Strecke. Anfänglich hatte ich mit dem Buch erstmals so meine leichten Schwierigkeiten, aber im Laufe der Seiten kam ich dann doch noch in die Geschichte hinein.
Unterhaltsam, mit Luft nach oben
von anushka - 30.07.2018
Schweden, 1913: Agneta ist eine Grafentochter. Mit Mitte 20 hat sie es geschafft, sich von den Erwartungen ihrer Familie zu lösen und entfernt in Stockholm Kunst zu studieren. In ihrer Freizeit engagiert sie sich für Frauenrechte. Ein Telegramm beordert sie zurück zum Gut der Familie, wo sie sich vor dem aufgebahrten Körper ihres Vaters wiederfindet. Und auch ihr Bruder überlebt das Unglück auf dem Löwenhof nicht. Plötzlich ist Agneta die Erbin und neue Herrin eines Gutes und muss ihre adlige Rolle erfüllen, die sie in tiefe Konflikte stürzt. Mit ihrer humanistischen Einstellung versucht sie, den Hof umzukrempeln. Und natürlich erwacht auch bald die Sehnsucht nach Liebe in ihr ... Ich habe mich am Anfang sehr schwer getan. Nach den ersten Kapiteln war ich ziemlich unzufrieden. Der Schreibstil war mir ein wenig zu umgangssprachlich und die Geschichte an manchen Punkten nicht ganz logisch. Gemäß der Konventionen, die geschildert wurden, hätte Agnetas Umgang mit Männern in Stockholm eigentlich nicht so einfach und unproblematisch sein dürfen. Auch wirkte sie mir für ihr Alter zu jung. Laut der Schilderungen durften Frauen mit 25 ihre eigene Vormundschaft beantragen, was sie auch getan hat. Dementsprechend müsste sie zu Beginn der Geschichte Mitte 20 sein. Ihrer Mutter gegenüber verhält sie sich jedoch eher wie ein trotziger Teenager. Das passte für mich nicht ganz mit ihrer Vorreiterrolle und angeblichen Stärke zusammenpassen. Die Geschichte hat mich jedoch zunehmend gefesselt, auch wenn es zugegebenermaßen eher seichte, aber nette Unterhaltung ist. Dennoch gab es immer wieder die Momente, die mich auch schon zu Beginn gestört haben. Es gab immer so einen leicht theatralischen Hang, der zwischendurch einiges unglaubwürdig machte und übertrieben oder auch schmalzig wirken ließ. Und dann wiederum packte mich die Dramatik einzelner Wendungen. Ich konnte mich dann einem gewissen Sog nicht entziehen und letztendlich fühlte ich mich doch gut unterhalten. Man kommt der Familie doch nahe und leidet mit Agneta in ihrem Liebeskummer und ihrem Kampf mit den Konventionen mit. Man liest sich schließlich in diese Familiengeschichte ein und möchte dann doch wissen, wie es mit den Frauen des Löwenhofs weitergeht. Auch macht Agneta, zum Glück, eine Reifung durch, sodass sie sich nicht über 700 Seiten hinweg so pubertär benimmt wie zu Beginn. Auch hält das Buch einige dramatische Wendungen bereit und die Neugier auf den Folgeband ist definitiv geweckt. Insgesamt ist der erste Band der Frauen vom Löwenhof gute, wenn auch nicht allzu anspruchsvolle Unterhaltung und ein richtiger Schmöker. Der historische Rahmen ist mir hier noch zu blass, sodass ich beim zweiten Band noch auf eine Verbessung hoffe, denn meiner Meinung nach hat Die Frauen vom Löwenhof noch Luft nach oben.
