Philipp Auerbach, Staatskommissar für die Betreuung der Opfer des Faschismus

'Akademische Schriftenreihe'. 2. Auflage.
Taschenbuch
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1-, Ludwig-Maximilians-Universität München (Historisches Seminar), Veranstaltung: Juden in der Bundesrepublik Deutschland, 7 Quellen … weiterlesen
Dieser Artikel ist auch verfügbar als:
Taschenbuch

12,99 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Lieferbar innerhalb von 3 bis 5 Werktagen
Philipp Auerbach, Staatskommissar für die Betreuung der Opfer des Faschismus als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Philipp Auerbach, Staatskommissar für die Betreuung der Opfer des Faschismus
Autor/en: Eva Buchegger

ISBN: 3638929116
EAN: 9783638929110
'Akademische Schriftenreihe'.
2. Auflage.
GRIN Verlag

8. April 2008 - kartoniert - 24 Seiten

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1-, Ludwig-Maximilians-Universität München (Historisches Seminar), Veranstaltung: Juden in der Bundesrepublik Deutschland, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Es war eben ein ungewöhnlicher Mann und ein ungewöhnliches Amt."
Dies sagte Levin Freiherr von Gumppenberg am 1. Februar 1952 vor dem Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags über Philipp Auerbach und sein Amt als Staatskommissar für die Betreuung der Opfer des Faschismus. Er deutete damit an, das Auerbach in der schwierigen Frage der Entschädigungsleistungen an die Verfolgten zu ungewöhnlichen Mitteln griff um mit der Situation im Landesentschädigungsamt fertig zu werden. Eine Andeutung, die im Vergleich zu anderen Aussagen beteiligter Personen positiv zu bewerten ist und Auerbachs Leistung nicht in Frage stellt. Denn Auerbach habe, so Gumppenberg weiter, gearbeitet wie ein Wilder und sei wohl als einziger mit den Leuten fertig geworden. Doch wie schon erwähnt, gab es auch andere Meinungen über Auerbachs Arbeit. Kritik und Unverständnis für seinen Einsatz waren häufig die Reaktionen der anderen Seite.
Die Frage ist: War diese Kritik und die Vorwürfe, die gegen Auerbach erhoben wurden, berechtigt? Oder gab es andere Gründe für die Vorwürfe?
Und: War es womöglich völlig unerheblich, ob sich Auerbach nun tatsächlich falsch verhalten hatte? Wurde er nur deshalb zum Verfolgten weil er seine Aufgaben der Ansicht bestimmter Personengruppen nach zu engagiert erfüllte? Diese Vermutung liegt nahe, wenn man den Verlauf des Falls Auerbach betrachtet.
In folgender Arbeit werde ich die unterschiedlichen Seiten dieses Falls aufzeigen, beginnend bei den ersten Vorwürfen, die gegen Auerbach erhoben wurden, bis hin zum Urteil in seinem Prozess. Entscheidend wird hierbei die Berichterstattung der jüdischen Presse sein. Anhand der "Münchener Jüdischen Nachrichten" und der "Allgemeinen Wochenzeitung der Juden in Deutschland" werde ich den Verlauf diese Falls darstellen und die zuvor gestellte Frage über Auerbachs Schuld aus dieser Sicht beantworten.
Die erste Ausgabe der "Münchener Jüdischen Nachrichten" erschien am 19. November 1951. Für den Zeitraum vor diesem Datum steht daher nur die "Allgemeine Wochenzeitung der Juden in Deutschland" zur Verfügung, die schon 1950 im fünften Jahr erschien.
Als Sekundärliteratur werde ich Texte von Werner Bergmann, Constantin Goschler, Wolfgang Kraushaar und Hannes Ludyga verwenden. Besonders Goschlers Ausführungen zum Auerbachprozess in "Wiedergutmachung. Westdeutschland und die Verfolgten des Nationalsozialismus (1945-1954)" werde ich zur Klärung der Zusammenhänge heranziehen.
Entdecken Sie mehr
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Sicher & bequem bezahlen:
Bleiben Sie in Kontakt:
Hugendubel App
Zustellung durch:
1 Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche gekennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den gebundenen Preis eines mangelfreien Exemplars.

2 Diese Artikel unterliegen nicht der Preisbindung, die Preisbindung dieser Artikel wurde aufgehoben oder der Preis wurde vom Verlag gesenkt. Die jeweils zutreffende Alternative wird Ihnen auf der Artikelseite dargestellt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

4 Der gebundene Preis dieses Artikels wird nach Ablauf des auf der Artikelseite dargestellten Datums vom Verlag angehoben.

5 Der Preisvergleich bezieht sich auf die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers.

6 Der gebundene Preis dieses Artikels wurde vom Verlag gesenkt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

7 Die Preisbindung dieses Artikels wurde aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

10 Ihr Gutschein TONIE10 gilt bis einschließlich 30.11.2020. Sie können den Gutschein ausschließlich online einlösen unter www.hugendubel.de. Keine Bestellung zur Abholung in der Buchhandlung möglich. Der Gutschein gilt nur auf Tonie-Figuren, Tonie-Transporter, Wandregale und Lauscher und nur solange der Vorrat reicht. Der Gutschein ist nicht mit anderen Gutscheinen und Geschenkkarten kombinierbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ein Weiterverkauf und der Handel des Gutscheincodes sind nicht gestattet.

11 Bestellungen ins Ausland und der DHL-Paketversand sind von der kostenfreien Lieferung ausgeschlossen.

* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.

*** Gilt für Bestellungen auf Hugendubel.de. Von dem verlängerten Rückgaberecht ausgeschlossen sind eBooks, Hörbuch Downloads, tolino select, das Leseglück-Abo, die eKidz.eu Apps sowie phase6 Apps. Das gesetzliche Widerrufsrecht bleibt hiervon unberührt.