Klappentext:
Granada in der Franco-Ära: Für den jungen Gitarrenbauer Diego und die Schneiderin Mina ist es die Zeit ihrer großen Liebe. Aber die Diktatur verlangt den Menschen viel ab, Armut, Angst und Überwachung bestimmen das Leben. Mina und Diego kämpfen für eine gemeinsame Zukunft in Freiheit und ahnen nicht, wie hoch der Preis ist, den sie für ihre Liebe zahlen werden
Jahrzehnte später macht die deutsche Ärztin Marisol sich Hals über Kopf auf den Weg nach Granada, um ihre spanischen Großeltern zu besuchen dem geliebten Großvater geht es schlecht. Kaum angekommen, lernt Marisol den verschlossenen Fabio kennen, der sie auf eine rätselhafte Weise anzieht. Während die junge Frau in die verschlungenen Pfade ihrer Familiengeschichte eintaucht, scheint Fabio sein ganz eigenes Spiel zu spielen
Meinung:
Was für ein Roman!! Ich habe das Buch gerade beendet und bin tief bewegt. Aber von vorne: Wir verfolgen abwechselnd die Geschichte von Mina im Jahr 1974 und von Marisol in der Gegenwart. Marisol möchte sich um ihren Großvater kümmern, einem Geheimnis auf die Spur kommen und mit der Vergangenheit Frieden schließen. Und Mina möchte einfach nur glücklich sein mit ihrem Freund Diego und steht dabei immer wieder vor neuen Hindernissen. Beide Frauen sind stark und müssen dramatische Ereignisse verkraften.
Das Teile dieses Romans auf wahren Begebenheiten beruhen macht die Geschichte umso dramatischer und bewegender. Ich möchte nicht Spoilern, daher kann ich an dieser Stelle nicht so viel verraten, aber da tun sich Abgründe auf, die einfach furchtbar sind!
Gleichzeitig enthält die Geschichte auch so viel Schönes. Die Liebesgeschichte der Protagonisten zum Beispiel ist so schön und gleichzeitig herzzereisend. Oder die wunderbaren Beschreibungen von Granada und des Lebens dort. Außerdem gab es Twists die ich absolut nicht habe kommen sehen oder erst ganz kurz vorher. Ein rundum gelungener Roman, für den ich sehr gerne eine Lese-Empfehlung gebe!
Fazit: 5/5 Sternen