gut zu lesen
von Ute H. - 27.07.2018
Corina Bomanns Trilogie um die Frauen vom Löwenhof spielt auf dem gleichnamigen Gestüt in Schweden. Band eins: Agnetas Erbe spielt in der Zeit von 1913-1915, also in der Zeit von den ersten Frauenbewegungen, Automobilen und den Anfängen des ersten Weltkrieges. In dem 730 Seiten umfassenden Roman werden die Themen aufgegriffen, aber hauptsächlich geht es um Agneta und ihr unerwünschtes Erbe. Agneta Lejongard hat sich mit 25 mündig sprechen lassen und ist zu einem Kunststudium nach Stockholm gegangen. Dort findet sie in Marit eine Freundin und beide wollen die Emanzipation nach vorne treiben, außerdem kümmern sie sich um gefallene Mädchen. Agneta liebt Michael und praktiziert mit ihm die freie Liebe, bis sie eines Tages durch ein Telegramm zum Löwenhof zurückbeordert wird. Das Gut lebt von einer riesigen Pferdezucht und bei einem Stallbrand versuchen ihr Vater und ihr Bruder die Pferde zu retten. Dabei kommen beide ums Leben. Plötzlich muss sie sich entscheiden weiterhin ihr freies Leben zu führen oder das Gut zu übernehmen. Ihr Pflichtbewusstsein siegt und sie fügt sich in das eigentlich ungeliebte Leben. Aber auch hier verfolgt sie ihr Ziel :die Gleichstellung der Frau. Nach vielen Irrungen und Wirrungen findet sie aber in eine glückliche Ehe und Zukunft. Eigentlich sind Familienepen nicht meine Lieblingslektüre, aber Corina Bomann hat einen angenehmen, flüssigen und leichten Schreibstil, sodass mir dieser Roman angenehme Lesestunden beschert hat. Der Roman ist in heutigem Sprachduktus gehalten, so ist ein flüssiges Lesen gut möglich. Für Freunde solcher Familiengeschichten gebe ich gerne eine Leseempfehlung; ich selber muss jetzt nicht unbedingt die Fortsetzungen: Mathildas Geheimnis und Solveigs Versprechen lesen.
Eine Frau zwischen Pflicht und Liebe
von Gisel - 26.07.2018
Agneta hat sich ihr Leben als Studentin der Malerei gut eingerichtet in Stockholm, entgegen der Erwartungen ihrer Eltern auf Gut Löwenhof, denen sie zu feministisch geworden ist. Doch als ihr Vater und ihr Bruder bei einem Brand getötet werden, tritt sie ihr Erbe als Gutsherrin vom Löwenhof an. Zunächst geht es darum, das Gestüt weiterhin am Laufen zu halten. Während ihre Mutter sie immer wieder zur Heirat drängt, hofft sie auf die große Liebe ihres Lebens. Muss sie sich zwischen Liebe und Pflicht entscheiden, wird es für sie keine Möglichkeit geben, beides zu vereinen? Mit der auf drei Bände angelegten Trilogie um die starken Frauen vom Löwenhof hat Autorin Corina Bomann eine große Geschichte begonnen um ein südschwedisches Landgut und die Geschichte der Familie Lejongård. Die Erzählung um Agneta handelt in den Jahren vor und während dem Ersten Weltkrieg. Die Suffragetten behaupten sich in Stockholm, doch auf dem Land sind es nach wie vor die Männer, die die Richtung vorgeben. Agneta ist stark, sie wächst mit der Aufgabe, die sie doch gar nicht übernehmen wollte, und es gelingt ihr, den guten Ruf des Löwenhofs zu erhalten. Wortgewaltig und mit viel Dramatik erlebt der Leser die Suche nach Agnetas Glück. Der flüssige Schreibstil lässt die gut 700 Seiten des Buches schnell dahinschmelzen beim Lesen. Spannend und authentisch wirkt es, wenn die Autorin das Leben im damaligen Schweden beschreibt. Wieder einmal ist Corina Bomann eine Geschichte um das Leben einer Frau gelungen, das sie in einen passenden historischen Hintergrund bettet. Wie so viele ihrer Bücher finde ich den Plot recht vorhersehbar, andererseits aber auch sehr spannend geschrieben. Wer eines ihrer Bücher kennt, weiß, was ihn dabei erwartet: bewährte Qualität in einer gut recherchierten Geschichte. Die historischen Hintergründe sind gut wiedergegeben, die Familie Lejongård ist hervorragend darin eingebettet. Insgesamt also ein spannender Roman mit einer passenden Geschichte, dem ich gerne vier von fünf Sternen geben möchte.
Agneta - Eine starke Frau
von Miss Norge - 25.07.2018
Agneta möchte in Stockholm ihr Leben leben und als Malerin tätig sein. Sie ist verliebt und hat sich verschiedenen Studentengruppierungen angeschlossen. Ihre Mutter versteht die Welt nicht mehr, wie man so frei leben kann und will. Doch ein schrecklicher Unfall lässt Agneta nun wieder zurückkehren in ihre Heimat, den Löwenhof. Hier gestaltet sich ihr Leben nicht mehr wie sie es möchte, sie muss nun als Gutsherrin funktionieren, obwohl sie sich ein anderes Leben gewünscht hat. Sie wollte selbstständig sein, unabhängig und künstlerisch erfolgreich. Jetzt muss sie sich zwischen Pflichten, Moral und ihrer Selbstverwirklichung entscheiden. Dies ist der erste Band der historischen Schweden-Trilogie von Corina Bomann und ich war sehr gespannt, da ich eigentlich nicht so der Histo-Fan bin, aber alle vorherigen Bücher der Autorin haben mich begeistern können. Mit kleinen Abstrichen ist ihr dies hier nun auch wieder gelungen. Die Geschichte spielt in den Jahren 1913-1915 und ich begleite Agneta als Leserin durch Höhen und Tiefen, durch Liebe, aber auch durch entstehenden Kummer. Als gute Freundin ist man leserisch immer an ihrer Seite. Hier muss ich leider einen kleinen Kritikpunkt anmerken, denn an einigen Stellen hätte ich dem Charakter von Agneta etwas mehr Tiefgang gewünscht, aber ansonsten sind alle Menschen gut charakterisiert und auch vorstellbar dargestellt. Der Schreibstil passt sich der Zeit an in der der Plot spielt und man lernt auch das geschichtsträchtige Schweden etwas besser kennen. Das Buch ist spannend geschrieben, so das ich ziemlich schnell durch die über 700 Seiten geflogen bin. Wer historische Romane mag, die einen jetzt nicht zu denkerischen Höchstleistungen treiben, der kann hier getrost zugreifen und sich leicht und gut unterhalten lassen. Ich freue mich schon sehr auf die beiden Folgebände, die ich auf alle Fälle auch lesen werde.
Leseempfehlung
von nane 2408 - 22.07.2018
Dies ist nun der erste Roman der Trilogie von Corina Bomann über "Die Frauen vom Löwenhof". Obwohl es über 700 Seiten sind, ist dieses Buch schnell und gut lesbar. Wir erfahren hier nicht nur die Geschichte der jungen schwedischen Gutsherrentochter Agneta sondern auch von den Anfängen der Emanzipation der Frauen und der Beginn der Automatisierung. Am Rande werden auch die Ereignisse erwähnt, die zum 1. Weltkrieg führten und auch von den Auswirkungen erfahren wir. Dies alles ist verwoben mit dem Leben der jungen Frau, die zwischen ihren Gefühlen und ihren Verpflichtungen steht. Der Autorin ist eine lesenswerte Geschichte gelungen, die ich gerne weiterempfehlen möchte. Ich freue mich auch schon auf die Fortsetzung im September.
Eine Frau als Gutsherrin!
von Gerda - 17.07.2018
Ein dickes Buch! Das Leben von Agneta in der Zeit des aufkommenden Feminismus. Das sagte mir sehr zu. Wie war das damals in Schweden? Agneta über nimmt den Löwenhof und das als letzte Erbin, aber leider nicht freiwillig. Ein Versprechen an ihren Bruder bindet sie. Durch ein Feuer sind ihr Vater und ihr Bruder schwer verletzt worden, daran sie dann verstorben. Das Buch behandelt intensiv die damaligen Konventionen. Die Geschichte selbst, ist leider sehr vorhersehbar. Ich habe immer wieder das Gefühl gehabt: das hast du schon einmal gelesen. Zwar nicht in Schweden, sondern aus Ostpreußen oder Schleswig-Holstein. Trotzdem ist das Buch gut und interessant geschrieben. Ich konnte gut mit Agneta mitleiden und ihre Beweggründe gut verstehen. Ein bisschen mehr zu Schweden wäre schön gewesen. Auf jeden Fall sind die Grundlagen für die nächsten Bände schon erkennbar. Ein schönes Buch für alle Leser von gut geschriebenen Familiengeschichten.
Agnetas schwere Entscheidung
von Miss Marple - 16.07.2018
Agneta, die als Studentin der Kunsthochschule in Stockholm ein Leben frei von den Konventionen ihrer Familie und des väterlichen Gutshofs lebt, erhält die Nachricht, dass der Vater und ihr Bruder verunglückt sind. Nun wird sie den Hof übernehmen müssen. Wird es ihr trotzdem gelingen, ihren Traum, eine Malerin zu werden, zu verwirklichen? Agneta tritt die Heimreise an und übernimmt mit dem väterlichen Erbe nicht nur die Verantwortung für das Gut und die Ländereien, sondern auch für all die Menschen, die hier leben und arbeiten. In einer Zeit, wo sich die gesellschaftliche Stellung über die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Schicht definierte, gelingt es ihr, auch menschlich gegenüber ihren Angestellten zu handeln. Der Autorin gelingt es wieder einmal sehr gut, starke Frauen-hier insbesondere Agneta- zu zeichnen, die sich nicht bloß der Notwendigkeit der Familientradition beugt, sondern aktiv ihr Leben auf und für das Gut gestaltet. Natürlich ist das Buch nicht nur ein historischer Roman, sondern auch die Geschichte einer großen Liebe. Auch hier zeigt sich der Geist der Zeit, wo in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg tausende Frauen für ihre Rechte kämpften, sehnt sich auch Agneta nach einem selbstbestimmten Glück. Ich mag Corina Bomanns Frauengestalten sehr. Immer zeigt sie ihren Leserinnen, wie man trotz aller Widerstände seinen eigenen Weg gehen und seine Träume leben sollte.
Eine fesselnde Familiensaga
von Didi2256 - 16.07.2018
Die Frauen vom Löwenhof von Corina Bomann, ein sehr gelungener erster Teil. Von Anfang an hat mich die Protagonistin in den Bann gezogen. Eigentlich wollte die adlige Agneta Leongard ein ganz normales Leben als Kunststudentin in Stockholm anstreben, bis ein Telegramm ihrer Mutter alles zunichten macht. Unverzüglich reist sie nach Hause und wird unvorbereitet mit dem Tod ihres Vaters konfrontiert, der einem Brand zum Opfer fiel. Ihr geliebter Bruder liegt schwerverletzt im Krankenhaus und erliegt ebenfalls seinen schweren Verbrennungen. Ab sofort muss sie sich mit ihrer gefühlskalten Mutter auseinandesetzten. Sie leitet das Gut und erfährt heimlich was Liebe ist, natürlich erlebt sie dadurch auch Höhen und Tiefen. Fazit: Corina Bomann versteht es mit diesem ersten Band den Leser in die Welt des Adels zu entführen. Der flüssige Schreibstil ist der Zeit angepasst und hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat 728 Seiten die sich aber wie im Flug lesen, erwartungsvoll fiebert man dem zweiten Teil entgegen. Für mich ein absolut empfehlenswertes Buch.
Vorhersehbar
von Philo - 03.07.2018
Alle, in den letzten Jahren von Corinna Bomann erschienenen Bücher habe ich gelesen, und war jedes Mal begeistert. So habe ich mich auf den nun vorliegenden ersten Band einer Trilogie sehr gefreut. Die Geschichte des ersten Bandes ist sehr vorhersehbar und, wie ich finde, wenig spannend. Etwas weniger Länge hätte dem Buch gut getan. Agneta kehrt auf den heimatlichen Gutshof zurück, nachdem ihr Vater und Bruder bei dem Brand des Pferdestalles schwer verletzt wurden. Obwohl sie andere Pläne hatte, stellt sie sich ihrer Verantwortung und übernimmt die Leitung des Gutes. Bei allen Aufgaben und Herausforderungen, die nun auf sie zukommen. ist die Lösung vorhersehbar. Es geschieht nicht wirklich etwas Unerwartetes. Ich hätte mir mehr historischen Hintergrund aus dem Schweden der damaligen Zeit, es beginnt im Jahr 1913, erwartet. Auch das Kriegsgeschehen in Europa wird nur am Rande behandelt, und hat für Agneta nur deshalb Bedeutung, weil ihr Verwalter Max, mit dem sie ein Verhältnis hat, über Nacht verschwindet, um am Kriegsgeschehen teilzunehmen. Die Figur von Max ist für mich nicht zu ergründen. Wer ist er wirklich und was wollte er auf dem Löwenhof? Im Nachhinein ist er mir sehr unsympathisch. Für den Löwenhof stellt sein Weggang keinen Verlust dar. Ihm wurde im Buch zuviel Zeit gewidmet. Sprache und Schreibstil entsprechen auch nicht den Erwartungen, die ich bisher an die Bücher der Autorin hatte. Vielleicht liegt das aber an der Länge von über 700 Seiten, und es folgen ja noch zwei Bücher. Ich werde sie aber auch lesen, vielleicht entwickelt sich die Spannung ja noch. Und niemand aus der Fangemeinde von Corinna Bomann sollte sich vom Lesen abhalten lassen, ich habe nur mein eigenes Empfinden wiedergegeben.
Erster Teil einer Familiensaga
von Sabine Mach - 28.06.2018
Agneta hat sich von ihrer angesehenen Familie losgesagt und studiert Kunst in Stockholm. Als ein schrecklicher Unfall passiert, bei dem Bruder und Vater ums Leben kommen, muss sie zurück auf den Löwenhof, das Landgut der Familie, um die Leitung des Hofs zu übernehmen. Um dieses Buch wurde ein ziemlicher Hype gemacht. Deshalb waren meine Erwartungen sehr hoch. Leider wurden sie nicht zur Gänze erfüllt. Sicher, der Sprachstil ist gefällig, das Buch liest sich auch leicht und schnell. Ein Sog, wie ich es von anderen Büchern dieses Genres kenne, wollte sich bei mir trotzdem nicht einstellen. Es gab viel zu viele Längen, die Geschichte war unnötig in die Länge gezogen und es fehlte definitiv an Spannung. Das erwartete Gefühl, sich in Schweden zu befinden stellte sich bei mir auch nicht ein, die Handlung hätte meiner Meinung nach überall spielen können. Gut gefallen hat mir die Darstellung des Rollenbilds der Frauen zu dieser Zeit, da merkt man eine gründliche Recherche. Die einzelnen Protagonisten wurden zwar größtenteils gut herausgearbeitet, blieben aber in ihren Rollen dann leider oft blass und wenig in Erinnerung. Die Handlung war in vielen Dingen außerdem zu vorhersehbar und hat mich wenig überrascht. Von einer Schriftstellerin, wie Corina Bomann hätte ich mir dann doch mehr erwartet.
Starker Auftakt der Löwenhof-Saga
von Xanaka - 27.06.2018
Für Agneta in Schweden 1913 war ihr Lebensweg schon lange vorherbestimmt. Als Tochter des Hauses Löwenhof würde sie gut verheiratet werden und dann auf dem Gut ihres Mannes leben. So wollte sie jedoch auf keinen Fall leben. Agneta bewarb sich an der Kunstakademie in Stockholm um ein selbstbestimmtes und freies Leben als Malerin führen. Auch der passende Mann, Michael ein aufstrebender Rechtsanwalt, scheint gefunden. Ein Telegramm von zu Hause machte diese Pläne mit einem Mal komplett zunichte. Ihr Vater ist bei einem Brand ums Leben gekommen und auch ihr Bruder kämpft mit Leben und Tod. Plötzlich steht sie vor der großen Entscheidung, soll sie den Hof und das Gestüt übernehmen oder doch ihre Studien in Stockholm fortsetzen? Die Entscheidung für die Familie und das Gut fällt ihr schwer. Noch schlimmer ist, dass Michael mit dieser neuen veränderten Situation nicht umgehen kann. Für Agneta ist es, als unverheiratete Frau nicht einfach sich in der Männerdomäne als Gutsherrin durchzusetzen. Abhilfe könnte ein Gutsverwalter schaffen, der sie in ihrer Arbeit unterstützt. In Max von Bredenstein scheint sie den geeigneten Kandidaten gefunden zu haben. Und nicht nur das, jedes Mal wenn sie sich begegnen hat sie dieses Kribbel und Herzklopfen. Gelingt es Agneta trotz ihrer schweren Entscheidung für die Familie glücklich zu werden? Gelingt es einem Mann ihr Herz zu erobern, oder entscheidet sie sich dann doch eher für eine Standesheirat, ganz nach den Wünschen ihrer Mutter? Lest selbst und ihr werdet die Antworten finden. Corina Bomann hat ein wunderbares Buch über den Landadel in Schweden geschrieben. Wobei es an sich für mich keinen Unterschied gab, ob das Buch nun in Schweden oder in Ostpreußen spielte. Es gab in der Lebensweise der Familien auf den Gütern so viele Gemeinsamkeiten. Corina Bomann gelingt es den Alltag zur damaligen Zeit anschaulich und spannend darzustellen. Je weiter ich im Buch vorankam und so interessanter und spannender wurde es für mich. Auch ihre Protagonisten, allen voran Agneta sind unglaublich menschlich beschrieben. Dabei ist sie als Hauptperson ein sehr starker Charakter. Es war fesselnd zu lesen, wie sie sich in ihren Handlungen weiterentwickelt hat. In der Ankündigung werden bereits zwei weitere Nachfolger Bücher angekündigt. Ich bin gespannt darauf. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.
Die Frauen vom Löwenhof - Historische Frauengeschichte
von kabru712 - 27.06.2018
Na, das war doch mal wieder ein richtig schönes Buch, so wie ich es von Corina Bomann erwartet habe. Es ist eigentlich eine ganz klassische Frauengeschichte, aber gerade im ersten Teil auch fast eine kleine Kriminalgeschichte. Auch die Themen mit gesellschaftlichen Zwängen, Adelsallüren usw. kamen schon oft genug in Büchern vor. Aber Corina Bomann hat es verstanden daraus einen spannenden Roman zu schreiben. Am Ende blieben keine Fragen offen, die Geschichte war in sich schlüssig. Einzig die Person "Max" blieb etwas undurchsichtig, was dem guten Gesamteindruck aber keinen Abbruch gab. Die Geschichte wurde in der Ich-Form geschrieben, wodurch man gut in die Gefühlswelt der Hauptperson eintauchen konnte. Das Cover und der Titel finde ich sehr passend. Ich freue mich schon auf die beiden weiteren Bücher dieser Familiensaga.
Sehr lesenswerter Auftakt der Trilogie um starke Frauen
von HK1951 - 22.06.2018
Corina Bomann ist von jeher eine "Garantin" für schöne Frauenromane und ich habe bisher jedes einzelne Buch von ihr wirklich sehr genossen. Das war bei diesem auch nicht anders, das den Auftakt zu einer Trilogie startet: Band 2 Mathildas Geheimnis erscheint im September 2018 und Band 3 Solveigs Versprechen erscheint im Januar 2019 Agneta kämpft mit den Tränen. Ein Telegramm hat sie nach Hause gerufen, ihr Vater ist bei einem Brand ums Leben gekommen. Dabei hatte sie sich schweren Herzen von ihrer mächtigen Familie losgesagt und in Stockholm ein freies Leben als Malerin geführt. Eine Aussöhnung schien unmöglich. Jetzt werden ihr Titel, Glanz und Vermögen zu Füßen gelegt, sie soll das Erbe ihres Vaters antreten als Gutsherrin vom Löwenhof. Ihre Wünsche und Träume sind andere, sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite von Michael, einem aufstrebenden Anwalt. Selbstlos stellt Agneta sich der Pflicht und Familientradition. Ihr Herz jedoch kann nicht vergessen und sehnt sich nach Liebe ¿ Das Bild der starken Frau zeichnet die Autorin auf nicht nur sehr perfekte, sondern auch sehr unterhaltsame Weise. Die 728 Seiten waren erstaunlich rasch ausgelesen, weil ich das Buch nicht zur Seite legen konnte. Wenn man einmal angefangen hat, macht diese Trilogie süchtig, jedenfalls was Band 1 angeht, aber ich denke, das wird bei den beiden Folgebänden auch nicht anders sein, auf die ich mich bereits jetzt sehr freue.
Leben anders als geplant
von liesmal - 19.06.2018
"Agnetas Erbe", der erste Teil einer dreiteiligen Familiensaga aus Schweden, beginnt vor 100 Jahren. Erzählt wird die Geschichte der Frauen vom Löwenhof. Agneta hat als junge Frau gegen den Willen ihrer Eltern entschieden, ein freies Leben als Malerin zu führen. Sie lebt in Stockholm als moderne Frau, die zusammen mit einer Freundin für die Rechte der Frauen kämpft. Doch das Schicksal hat einen anderen Lebensweg für Agneta vorgesehen. Nach dem Tod ihres Vaters kehrt sie schweren Herzens auf den Löwenhof zurück, um die Tradition ihrer Familie fortzuführen. Als Gutsherrin bleiben ihr die Rechte der Frauen dennoch ein Anliegen und dass es für die Frau eine Schande ist, ein Kind allein großzuziehen, mag Agneta nur schwer akzeptieren. Mir gefällt Agneta, weil sie eine sozial eingestellte Arbeitgeberin und eine starke Frau ist, die sich dem Leben stellt, auch wenn nicht alles nach Plan läuft. Corina Bomann ist es wieder gelungen, eine fesselnde Geschichte zu schreiben. Mehr als 700 Seiten - und an keiner Stelle wird es langweilig. Nur sehr ungern habe ich das Buch zwischendurch beiseitegelegt.
Agneta muß sich entscheiden
von waldzell - 17.06.2018
1913 in Stockholm, hier lebt Agneta als Kunststudentin. Hier kann sie frei sein und leben wie sie mag. Sie hat sehr zum Ärger ihrer Eltern das heimatliche Gut verlassen, wo sie ständig in Pflichten und Konventionen gepresst wurde und leider nur das zweite Kind und eine Tochter war. Sie lebt mit einem angehendenArzt Michael zusammen und ist Anhängerin der aufbrechenden Frauenbewegung. Eine beste Freundin Marit gibt es auch. Doch dann, der Schock, ein Telegramm trifft ein. Ihre Mutter schreibt, daß Vater und Bruder verunglückt sind und ihre sofortige Heimkehr erforderlich ist. Im ersten Überschwang der Gefühle verspricht sie Michael und Marit auf jeden Fall zurück nach Stockholm zu kommen. Zuhause auf Gut Lejongard wird sie von ihrer Mutter kühl empfangen und erlebt gleich den nächsten Schock, ihr Vater ist tot. Ihr schwerverletzter Bruder nimmt ihr das Versprechen ab für das Gut zu sorgen. Agneta fällt nachdem Tod des Bruders mit einem Schlag in das Leben ihrer Kindheit zurück. Sie hat sich entschieden für das elterliche Gut da zu sein. Jetzt gelten wieder andere Gesetze. Eine Gräfin muß sich schon mal anders kleiden. Ab jetzt wird es spannend. Es gilt den Brand aufzuklären, bei dem Vater und Bruder ums Leben kamen. Susanna ein Hausmädchen ist schwanger. Von wem? Agneta kümmert sich um sie. Sie verschafft ihr mit Hilfe von Marit ein normales Leben mit einem Scheingatten. Warum spielt Susannas Kind auch noch später eine Rolle in Agnetas Leben? Eines Tages kommt Max, er wird neuer Gutsleiter und erweckt in Agneta alte Sehnsüchte. Er verschwindet eines Tages plötzlich. Warum muß Agneta noch lange an ihn denken? Da gibt es auch noch Lennard, den Jugendfreund! Auch ihre Mutter Stella ist eine harte Nuß, die aber so langsam Agnetas Leistung anerkennt. Zum Schluß lösen Agenta und Lennard noch ein großes Problem und auch ihre Mutter ist glücklich. Meine Meinung: Eine schöne Geschichte als Auftakt einer Trilogie. Ich mag Agneta, sie ist ein starker Charakter und läßt ihr Freiheitsdenken nie ganz los und ist trotzdem für die Familie da. Interessant fand ich die Stellen über die aufkeimende Frauenbewegung. Puh, man konnte sich mit 25 als volljährig erklären lassen, aber immerhin, ich hätte das nicht mal gedacht! Auch das Susanna praktisch das Eigentum ihres Arbeitgebers war, gottseidank hat ja Agneta nicht mehr so gedacht. Auch die Geschichten vom Gut gefallen mir, viel Schweden, viel Pferde und auch ein bißchen Adel. Vorn vorne, man kann Agneta gut erkennen auf dem Cover bis hinten eine tolle Geschichte. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Band,vor allem da Susannas Töchterchen ja Matilda heißt und diese Agneta versprochen hat, Matilda eines Tages von ihrem Vater zu erzählen.
Der Auftakt einer schwedischen Familiengeschichte
von schafswolke - 09.06.2018
Schweden, 1913: Agneta ist eine selbstbewusste, moderne, junge Frau. Um ihr eigenes Leben zu führen, ist sie nach Stockholm gezogen, zur damaligen Zeit ein Unding. Als sie ein Telegramm ihrer Mutter erreicht, lässt sie alles stehen und liegen, um nach Hause zu fahren. Schon bald stellt sich für Agneta die Frage, wo und wie ihr Leben weitergehen soll. Bei ihrem Freund Michael in Stockholm oder auf dem Löwenhof, dem Gut ihrer Eltern? Das Buch an sich ist etwas ruhiger, aber auf eine sehr angenehme Weise. Es passiert zwar einiges, aber es wird auf eine ruhige, schon fast beschauliche Art erzählt. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass wir heute in einer viel hektischeren Zeit leben als damals, jedenfalls hat mich der Stil gefesselt und dazu beigetragen, dass ich schön in der Geschichte versinken konnte. Agneta ist eine Frau, die ihren Platz im Leben finden muss und bis dahin ist es ein weiter Weg. Dabei steht sie immer zwischen ihren eigenen Ansprüchen an eine modere Gesellschaft, Traditionen und den Erwartungen, die andere an sie haben. Ich vergebe 5 Sterne, da ich mich gut in die Zeit hereinversetzt gefühlt habe und mich schon jetzt auf die Fortsetzung freue. Das Buch hat ein in sich geschlossenes Ende, das finde ich sehr gut. Zwei weitere Teile sind geplant. Band 2 Mathildas Geheimnis erscheint im September 2018 Band 3 Solveigs Versprechen erscheint im Januar 2019
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